Das letzte Aprilwochenende 2026 stand in Fürstenfeldbruck auf dem Forumsgelände Fürstenfeld ganz im Zeichen der Landschafts- und Naturfotografie. Die 28. Auflage der Naturfototage war wieder einmal ein Treffpunkt und Austausch zwischen Fotografen-Amateuren und den bekannten Profis der Fotobranche vor der malerischen Kulisse des ehemaligen Klosters Fürstenfeld. Neben den atemberaubenden Bildern der „Glanzlichter“-Ausstellung war es vor allem der persönliche Austausch an den vielen Ausstellungsständen in der Tenne und auf dem Aktionsgelände, der diesen Besuch so wertvoll machte.
Dieses Jahr wurde viel von dem Wetterpech letzten – gefühlt 10 Jahre – wieder gut gemacht. Waren früher regelmäßig ein oder zwei Tage verregnet und auch extrem kalt, zeigte sich 2026 das Wetter von seiner allerbesten Seite. Drei Tage Sonnenschein bei angenehm sommerlichen Temperaturen.
Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen kommt bei den Natur- und Landschafts- fotografInnen und allen BesucherInnen gleich eine ganz andere und viel bessere Stimmung auf. Blauer Himmel und strahlende Sonne werden von den FotografInnen draußen im Feld eher gemieden, auf einem Festival und auf dem Messegelände ist das jedoch hoch willkommen.

Der Veranstaltungstermin hätte nicht besser fallen können: In dieser Kalenderwoche standen die Obstbäume in voller Blütenpracht und die Blätter der Laubbäume kamen gerade erst mit dem zarten Grün heraus – einfach fotografisch perfekt. Das spürt man auch bei einem Rundgang über das weitläufige Forumsgelände.
Früher die Infobörse für Neuigkeiten der Hersteller
Inzwischen sind die Fotomessen viel mehr noch eine Bühne der Kommunikation innerhalb der überschaubaren Community und der Ort, wo man viele Bekannte aus der Fotobranche wieder treffen und sprechen kann. Viel mehr noch als früher, sind die Naturfototage eine Veranstaltung im Zeichen des hochwertigen und großformatigen Natur- und Landschaftsbildes. Auf der Aktionsfläche unter freiem Himmel, hat der bekannte Fotograf Michael Martin aus München mit seinen übergroßen Bildern aus seinem Vortrag und Buch »Terra« den Maßstab wieder einmal höhergelegt.
Unter diesem herrlich blauen Frühlingshimmel präsentiert Michael Martin mit seinen übergroßen Alu-Dibond-Drucken vor der Kulisse der herrlichen ehemaligen Klosteranlage Fürstenfeld. Schöner kann man Fotografie kaum noch präsentieren und die BesucherInnen anregen und inspirieren. Frühmorgens gelingt noch ein ungestörtes Foto auf diese prächtige Szenerie, im Tagesverlauf wird das zur Freude der BesucherInnen immer schwieriger.

Unter diesem herrlich blauen Frühlingshimmel präsentiert Michael Martin mit seinen übergroßen Alu-Dibond-Drucke vor der Kulisse der herrlichen ehemaligen Klosteranlage Fürstenfeld. Schöner kann man Fotografie kaum noch präsentieren und die BesucherInnen anregen und inspirieren. Frühmorgens gelingt noch ein ungestörtes Foto auf diese prächtige Szenerie, im Tagesverlauf wird das zur Freude der BesucherInnen immer schwieriger.

Auch ein Messegelände darf schön und fotogen sein – da ist das Forum Fürstenfeld eine überaus positive Ausnahme
Die Naturfototage Fürstenfeld sind für mich und viele andere auch, sowas wie das Klassentreffen für alle, die eine Leidenschaft für die Natur- und Landschaftsfotografie, oder die Freude an schönen Bildmotiven aus allen Teilen der Welt haben.
Aus dem Fotomarkt einmal hinausgehen und das Licht am Vormittag zeigt die Schönheit der Kulturlandschaft in dieser ehemaligen Klosteranlage der Zisterzienser.

Aus dem wuseligen Fotomarkt einmal hinausgehen und das Licht am Vormittag zeigt die Schönheit der Kulturlandschaft in dieser ehemaligen Klosteranlage der Zisterzienser.
Neue Technik & Trends in der Fotobranche?
In so manchen Jahren bestimmte neue Technik das Hauptinteresse der BesucherInnen. Da ist es wieder ruhig geworden. Wer auf die Spiegellosen umsteigen will, der hat es bereits getan. Wer auf der DSLR-Technik weiterarbeiten will, der kann das auch tun. Die Kameras werden jedes Jahr noch schneller, vor allem im Video-Bereich. Für die FotografInnen tun sich keine großen Sprünge auf. Daher ist es auf dem Sektor der Technik und Ausrüstung recht entspannt.
So lässt es sich besser um die Fotografie selbst kümmern.
Das Erlebnis der Fotografie spüren
Gerade die vielen Fotoausstellungen auf dem weitläufigen Forumsgelände innen und außen transportieren die Geschichte der Fotografie und das Erlebnis selbst zwischen den FotografInnen und den BesucherInnen. Das kann auch das Internet so noch bei weitem nicht ersetzen.