Zwei Fotografen sehen den selben Tag mit unterschiedlichen Augen und Motiven …

... und das ist auch gut so.

Modernde Digitalkameras können sehr viel, aber die Szenerie aus einer Dritten Betrachtung zeigen fällt noch sehr schwer. Da ist ein zweiter Fotograf doch viel praktischer. Eine Motorrad Ausfahrt zu zweit hat auch gleich die Möglichkeit, zu unterschiedlichen Bildern zu kommen.

 

Die zweite Perspektive bereichert jede Foto-Story

Mit der zweiten Sicht auf die Geschichte wird jede Darstellung

  • ergänzt,
  • erweitert,
  • objektiviert.

Bei dieser Foto-/Motorrad Ausfahrt ist Andi Pirchmoser mit dabei und wir zeigen jetzt einmal seine Sicht auf die selben und vergleichbaren Situationen.

Dank Dir Andi, für die schönen Bilder

Am Marktplatz in Schrobenhausen zum ersten Kaffee-Frühstück beginnt der schöne Feiertag im Spargel Land.

Zur Abwechslung rutsch so auch das begleitende Motorrad, eine BMW R100 GS Paris-Dakar in den Mittelpunkt der Fotografie. Ein bisschen größer ist die BMW, hat auch deutlich mehr Hubraum und Leistung – aber ist fast so alt (1991) als die kleine Honda (1984).

Wir lassen es sehr gemütlich angehen.

Beim gemütlichen Tuckern über schmale Landstraßen spielt das alles keine Rolle mehr.
Jetzt steht die Freude am Fahren in schöner Landschaft im Mittelpunkt.

 

Schloss Sandizell am Rande des Donau-Moos

Das Schloss Sandizell empfängt den Besucher mit einem imposanten Eingangsportal aus der Barockzeit. Das nutzen wir doch gleich aus, um ein paar Fotos zu den Videos im letzten Beitrag zu machen.

Da ist es besonders praktisch einen Fotografen als Begleiter im Ausflug zu haben.

Schon schön.
Die Fotos, die Szenerie, der ganze Tag.
Schönen Dank an Andi für die herrlichen Fotos, 
die ich alleine so niemals bekommen hätte

Passend zum letzten Kurzvideo, auch noch das entsprechende Foto aus Fotografenhand.

 

Am Rand des Donau Mooses schweift der Blick …

… weit über das flache Donau Moos hinweg. An der Horizontlinie erkennt man die Metropolstadt Ingolstadt mit dem Münster und dem Schloss. Im Osten stehen die Schornsteine der Kraftwerke Ingolstadt und die Raffinerieanlage.

Das sei auch den beiden Motorrädern auf der Motorrad Ausfahrt gestattet.

 

Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Ausflug mit den Motorrädern

Kleinod am Rande des Donau Moos – Schloss Sandizell

Wenn wir schon eine beschauliche Kultureise im Heimatkreis unternehmen, suchen wir uns auch schöne Reiseziele mit viel Kultur und Sehenswertem heraus. Heute steht nicht unweit von Schrobenhausen das reizvolle barocke Wasserschloss Sandizell in Sandizell auf dem Reiseplan.

Sandizell liegt kurz vor Pöttmes, von Schrobenhausen kommen an der Grenze der Landschaftsräume vom Donau Moos ins südliche Hügelland.

 

Herrschaftliche Anfahrt zum Schloss Sandizell bei Pöttmes

Die herrschaftliche Anfahrt zum Schloss Sandizell durch das barocke Schloss – Gut führt durch ein barocke Eingangsportal in die mit alten Bäumen bestandenen Alleeweg ein.

Ein herrschaftlicher Eintritt in das Schloss Sandizell – Grund genug für uns dies fotografisch auch auszunutzen.

 

Andi als Videofilmer – Paul mit der HONDA CB 250 RS in Schloss Sandizell

Videos by Andi@Foto Sessner Dachau

Dieser Zwischenstopp steht ganz in der Linie der bisher schönen Ausflüge

Das hat sich doch einmal als Zwischenziel gelohnt.

Die Kultur im Heimatkreis mit einem herrlichen Naturerlebnis auf der Fahrt mit gemächlichem Tempo zu verbinden ist die Freude an den Motorrad Ausflügen. Als kleine Pause einen Kaffee und ein „süßes Stückle“ – natürlich auch ein bisschen Fotografieren. Die Webseite möchte doch auch etwas davon abhaben.

Auch mit kleinen Ausflügen kann man einen herrlichen Tag verleben und damit den eigenen Heimatkreis von der schönsten Seite erleben.

