Naturfototage: Workshop Architektur und Technik – Motivbereich Durcheinander

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Architektur und Technik“ mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in unmittelbarer Nähe zum Forum Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Architektur und Technik. Die Umgebung des Forums kann hier wahrlich mit einmaligen Fotomotiven aufwarten.

Den Workshop habe ich thematisch in vier Bereiche eingeteilt

 

Freitag 12:00 Uhr. Ich führe den Workshop über die Amper in ein Kleinod an Architektur als Ensemble

Das Kloster Fürstenfeld war auch Wegbereiter der Erschließung des sumpfigen Moosgeländes an der Amper und die Zisterzienser haben als Wasserbaumeister auch die Amper in allen möglichen Formen genutzt um den Wirtschaftsbetrieb im Kloster zu verbessern und eine Grundlage für den Klosterbetrieb schaffen zu können. Das sehen wir auch heute noch. Der Weg vom Forum Fürstenfeld führt über einige Brücken und Armen der Amper und es ist nicht einfach den Überblick zu behalten – egal – das ist ja die Aufgabe des Workshopleiters.

Klar haben wir auf dem Weg immer wieder Fotohalte und neue Aufgaben zur fotografischen Umsetzung kommen auf die FotografInnen zu. Ich ermuntere dazu, neue Sichtweise auszuprobieren, weg vom Standard und die TeilnehmerInnen lernen auch die ersten Schritte mit dem Tilt-Shift zu laufen.

Jede TeilnehmerIn hat eine andere Fototechnik parat und so macht es viel Spaß die Gruppe bei der Umsetzung zu beobachten.

 

Dort drüben, hinter dem großen See, steht eine verwunschene alte Burg …

… die wir gleich fotografieren werden.

Weniger Schärfe mit dem Tilt-Shift-Objektiv und schon beginnt die Entfremdung in der Welt der 45 Mega-Pixel und Bildstabilisatoren und Stative und der … .

Die Aumühle ist ein Wirtschaftsbetrieb als älteste Mühle seit 1331

Architektonisch ist hier fast alles vertreten und eigentlich ein Sammelsurium von unterschiedlichsten Baustilen, aber gerade das macht es fotografisch so spannend und interessant.

Gleich hinter dem großen Fluss, über'm Wasser ...

Wir wollen gleich mit der Workshop gruppe dort hinübergehen und uns fotografisch austoben dürfen.

Fotomotive auf dem weg zum Ziel sind für den Betrachter eines Bildbandes, einer Multimediashow mindestens genau so wichtig als das eigentliche Ziel. Hier heißt es rechtzeitig sich auf das Endprodukt zu konzentrieren und genügend tolle Motive mit einzufangen. Die Workshop-Gruppe brauchte nur die Anregung und schon ging das individuelle fotografieren wie auf Kommando los.

Die Freude an der Fotografie war den TeilnehmerInnen den ganzen Tag über anzumerken. So macht ein Workshop rundum Spaß.

 

Die Aumühle

Irgendwie Alles auf einem Platz vertreten. Wir suchen uns in den entlegenen Ecken die Fotomotive.

Der hohe Turm der Bücherei Fürstenfeldbruck ist nicht minder spannend, fordert aber die FotografInnen durch den geringen Abstand vom Motiv heraus. mein Tilt-Shift wird mir sprichwörtlich aus der Hand gerissen und erfreut sich bei allen Canon FotografInnen sehr großer fotografischer Beliebtheit.

 

So gelingt es mir, bei den TeilnehmerInnen viele neue Impulse im fotografischen Spektrum zu setzen und damit die Beschäftigung mit der Fotografie zu bereichern.

Mehr wünsche ich mir in dem Workshop auch nicht - Ziel erreicht!

An der Aumühle erfreut sich dann das Bibliothek – Cafe beim Workshop-Leiter und den TeilnehmerInnen maximaler Beliebtheit. Fotografieren an einem heißen Sommertag ist halt doch eine anstrengende Arbeit. So haben sich alle die kurze Pause auch mehr als verdient.

Bauwerke und Berge mit Tilt-Shift-Objektiven aufzurichten macht die Motive auch im Vergleich zum normalen Foto deutlich sichtbar höher und damit impossanter.

 

Impressionen des Fotoworkshops in dem Durcheinander auf der Aumühle

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Naturfototage: Workshop Architektur und Technik – Motivbereich Barockkirche

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Architektur und Technik“ mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in unmittelbarer Nähe zum Forum Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Architektur und Technik. Die Umgebung des Forums kann hier wahrlich mit einmaligen Fotomotiven aufwarten.

