Kunst, Kultur und Natur in Erdweg am Sonntag 8.2.2026

Am Sonntag 8.2.2026 ist in Erdweg einiges interessantes los: Ein Monat später sind bereits Kommunal- und Landtags-Wahlen in Bayern und bis dahin gibt es wohl kaum noch ein anderes Thema in der Öffentlichkeit. Gerade noch rechtzeitig davor beginnen wir zusammen mit dem 1. Bürgermeister von Erdweg Christian Blatt und der Vernissage zur neuen Ausstellung Kunst im Rathaus.

Erdweg im Dachauer Land
Kunst im Rathaus - 8.2.2016 11:00 - 13:00 Uhr

Vernissage und FOTO-Ausstellung: Kunst im Rathaus Erdweg, mit dem Fotografen Paul Eschbach

DELTA IMAGE stellt die nächste FOTO-Ausstellung zum Thema: Dachauer Moos vor. Im Rathaus von Erdweg im Landkreis Dachau wird vom 9.2. - 8.5.2026 eine FOTO-Ausstellung vom Dachauer Fotografen Paul Eschbach ausgestellt.

"Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?"

In zwanzig großformatigen Fotos aus dem Palsweiser Moos & Fußbergmoos zeigt Paul Eschbach mit dem Blickwinkel eines Landschafts- und Naturfotografen die Schönheiten der Naturlandschaft in Verbindung zur Kulturlandschaft. Eschbach fotografiert seit 30 Jahren im Dachauer Moos und stammt aus Dachau.

Die FOTO-Ausstellung im Rathaus Erdweg wird geleitet vom 1. Bürgermeister Christian Blatt und unterstützt vom Kulturverein Erdweg e. V. Frau Gese Blaas.

Großberghofen - 8.2.2026 14:00 - 17:00 Uhr

 bei Erdweg im Dachauer Land

Sonderausstellung: NaturWandel im Dachauer Land

Die Begleitdokumentation ist von Frau Dr. Annegret Braun herausgegeben worden. Die grafischen Arbeiten an der Broschüre wurden von Paul Eschbach erstellt und im DELTA IMAGE - Eigenverlag gedruckt und verlegt. Die Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau e. V. zeigt im Hutter-Museum die Wanderausstellung NaturWandel - eine Geschichte im Dachauer Land. An diesem Tag werden die Besuchenden wieder mit ganz leckerem Kuchen und Kaffee empfangen. Das ist für mich eine perfekte Ergänzung zur eigenen Vernissage im Erdweger Rathaus. In beiden Veranstaltungen geht es im Kern um das Zusammenwirken zwischen der Naturlandschaft und der Kulturlandschaft im Dachauer Land.

"Wie hat sich die Natur im Dachauer Land verändert?"

Dazu haben viele engagierte AutorInnen ihre Sicht und Erfahrung auf die Naturlandschaft im Wechselspiel mit der sich verändernden Kulturlandschaft in äußerst interessante Artikel gefasst und zu einem ungemein schön zu lesenden Bericht über das Dachauer Land zusammengestellt.

Nach der Vernissage im Rathaus Erdweg

Nach der Vernissage zieht der Fotograf weiter, denn dieses Wochenende ist von Kunst und Kultur geprägt.

Im nächsten Ort Großberghofen ist ab 14.00 bis 17.00 Uhr das Hutter-Museum bei Kaffee und Kuchen (!) geöffnet. Gezeigt wird u. a. die Wanderausstellung „NaturWandel“ im Dachauer Land von der Geschichtswerkstatt Dachau über den Wandel in der Natur- und Kulturlandschaft in den letzten Jahrzehnten. Zur Ausstellung gibt es eine Begleitdokumentation aller Einzelaufsätze der vielen ehrenamtlichen Autoren aus dem Dachauer Land. Diese Begleitdokumentation ist von Paul Eschbach grafisch erstellt worden und ist im Eigenverlag DELTA IMAGE produziert worden. Vor Ort wird es auch Exemplare des Buches zum Kaufen geben.

Mehr Informationen zum Buch unter shop.deltaimage.de. Im Online-Shop (zur Begleitdokumentation) kann das Buch auch bestellt werden.

Silberreiher im Dachauer Moos – Gröbenrieder Moos im Winter

Wochenlang nur eine trübe Suppe am Himmel und keine Gelegenheit, in der Natur Tiere zu beobachten und die Landschaft erleben zu können. Dann war für einen Tag wieder einmal Sonnenschein bestimmend am Tag. Ebenso wie ich, wollten auch verschiedene Tiere hinaus, um Nahrung zu suchen. Eine gute Gelegenheit, im Dachauer Moos wieder Beobachtungen in der Naturlandschaft zu erleben.

Der Silberreiher stolziert ganz herrlich im Sonnenlicht an diesem Wintertag über die schneefreie Wiese im Dachauer Moos.

An der Schinderkreppe bin ich mit dem Fotografieren fertig – da stolziert auf den Wiesen ein Silberreiher im schönen Winterlicht an diesem Januartag. Das Licht steht schön seitlich, genau richtig, um den Reiher im Bild schön profilieren zu können.

