d’Ampertaler, Volksfest und Dachau – es ist wieder Mitte August im Dachauer Land

Rieglhaube, Faltenstiefel, langer Gehrock und Brotzeittücherl am Haselnußstecken wohin das Auge blickt. Es ist Mitte August wieder Volksfesteinzug in Dachau – ganz wie in einem Bauernroman von Ludwig Thoma.

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Dachau ist an diesem Tag Altbayern, wie man es sich fernab der Miesbacher Tracht nur vorstellen kann.

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Dachauer Land und die liebevolle Ostertradition

Alle Kinder lieben Ostern, die versteckten Ostereier, Geschenke und meist schon schönes Wetter – dazu Schulferien. Einfach perfekt.

 

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In vielen Gemeinden im Dachauer Land werden die bunten Ostereier ganz öffentlich am Dorfbrunnen „versteckt“ und zu kunstvollen Gebilden zusammengeführt. Grund genug für die Fotografen, uns das aus der Nähe anzusehen.

 

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Rauhnacht im Bayerischen Wald – Die Wolferer im verschneiten Waldkirchen


In der Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar heißt es vorsichtig sein im Bayerischen Wald und ganz besonders im Waldkirchener Land – zwischen Hauzenberg und Freyung.

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Die Nacht auf Hl. Dreikönig ist die letzte Rauhnacht und damit ganz besonders umtriebig. In Waldkirchen bereiten sich die Manna und die Madln auf dem Marktplatz besonders vor. Mit viel Lärm werden die bösen Geister in der Rauhnacht vertrieben. Unterstützt werden die Manna und die Madln von Glöcklern, Hexen, Böllerschützen und Geißelschnalzern. Alles, was Lärm macht, ist herzlich willkommen.

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Wie schön wäre einmal Fasching im Dachauer Hinterland mit Winter und Schnee – bitte schön!

Fasching ist für mich nicht unbedingt mit Feiern und der großen Sause verbunden. Der Faschingszug in Indersdorf ist für mich schon seit Jahrzehnten ein Muss im Jahreskalender – zumindest fotografisch und als Erlebnis im Landkreis Dachau. Fasching im trüben Licht eines Februartages kann auch fotografisch „unspannend“ sein, seit Jahren wünsche ich mir einmal Fasching als Teil des Endes des langen Winters und der Freude auf den Frühling.

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Des wuide Treib’n der Wolferer, da Hex’n und am bluadigen Thamerl in der Waldkirchener Rauhnacht

BAYERWALDTEAM neuSo manches Brauchtum und Tradition hat sich im kalten und weit entfernten Bayerischen Wald länger gehalten wie in anderen Teilen von Bayern. Dort wo die Winter früher noch lang und streng waren und die Menschen mit der kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit wenig Romantisches oder gar Ski-Halli-Galli verbinden konnten, sind so Sagen und Erzählungen am wärmenden Holzfeuer von den Omas zu ihren Enkeln weiter gegeben worden und haben sich so oft bis heute als Brauchtum erhalten können.

Waldkirchen im Bayerischen Wald war früher Säumerstation auf dem Weg von Passau ins nahe Böhmische hinter der Grenze. Hier hat sich bis heute das größte Rauhnachtspektakel in der Region erhalten können.

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Ganz furchterbar kann’s eim werd’n bei so vui Grimassen, Hex’n und Wolferer in Waldkirchen.

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Die Perchten gehen in den Rauhnächten um

In der Adventszeit und den Tagen bis Hl. Dreikönig ist in vielen Regionen, so auch in Bayern, einige Nächte mit ganz besonderer Bedeutung. In diesen Nächten geschehen seltsame Dinge – Tiere können plötzlich sprechen und viel anderes seltsames geschieht.

In diesen Nächsten ist es ganz besonders wirksam, die bösen Geister des Winters zu vertreiben.

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Zuaganga is, wia beim Ludwig Thoma in seim Stickl …

Zuaganga is, wia beim Ludwig Thoma in seim Stickl …

… wenn die Schloßbergler und den D’Ampertaler e.V. und den vielen anderen Trachtenerhaltungsvereinen sich zum Volksfest Einzug vor dem Rathaus in Dachau treffen. Ja dann is wieder so, wia vor 100 Jahren in der Zeit eines Ludwig Thoma in Dachau.

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