Den Workshop habe ich thematisch in vier Bereiche eingeteilt

 

Freitag 15:00 Uhr. Der Workshop zehrt an den Kräften – jetzt geht zum Höhepunkt als Fotograf

In einer barocken Kirche in Bayern waren wohl schon die meisten FotografInnen. Thema des Workshops war nicht das übliche Bild einer Barockkirche, sondern die Suche nach dem anderen Bild, das nicht schon tausendfach wiedergegeben wurde und eine viel persönlichere Bildersprache für die FotografIn in einer Reportage oder einer Multimediashow ermöglicht.

„Ich frage mich dabei immer, was ist die übliche Sicht aller Besucher von der Kirche“.
Paul Eschbach

Diese Sicht vergesse ich gleich aus meiner Portfolio, da dies ja kaum noch jemanden beeindrucken kann. Ich suche eine andere Ausdrucksform, die oft eigentlich auch nicht schwerer ist.

 

Wie sieht das normale Bild einer Barockkirche aus

Aha!

Stürzende Linien im ganzen Bild, das Fotomotiv tagt nach oben und es folgt das kippen der optischen Achse. Unmittelbar beginnen alle geraden Linien nach hinten zu kippen.

Üblich - aber auch deswegen nicht gut!

Als FotografIn suchen wir doch ständig neue Ausdrucksformen und neue Bereicherungen in der Fotografie. Und dann folgt ein neues Stativ oder ein neues Kameragehäuse und es ändert sich an den Bildern fast nichts.

Probieren wir es einmal mit einem Tilt-Shift-Objektiv aus - die Suche nach dem anderen Bild.

Für wahr, verwende ich sehr gerne auf meinen Fotostreifzügen durch München und anderen Städten nur noch das TS-E 24mm f/3.5 L von Canon. Sicherlich nicht das beste Objekt auf der Welt, mir leistet es aber ganz hervorragende Dienste. Mit leichtestem Gepäck streife ich durch die Architektur auf der Suche nach den anderen Fotos mit weitgehend korrigierter Architektur.

Sehen wir doch selbst, was Freihand alles so möglich ist. Mit einem Stativ und genügend Zeit geht da noch mehr Korrektion – darum soll es aber im Workshop gar nicht gehen. Aus der Hand, aus dem Moment, aus der Intuition heraus die anderen Bilder machen – das ist unser Ziel.

Das selbe Motiv, nun mit dem TS-E 24mm f/3.5 L nach dem Suchereindruck ausgerichtet und korrigiert. Sieht doch gleich ganz anders aus.

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Das Bild einer Kirche mit anderen Augen – sprich Objektiven – sehen

Eine barocke Kirche hat eigentlich alles und davon auch noch viel zu viel. Mit einem Weitwinkel-Objektiv werden auch alle Details erfasst – gnadenlos.

Die Bilder haben meist viel zu viel Details und verwirren meist nur.
Für einen Eindruck in einem Bild braucht es weniger Details, nicht mehr.

Das geht fotografisch ganz einfach mit einem der günstigsten und leistungsfähigsten Objektiven. Die Normalobjektive leisten enorm gute Abbildungsleistungen mit 50 mm Brennweite und einer Öffnung von 1.4 oder 1.7/1.8 und kosten dabei auch neu nur knapp über 100 €. Diese leichten, günstigen und leistungsfähigen Objektive habe ich (fast) immer mit dabei. Gerade in dieser Situation sind sie nahezu unbezahlbar.

Der Altarbereich löst sich bei Blende 1.4 schon sichtbar vom unruhigen Hintergrund und präsentiert die barocke Sicht der Baumeister auf die Kirche viel eindrucksvoller als die Gesamtübersicht. Im Kirchenraum finden wir auch noch weitere schöne und gleichzeitig wichtige Details, die wir nicht in der schieren Masse an Details untergehen lassen wollen. Die überlebensgroßen Abbilder der beiden Gründer des Klosters Fürstenfeld stehen wohl besser für ein Bild des Klosters als viele andere Motive.

Die Apsis und der Altar sind bereits bei Blende 1.4 schon wieder so unscharf, dass sich der Kaiser sich klar davon abhebt, aber im Kontext noch sichtbar bleibt. Auch der Herzog als Stifter des Klosters auf der anderen Seite zeigt sich klar abgehoben im Altarraum.