Auch ohne an die beliebten Ausflugsorte zu kommen, auch ohne die Berge und die großen Seen im Stau zu erleben – sind dies schöne Erlebnistage ohne viel Hektik – das wird noch Tage lang nachschwingen.

„Wir empfehlen die Ausflüge in den Heimatkreis“

Meine Fotografie begann 1986 mit der ersten Foto-Tour nach Schloss Hohenkammer

Im Jahr 1986 leistete ich mir meine erste Spiegelreflex Kamera (SLR) – der damalige technische Höhepunkt in der anspruchsvollen Fotografie – auch wenn die Kamera und das Objektiv in der Einsteigerklasse war.

So hat alles einmal begonnen.

Mann war ich damals stolz.

  • Auf mein kleines Motorrad – CB 250 RS
  • Auf die neue Spiegelreflex Kamera – besser geht nicht (dachte ich damals)

Man erkennt schon an den ersten Fotos klar und eindeutig das fotografische Talent des 20-jährigen-Jungfotografen. Technisch kühl und gekonnt setzt er gleich den technisch anspruchsvollen Selbstauslöser ein, damit dieses stilistisch vollendete Foto 35 Jahre später hier auf der Webseite wieder auftauchen kann.

Damals alles schon so geplant!

Die Fotoabzüge auf diesem Bild waren auch schon von Foto Sessner aus Dachau – klar wer was G’scheids haben wollte, geht zum Sessner Pauli in Dachau.

 

Für den geneigten Leser: Das Foto war das dritte Foto, mit der nigelnagelneuen Kamera 
im März 1986, auf Negativfilm. In der Zwischenzeit als Negativ zwischen Pergament-
blättern gelagert und im Juni 2020 mit einem CANON FS-2710 eingescannt. 
Ganz herzlichen Dank an Foto Sessner GmbH in Dachau für diesen Scanner - 
er wird bei mir noch viel zum Einsatz kommen.
Es fällt schwer, bei diesem Bild, das nur die Standardbildbearbeitung in Lightroom 
erfahren hat - den Unterschied zu einem aktuellen Digitalbild erkennen zu können. 
Dem Betrachter wird auffallen, dass das Schloss Hohenkammer jetzt in weißer Farbe 
leuchtet und nicht mehr in dem Gelbton.

 

An Kameras und Objektiven kam das eine oder andere in den 34 Jahren dazu

An Kameras und Objektiven habe ich jetzt deutlich mehr als nur die eine, auch wenn ich die OLYMPUS OM30 auch heute noch habe. So hat sich die Fotografie als Branche und Technologie genau so weiter entwickelt wie meine fotografischen Kunstfertigkeiten und Erfahrungen.

Sprung ins Jahr 2020 mit Corona.

Das hätten wir 1986 so auch nicht für möglich gehalten, auch an die Wiedervereinigung dachten wir damals nur im Traum.

Nicht viel Dran und nicht viel Drin. Damit habe ich begonnen.

 

Die CB 250 RS war damals auch schon dabei

So hat doch das eine oder andere bis heute noch Bestand. Mein Transportmittel war schon damals dieselbe CB 250 RS als heute.

Und es hat wieder viel Spaß gemacht, die Ausfahrt nach Schloss Hohenkammer, auf direktem Umweg über das Donau-Moos.

 

Andi Pirchmoser von Foto Sessner GmbH war damals quasi auch mit dabei

In 1986 leistete ich mir die Kamera vom eigenen ersparten Geld, als gerade von der Bundeswehr entlassener Wehrdienstleistender – genauer das Entlassungsgeld – wurde als Investition in die eigene Zukunft in die neue Kameratechnik investiert.

Ich denke, so über die Jahre rückblickend, war das eine der besten und wertvollsten Investitionen in meinem Leben. Heute begleitet mich Andi Pirchmoser der Geschäftsführer und Inhaber des Foto Sessner GmbH aus Dachau, mich auf dem genau dem selben Motorrad CB 250 RS als damals. So ändern sich die Zeiten und bleiben doch irgendwie gleich.

 

Schloss Hohenkammer heute

An der Grenze zwischen den Landkreisen Dachau und Freising, war die Straße von Freising kommend nach Augsburg eine wichtige Verbindungsstraße und wurde durch die Hofmark und das Schloss Hohenkammer beschützt.

Uns führt Hohenkammer auf dem Rückweg aus dem Spargelland und dem Donau-Moos wieder an das Dachauer Land heran.

Pfingstausflug – mit dem MTB durch das Dachauer Land nach Kloster Indersdorf

An dem Pfingstwochenende zieht es die Menschen aus den Städten wieder in Autoschlangen nach Süden, zu den großen Seen und in die Berge.

