Sommer im Dachauer Moos: Grashüpfer im Abendlicht

Im Dachauer Moos ist der Sommer angekommen und die Naturlandschaft verändert sich (endlich!). Ich meine nicht die Farben in der Natur, ich meine die vielen tausend kleinen BewohnerInnen in der Niedermoor-Landschaft, die sich endlich dem naturbegeisterten Wandernden, Entdeckenden, oder Fotografierenden zeigen.

Schmetterlinge – Libellen – Grashüpfer

Die Zeit im Juni und Juli sind die Höhepunkte der Sichtungen dieser kleinen BewohnerInnen im Niedermoor. Der Juni war weitgehend noch leer an Schmetterlingen und Libellen, aber jetzt zum Monatswechsel, um die Sonnenwende herum, zirpt, flattert und fliegt es wieder erfreulich auf den Heide-Landschaften und Moos-Landschaften. Grund genug, als Fotograf auch gerade jetzt mit dem Makroobjektiv auf die Fotopirsch nach diesen kleinen, aber umso feineren Insekten aller Arten zu gehen.

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos

Im Titelbild ist eine Heuschrecke im späten Abendlicht im Dachauer Moos zu sehen. Es handelt sich um eine Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). Die Bestimmung der Heuschrecken ist nicht ganz einfach, wahrscheinlich handelt es sich um eine Gemeinen Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus).

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos

 

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Extreme Makro Fotografie im Kleinstudio: Die Microfotografie

Seit dem Jahr 1986 fotografiere ich ernsthaft, mit viel Engagement und Leidenschaft, begonnen habe ich in der analogen Fotografie mit der ersten Kamera aus dem OLYMPUS OM System. Dieses analoge System hat mir bis zum Jahr 1999 sehr gute Dienste, als treuer Begleiter in Wald und Flur ganz hervorragende Dienste geleistet, gerade im Bayerischen Wald und im Böhmerwald.

Vielseitig - klein und kompakt - leicht - robust und super tolle Bildergebnisse auf Diafilm

Von Anfang an hatte mich die Ausbaufähigkeit dieses OLYMPUS OM Systems in die Nahbereichsfotografie ( bis 1:10), weiter in die Makrofotografie (bis 1:1) – bis hin zur atemberaubenden Microfotografie (bis 20:1) fasziniert und so stark begeistert.

 

Details – Strukturen – Farben – Kontraste: Neues Entdecken im neuen Macro/Micro – Studio

In den letzten Wochen habe ich die Zeit und auch die Muße gefunden, mich mit dieses seit 40 Jahren etwas brach liegende Fotothema noch intensiver zu widmen. So ist mein kleines Macro/Micro-Fotografie-Studio in letzter Zeit immer weiter fortgeschritten. Ich zeige euch die ersten Zwischenergebnisse heute.

Auf dem hell erleuchteten Leuchtpult liegen die Flügel eines Schmetterlings (Tagpfauenauge) und werden im Vergrößerungsmaßstab von etwa 10-facher Vergrößerung mit einer Kombination aus analoger Micro/Makro-Fototechnik von OLYMPUS OM (analog) und einer hochauflösenden, digitaler EOS Digitalkamera in den kleinsten Details fotografiert. Eine vollkommen neue Welt im Mikro-Kosmos öffnet sich dem Fotografen.

In einem der letzten Beiträge habe ich auch schon darüber geschrieben, so lag eines Morgens ein Tagpfauenauge (Schmetterling) in meiner Garage. Den toten Schmetterling wollte ich dann noch einem Sinn zuführen und mit ihm als Fotoobjekt im neuen Micro-Fotografie-Studio ausgiebig fotografisch experimentieren und die sonst doch unsichtbaren Details der Natur hervorholen und sichtbar machen.

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