 

Dann geben wir den Emotionen noch etwas Raum und zeigen ein leicht übersehbares Detail auf dem Altar – ein Engelchen vor der Unschärfe der Apsis ist nun ein Bild und ein Motiv und beschreibt für den Betrachter die Klosterkirche.

Wie, was und warum – das erzählen wir im April 2022 wieder bei einem Workshop auf den 24. Fürstenfeldbrucker Naturfototagen mit Paul Eschbach.

Naturfototage: Workshop Architektur und Technik – Motivbereich moderne Wasserkrafttechnik

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Architektur und Technik mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in unmittelbarer Nähe zum Forum Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Architektur und Technik. Die Umgebung des Forums kann hier wahrlich mit einmaligen Fotomotiven aufwarten.

Den Workshop habe ich thematisch in vier Bereiche eingeteilt

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Naturfototage: Workshop Architektur und Technik – Motivbereich Wasserkrafttechnik im Museum

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Architektur und Technik“ mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in unmittelbarer Nähe zum Forum Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Architektur und Technik. Die Umgebung des Forums kann hier wahrlich mit einmaligen Fotomotiven aufwarten.

Den Workshop habe ich thematisch in vier Bereiche eingeteilt

 

Freitag 11:00 Uhr. Wir besuchen doch noch das Wasserkraftwerk-Museum.

Unter den Highlights des Tages war das Wasserkraftwerk Museum der Wasserkraftwerksanlage aus 1924 eine ganz besondere Attraktion. genau so wie auf der Obermühle, kommt man da nicht so einfach hinein. genau dafür machen wir den Fotoworkshop. Die Organisation der Naturfototage und des Workshops macht so manches möglich und kann Attraktionen in der Fotografie für jede TeilnehmerIn bieten.

Das Kraftwerk aus 1924 ist eine historische Wasserkraftanlage von Oskar von Miller erbaut, um die ausgedehnten Wirtschaftsanlagen mit Kraft und Arbeit versorgen zu können. Davor wurde die Kraft des Wassers durch ein Mühlrad genutzt und dann mit Transmissionsriemen auf die Arbeitsmaschinen übertragen. Die elektrische Energie war da viel leistungsfähiger und ermöglichte auch die Versorgung mit elektrischem Licht.

 

Hereinspaziert in die Technikwelt von 1924

Ohh. Ahh.

Dann war es still im Teilnehmerkreis, es verblieben die Betriebsgeräusche der Wasserkraftanlage. Die FotografInnen waren vertieft in Ihre Motivsuche und -umsetzung.

Ahh! Ohh!

Alte Maschinen haben auch fotografisch eine ganz besondere Faszination. In der Turbinenstube war auch ein ganz herrlich weiches Licht, im Kontrast zur schwarzen Maschinenanlage. Dies sorgte für Begeisterung unter den FotografInnen. Anspruchsvoll die Lichtführung, die Beherrschung der Kontraste und der Gegensatz von statischen Maschinenteilen zu den sich drehenden Teilen.

Bewegung und Kraft.

Als vorherrschende Fototechnik kann eindeutig !Alle“ identifiziert werden. Die Workshop Gruppe war so vielfältig aufgestellt, dass man sehr viele unterschiedliche Techniken sehen konnte, nur kein vermeintliches Motiv „verschenken„.

 

Zu einem Wasserkraftwerk gehört auch die Kraft des Wassers

Sehr gut erkannt und gleich als Motiv eingefangen und umgesetzt.

Aus der Bewegung des Wassers wird die Kraft des elektrischen Stroms.

Da geht noch ein Motiv.

 

Kontemplation auf die Details und die kleinen Motive

Auch das ist immer eine gute Strategie zu einem sehr guten Foto. Die Gruppe hat davon reichlich gebrauch gemacht.

Eine marmorne Schalttafel im Turbinensaal – das ist immer ein Motiv durch das gezielte Weglassen von Bildteilen und die Fokussierung auf einzelnen Motivdetails.

 

Impressionen des Fotokurses im Wasserkraftwerk-Museum aus 1924

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Bayerische Drohnenakademie bei DELTA IMAGE Infostand Naturfototage Fürstenfeldbruck

Dir Naturfototage Fürstenfeldbruck ziehen viele Besucher aus nah und fern in das Forum Fürstenfeld zur größten Naturfotoveranstaltung in Süddeutschland. Hier trifft sich die Branche und die Freunde der Naturfotografie an vier Tagen auf dem oberbayerischen Klostergelände.