Da mache ich mich doch extra mit dem Mountainbike (MTB) auf den Weg in das Dachauer Land. Der Wetterbericht sagt dicke Wolken voraus, aber keinen Regen. Die Fotos sind alle mit einer Canon RP fotografiert, zum Teil auch mit EF Objektiven mit EF zu RF Adapter.

 

Gleich hinter Dachau steigen die tertiären Hügelketten an …

… und lassen die Große Kreisstadt gleich hinter sich. Der Blick geht nun nicht mehr ständig nach Süden – auf die Berge und die Münchener Stadt. Hier auf dem Hügel zwischen Steinkirchen und Prittlbach geht der Blick ein letztes Mal nach Süden – dann immer voran nach Norden – auf Kloster Indersdorf zu.

Auf Feldwegen geht der Weg mit dem MTB, immer nur kurz eine Straße überquerend, immer in der Natur und der Landschaft voran.

 

Sigmertshausen – ein wunderbares Dorf im Dachauer Land

Eine wunderbare Barockkirche von J.M. Fischer in der Dorfmitte. Darum ein großer Fischteich und schöne Bauernhöfe. Ein Grund genug, da beim Radlausflug gleich einmal vorbei zu schauen.

In keinem anderen Dorf im Dachauer Land, steht die Dorfkirche so gut sichtbar in der Landschaft – ein Muss für den Fotografen. Johann Michael Fischer hat in Süddeutschland und Österreich viele barocke Kirchen von Weltruf gebaut – und eben auch die Filialkirche hier in Sigmertshausen.

Der große Fischteich vor der Kirche bringt Ruhe in das Ortsbild und lässt der Kirche im Ortsbild den ihr zustehenden Raum. Die Frösche und Kröten machen sich lauthals bemerkbar – dazu kräht immer wieder ein Hahn – genau deswegen fährt man als Fotograf auch auf’s Land – auf’s Dachauer Land.

 

Die Verbindung aus bäuerlicher Landwirtschaft und der gestrengen Kirche zeigt sich im Ortsbild

In keinem anderen Ort sind noch so viele stille Ecken und ländlichen Motive zu erleben, als in Sigmertshausen. Hier ein alter Bauernhof, der Gott sei Dank noch nicht einem uniformen Zweckbau oder einem 4-Parteien Wohnhaus für die Pendler nach München gewichen ist. Als Fotograf schleiche ich durch die Gassen und Plätze und suche meine Fotomotive.

Die Kirche und der Bauernhof – ein großer und stattlicher Bauernhof muss das einmal gewesen sein. Heute ein wunderbares ländliches Fotomotiv zum Pfingstfeiertag. So schön kann das Dachauer Land sein.

 

Der Rothbach zieht durch das weite Urstromtal und formte die Landschaft

Die kleine Brücke, dazu ein paar Bäume um den Fuhrwerken und den Feldarbeitern im Sommer Schatten zu spenden ist immer noch geblieben.

Hier mache ich eine Pause auf der Rückfahrt und genieße den idyllischen Platz. Im Osten ziehen dicke, schwere Regenwolken über den Landkreis und werden doch auch heute wieder nicht von der sehnsüchtig erwarteten nassen Last abregnen.

 

Die kleinen Motive am Wegesrand für den Fotografen

Mit dem Fahrrad kann man sich noch Zeit nehmen und den kleinen Fotomotiven am Wegesrand nachjagen und Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Eine Mohnblume im Getreidefeld unter schweren Regenwolken.

 

Der Sommer kommt ins Land und auf den Feldern wächst das Getreide heran, da muss der Fotograf hinaus und die Motive suchen und umsetzen.

 

40 km ist eigentlich nicht Weit als Strecke …

… es war mir genügend weit als Ausflug und als Reise. Ich hab mir genügend viele Eindrücke und Motive gesehen und einige davon auch mit genommen. Ganz anders als in den Autokolonnen in die Berge und die Seen.

Wie schön haben wir es doch im Dachauer Land. gerade jetzt in den Zeiten der reduzierten Kontaktmöglichkeiten kann man dieses wertvolle Gut immer besser zu schätzen lernen. Das Erlebnis eines Tages definiert sich nicht in den zurückgelegten Kilometern, sondern eher an dem Erlebten, an dem, Gesehen und dem was man im Herzen mit nach Hause nimmt und bringt.

Pfingsten nicht in die Berge und nicht in den Süden …

Im Norden des Dachauer Landes liegt eine große Natur- und Kulturlandschaft, die mit dem Dachauer Land sehr vergleichbar ist.

