Mit dem Radl ins Dachauer Moos zu den Libellen fotografieren

Jetzt ist Sommer in Bayern, mit allen so sehnsüchtig erwarteten Eigenschaften: Sonne, Wärme, Licht und die in voller Kraft stehende Landschaft und Natur.

Heute geht’s zu den Libellen im Dachauer Moos zum Fotografieren und zwar mit dem Radl. Entlang der Amper und dann über schmale Feldwege, Mittens zwischen den saftigen Wiesen und dem schon fast reifen Korn auf dem Acker.

Die Kombination könnt kaum schöner sein. Mit dem Radl hinaus in die Natur, vor die Stadt und sich da mit der Natur im Dachauer Moos beschäftigen.

Das obige Bild zeigt den Unterschied zwischen einer Kleinlibelle und einer Großlibelle – der Kreislauf des Lebens in der Natur.

 

Die Libellen am Waldrand an einem Moortümpel

Der schönste Teil der Fotografie kommt ganz am Anfang, gleich nachdem ich den Ort der vermuteten (oder erhofften) Libellen erreiche. Die Störung der hier sich eingerichteten Population soll ja so gering als möglich ausfallen und gleichzeitig ist der Wunsch nach schönen Naturfotos der Antrieb auch hierher zu kommen.

In Ruhe die ganze Szenerie beobachten und sich an diesem Sonnentag im Schatten der Bäume, weit weniger sichtbar, aufzuhalten. Welche Libellen fliegen, welche kann ich schon bestimmen, wie viele sind unterwegs und wo sind die beliebten Ansichtspunkte der Kleinlibellen.

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Fliegende Libellen am Moortümpel erwischen

Da kommen Großlibellen in den Moortümpel eingeflogen und ziehen unablässig die Flugbahn über dem Moorwasser. Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist die häufigste Großlibelle in dieser Gegend und fällt durch das Blau/Grüne Kleid besonders ins Auge.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist kein Ansitzjäger und sitzt auch nicht für den Fotografen bildgerecht auf einem Zweig oder Grashalm.

Die Mosaikjungfer zieht unablässig die Flugbahn über dem Wasser und den nahen Wiesen – da bleibt nur eins für den Fotografen übrig. Die Großlibelle im Flug fotografieren – was nicht einfach ist.

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Nach dem Fotografieren gilt es noch unbekannte Arten zu bestimmen

Das Fotografieren der Natur ist immer ein Kreislauf. Einige Arten kann ich schon aus der Entfernung sicher bestimmen, bei anderen braucht es mehr Hingabe und bei neuen Arten beginnt die Beschäftigung mit der Fauna nach dem Fotografieren.

Stück für Stück lernt so auch der „Nichtbiologe“ immer wieder neue heimische Arten mit dazu und weitet so die Sicht auf die heimische Natur aus.