Seit Jahren vertreten wir als DELTA IMAGE die Unbemannte Luftfahrt auf den Fürstenfeldbrucker Naturfototagen mit Workshops, Infoständen und Flugvorführen mit UAS/Drohnen.

 

2021 mit einem großen Infostand vertreten

Auch 2021 sind wir wieder mit unserem Infostand auf der Waghäuselwiese im Zentrum der Veranstaltung vertreten

stellen ein sehr kompetentes Standteam, um den Besuchern die vielfältigen Fragen zu den neuen Regelungen in der Unbemannten Luftfahrt erklären zu können.

 

Bayerische Drohnenakademie / Hochschule Ansbach ebenso am Infostand mit vertreten

In bayerischen Ansbach wurde in den letzten Jahren eine eigene Bayerische Drohnenakademie aufgebaut, um den Studierenden aus mehreren Fachbereichen den Zugang zu dieser neuen Form der Fotografie und Videoerstellung zu ermöglichen. Die Bayerische Drohnenakademie ist in dem Fachbereich „Multimedia und Kommunikation MuK“ eingebunden.

Wir werden einen Studenten aus meiner Vorlesung an der Hochschule Ansbach als zusätzliche Standbetreuung vor Ort haben. Das ist eine besondere Möglichkeit mit der akademischen Ausbildung im Einsatz von UAS/Drohnen aus der Perspektive eines Studierenden zu sprechen.

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DELTA IMAGE auf Fürstenfeldbrucker Naturfototage mit einer DJI Mini 2

Die 23. Fürstenfeldbrucker Naturfototage sind nach den Covid-19 Einschränkungen die erste Veranstaltung dieser Art die weitgehend ohne Einschränkungen im ursprünglichen Umfang umgesetzt werden kann. Seit 2019 fördert der

  • UAV DACH e.V. ältester und erfahrenster Fachverband in der Unbemannten Luftfahrt – seit 2000
  • UAVDACH-Services UG – Prüf- und Ausbildungsorganisation in der Unbemannten Luftfahrt, Prüfstelle für FernpilotInnen DE.PStF.010
  • und DELTA IMAGE – Initiator der Wettbewerbskategorie und langjähriger Workshopleiter auf den Naturfototagen

eine eigene Wettbewerbskategorie bei Europas größten Naturfotowettbewerb

„Glanzlichter der Naturfotografie (GdN)“

mit der eigenen Wettbewerbskategorie

„Aerial Views of Nature“

für Naturfotos mit dem UAS/Drohne aufgenommen.

Die UAVDACH-Services UG wird zusammen mit dem UAV DACH e.V. und DELTA IMAGE auf den 23. Fürstenfeldbrucker Naturfototage einen Infostand für das breite Publikum mit Themen zur Unbemannten Luftfahrt haben.

Neue Regulierung in der Unbemannten Luftfahrt in der EU und in Deutschland

Das sollte genügend Themen mit sich bringen, um die Experten von UAV DACH e.V. und der UAVDACH-Services UG vor Ort sprechen zu können. In der Vorbereitung fragte ich Uwe Nortmann, welches UAS können wir mit den aktuellen Regulierungen ohne zusätzliche Genehmigungen betreiben.

"Die neue Regulierung sieht in der UAS-Unterkategorie A1 (offene UAS-Kategorie)
den Betrieb nahe an Menschen vor. Dazu sind die neuen C-Klassen C0 und C1 definiert 
worden, womit das Risiko auf unbeteiligte Personen auf ein sehr niedriges Niveau 
begrenzt worden ist."
Paul Eschbach

Die bisherigen Regeln in Deutschland waren da noch großzügiger. Die aktuellen UAS/Drohnen haben noch keine CE-Zertifizierung, so dass wir hier auf die definierten Übergangsbestimmungen aus der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 im Artikel 22 zurückgreifen müssen.

Wir bringen von DJI die kleinste und nicht minder leistungsfähige Drohne DJI Mini 2 mit uns nach Fürstenfeldbruck. Das Abfluggewicht (MTOM) beträgt unter 250 g und entspricht damit schon vom Gewicht der neuen C0-Klasse. Sehr erfreulich ist, dass die Drohne ungewöhnlich klein und kompakt ist – also genau das richtige für Naturfotografen. Hier zu sehen mit dem größeren DJI Smart Controller mit voll integriertem Bildschirm für den Fernpiloten. Standardmäßig ist die Mini 2 mit einem noch kleineren Controller ausgestattet, der zusätzlich mit einem Smartphone als Anzeigedisplay bedient werden kann.