 

Schrobenhausen – das Spargelland und dem Tor zum Donau Moos

Unser erstes Tagesziel liegt im eigentlich sehr nahen Schrobenhausen. Wir durchziehen das Dachauer Land über Markt Indersdorf nach Hilgertshausen. Dies ist eine der abwechslungsreichsten Strecken im Dachauer Land. Weite Wiesen und bestellte Felder wechseln sich mit kleinen Weilern und Ortschaften ab. Dann geht’s durch tiefe Wälder und über den nächsten Hügel, dann wieder ins Tal hinab und wir überschreiten einen kleinen Bach.

Schrobenhausen - das bekannte Spargelland - liegt vor uns.

 

Mittgaspause am Marktplatz von Schrobenhausen

Es sind gerade einmal 35 km von Dachau bis nach Schrobenhausen, auf abwechslungsreichen Straßen. Doch wir sind fast ganz alleine unterwegs und so lässt es sich vortrefflich mit dem Einzylinder durch die Landschaft stampfen. Nicht schnell, dafür elegant und mit Genuss. die 70 km/h erreichen wir kaum, so macht es am meisten Spaß mit dem kleinen Einzylinder mit 36 Jahren auf dem Buckel.

Einen schönen Stellplatz haben wir in Schrobenhausen, gleich unter dem Turm der Kirche am Marktplatz. Da muss doch ein Foto sein.

 

Und was folgt nun in Schrobenhausen …

Die regelmäßigen Leser dieses Kanals kennen das schon. Jetzt muss die fahrende Mannschaft wieder zu Kräften kommen. So ein leichtes Motorrad flink durch die Wiesen zu fahren ist schließlich kein Kinderspiel.

 

Hier machen wir die Pläne für die weitere Tour fertig

Von Schrobenhausen führt der Weg nach Schloss Sandizell – einem Barocken Wasserschloss am Rande des Donau-Mooses. Dann weiter durch das Donau Moos nach Königsmoos, um dann über Reichertsbeuern nach Süden Richtung Hohenkammern die Rückreise antreten zu können.

Motorrad Ausfahrt ins Donau-Moos

„… und nun die aktuellen Verkehrsmeldungen:
Oberbayern: In allen Ausflugsgebieten muss mit 
deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. 
Parkplätze stehen nur noch vereinzelt zur Verfügung.“

So oder so ähnlich hat sich heute früh am Pfingstmontag die Verkehrsmeldungen im Radio angehört. Wir entscheiden uns zu einer Motorrad Ausfahrt wieder einmal nach Norden. Vom Dachauer Moos ins Donau Moos mit zwei Motorrädern im gemütlichen Bummeltempo über einsame und schmale Landstraßen.

 

Ein Fahrt mit Genuss und ohne Hetz‘

Die schmalen und winkligen Straßen durch frische Wiesen und Felder und duftende Wälder lässt auch nur ein gemütliches Tempo von 60 – 70 km/h zu. So macht uns das auch am meisten Spaß – noch genügend Zeit und Muße den Ritt durch die herrliche Landschaft im Dachauer Land und den angrenzenden Landkreisen zu erleben und genießen zu können.

So kommt nach einem Tag Motorrad fahren, mit zwei strategischen Pausen mit etwas Kaffee und ein passendes Stück Kuchen dazu, ein paar Plätze zum Sehen und Staunen – eine Rundreise von nicht einmal 150 km zusammen.

 

In der Zweierkolonne sicher und entspannt vorankommen

In der kleinen Gruppe macht die Motorradfahrt auch mit am meisten Spaß. Die Sicherheit in der Gruppe, falls dann doch irgendwann etwas sein sollte, man steht nicht alleine auf der einsamen Landstraße und sucht nach Hilfe.

Klein Genug, dass die Absprache der weiteren Tour, oder auch eine spontane Änderung schnell und unkompliziert kommuniziert werden kann.

So zieht sich die Reise kurzweilig durch auch uns meist noch unbekannte Landschaften und Gegenden.

 

Auch das ebene Donau-Moos mit kerzengeraden Straßen hat seinen Reiz

Heute wollten wir ja ganz speziell das Donau Moos erkunden. Gesehen haben wir nur den kleinsten Bruchteil dieser ausgesetzten Landschaft. Brettl-eben und die Straßen als Straßendörfer entlang der kerzengeraden Straßen sind an Eintönigkeit kaum zu überbieten. Doch erschließt sich dem Betrachter bei der gemächlichen Fahrt durch diese Kulturlandschaft die Eindrücke des seit Churfürst Karl Theodor 1790 erschlossenen Landschaftsraum.

 

Forice 89 – die erste Radausfahrt in der Saison mit Oberbürgermeister Florian Hartmann und vielen Teilnehmern

Pünktlich zum 1. April kommt der Frühling in breiter Front, die Temperaturen steigen und überall zeigt sich der Frühling in den schönsten Farben. Spätestens jetzt beginnt die Fahrrad Saison.

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