 

Von der Theorie zur Praxis – wir zeigen eine Drohne im Flug- und Fotoeinsatz vor Ort

Am Infostand steht das Infoteam zwei Tage lang als Kontaktstelle mit Antworten auf viele Fragen für die tausenden anwesenden Naturfotografen und Videografen. Im Programm der Naturfototage zeigen wir auch eine ganz aktuelle und interessante Drohne im realen Flugeinsatz um die Bedienung und die Leistung der Kamera / Video auch dem interessieren Publikum zeigen zu können.

Von unserem UAV DACH-Mitglied DJI haben wir eine für diese Anwendung perfekte Drohne zur Verfügung gestellt bekommen – DJI Mini 2. Ganz herzlichen Dank dafür. Auch für uns ist die konkrete Anwendung der neuen Regulierungen immer wieder spannend und lehrreich.

 

Was kann die DJI Mini 2 denn für (Natur-)Fotografen leisten

Die kleine Mini 2 ist mit einer Kamera am 3D-Gimbal ausgerüstet mit

  • 1/2,3″ Sensor
  • 4k/30fps Videofähigkeiten
  • 12 MP Fotoauflösung
  • konstante Lichtstärke f/2.8

Das ist nicht perfekt im Vergleich zu modernen DSLR oder DSLM Kameras. Für viele Einsatzgebiete scheint das aber mehr als ausreichend zu sein, auch da der Controller einige sehr interessante automatisierte Flugmodi für den Videografen unterstützt.

 

Ist die Co Klasse die Antwort auf die neue UAS-Regulierung in der EU?

Wir wollen das auf dem Infostand auf den 23. Fürstenfeldbrucker Naturfototagen selbst herausfinden und bringen die DJI Mini 2 in das Rahmenprogramm und werden zu unterschiedlichen Zeiten die Drohne auf der abgesperrten Waghäuselwiese

  • fliegen
  • Fotos (und Videos) machen
  • die Fotos ohne Bildbearbeitung bei den Kollegen von CEWE ausdrucke
  • am Infostand ausstellen
  • und selbst begutachten.

Eine Auflösung von 12 MP reicht für Vergrößerungen im Format DIN A2 schon sehr gut aus.

Die C0-Klasse sieht ein maximales Abfluggewicht von maximal 0,250 kg vor. Die Übergangsbestimmung sieht ein maximales Abfluggewicht von 0,500 kg vor.

 

Die Sicherheitsmaßnahmen sind mit dem Veranstalter abgestimmt

Der Flugbetrieb findet auf einem eigens durch Flatterbänder abgesperrten Flugbereich statt, so dass unbeteiligte Personen nicht überraschend im Flugbereich auftauchen können.

Der UAS Betrieb der zukünftigen C0-Klasse erfordert auch keinen EU-Kompetenznachweis A1/A3 als Qualifikationsvoraussetzung für den Fernpiloten. Das Sicherheitsniveau ist durch die technische Spezifikation der C0-Klasse in Verbindung mit der niedrigen Abflugmasse als Maßnahmenpaket aus Sicht der EU ausreichend. Das sind sehr gute, einfache und gleichzeitig sichere Voraussetzungen für den Einsatz in der Naturfotografie.

Auch Naturfotografen werden sich auch an mehrere unterschiedliche UAS/Drohnen im Einsatz anpassen wollen. Für jeden Einsatz das dafür geeignete UAS/Drohne zu nehmen, so wie das in der restlichen Kamera- und Videoausrüstung ebenso üblich ist.

Findet der UAS-Flugbetrieb, …

  • … in entlegenen Gebieten statt, kann eine größere und damit leistungsfähigeres UAS/Drohne zum Einsatz kommen
  • … im urbanen Raum oder in der Nähe von Menschen statt, dann wählt der Fotograf eine leichte Drohne und nutzt die Möglichkeiten der neuen Regulierung zur Verminderung der Risiken aus.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieses Eigenversuchs auf den 23. Fürstenfeldbrucker Naturfototage am Infostand von UAV DACH e.V., UAVDACH-Services UG und DELTA IMAGE am 31.7. und 1. 8.2021.