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Dachauer Kurier: Kunst im Rathaus Erdweg: Dachauer Moos mit Paul Eschbach

ERDWEG: Die Gemeinde Erdweg präsentiert vom 8. Februar bis 8. Mai 2026 im Rathaus eine besondere Foto-Ausstellung zum Dachauer Moos. Der Dachauer Fotograf Paul Eschbach beschäftigte sich seit über 30 Jahren intensiv mit dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und dokumentierte ihren stetigen Wandel. Unter dem Titel »Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?« zeigt Eschbach großformatige Fotografien, die sowohl die stille Schönheit als auch die Verletzlichkeit der Niedermoorlandschaft sichtbar machen. Seine Motive entstehen im gesamten Dachauer Moos sowie entlang der Glonn und der Ilm – zu allen Jahreszeiten und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Eschbach hat sich mit dem Dachauer Moos nicht nur fotografisch, sondern auch publizistisch auseinandergesetzt und bereits vier Bildbände zu diesem Thema veröffentlicht. Seine Arbeiten reichen von eindrucksvollen Luftaufnahmen bis hin zu detailreichen Makroaufnahmen von Flora und Fauna.

Die Vernissage findet am Sonntag, den 8. Februar 2026, von 11 bis 13 Uhr im Erdweger Rathaus statt. Die Ausstellung ist anschließend bis 8. Mai 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

 

Sonderausstellung: GLADIATOREN – Helden des Kolosseums

Die Sonderausstellung: GLADIATOREN – Helden des Kolosseums im Untergeschoss der Archäologischen Staatssammlung zeigt viele originale Ausrüstungsteile der Gladiatoren und den verschiedenen Gladiatorentypen.

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Vortrag Dr. Marcus Junkelmann: Gladiatorum Paria. Gattungen, Ausrüstung, Experiment

Dr. Marcus Junkelmann mit Vortrag in der Archäologische Staatssammlung in München

im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung: Gladiatoren – Helden des Kolosseums

 

»Gladiatorum Paria. Gattungen, Ausrüstung und Fechtweise der Gladiatoren. Forschung und Experiment«

 

Der in Europa weithin bekannte Historiker und Experimental-Archäologe Dr. Marcus Junkelmann hat vierzig Jahren die experimentale Archäologie als eine Spezialisierung der Geschichtswissenschaften ganz entscheidend mit geprägt und erstmalig vor großem Publikum in Aufsehen erregenden Veranstaltung gezeigt. Als Folge sind auch fast vierzig hochwertige Monografien von ihm erschienen. Viele davon sind auch heute noch das Standardwerk in der Archäologie.

Dr. Junkelmann verstand es dabei stets, die klassischen Quellenlagen der Archäologie und der Geschichtswissenschaften mit seinen praxisnahen Experimenten zu ergänzen und so hinter die vermeintlichen Überlieferungen blicken zu können. Die Ausrüstungen müssen sich im Kampf und auch im Alltag bewähren, nur dann kann sie als annähernd originalgetreu angesehen werden. Die Funktionalität spielt bei militärischen Ausrüstungen ebenso eine große Rolle, wie eben auch die Ausrüstung bei den Gladiatoren, wenn es im Kampf Gladiator gegen Gladiator geht.

So lud an dem Abend 22.1.2026, die Archäologische Staatssammlung in München im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung der Gladiatoren – Helden des Kolosseums zu einem Abendvortrag mit eben diesem ausgezeichneten Experten und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann in den Vortragssaal ein.

 

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Dancing on Air – NaturFoto Magazin Leserwettbewerb 2026/01

Das führende Magazin für Naturfotografie hat für das monatlich erscheinende Ausgabe jeweils ein anderes Titelthema, welches immer mit einem Leserwettbewerb begleitet wird. Eine wunderbare Sache, um noch mehr Vielfalt an fotografischen Umsetzungen zu einem speziellen Thema in der Naturfotografie sehen und damit lernen zu können.

Für die Ausgabe 01/2026 war das Thema Moore angekündigt, was mich sehr freute, da dies ja hervorragend in meinen Themenkreis hineinpasst. Also wollte ich auch bei dem Leserwettbewerb mitmachen und mein Foto – man darf nur jeweils ein Foto einreichen – in den Kontext mit vielen anderen FotografInnen zu stellen. Mein Bildmotiv ist ja längst ausgesucht und hängt auch schon als Ausdruck bei mir an der Wand.

Moore: Dancing on Air

von: Paul Eschbach

für den Wettbewerb: Moore

Ort: Haspelmoor / Rotes Moos bei Haspelmoor in Bayern

Ein einzeln und frei stehender Totholzbaum im nördlichsten Hochmoorrest des bayerischen Alpenvorlandes ist ein beliebter Ansitzplatz für den Graureiher. Ein Graureiher flog immer wieder um diesen Baum herum, eine schöne Gelegenheit, diesen Graureiher auf dem kargen Baum sitzend zu fotografieren. Dann kam ein weiterer Graureiher mit dazu und für einige wenige Sekunden tanzten die beiden Graureiher in der Luft – mit weit ausladenden Flügelschlägen. Hochmoore und Niedermoore sind wichtige Rückzugsgebiete dieser sehr eleganten Vögel. Dort findet er Nahrung und seine Ruheplätze.

 

Die kleine Geschichte hinter der Geschichte

An jenem Tag war ich zum Location-Scouting im Roten Moos bei Haspelmoor in Bayern unterwegs, in wenigen Wochen hatte ich bei den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck einen Workshop als Workshopleiter. Mit der Fotogruppe sollten wir die Moor- und Moos-Landschaft bei Haspelmoor fotografisch erkunden. Dazu ist es für mich eine Ehrensache, die Orte des Workshops vorher alleine zu begehen um auch ganz zeit-aktuell etwas zur Tier- und Pflanzenwelt aussagen zu können und die Wanderrouten zu planen.

Und da stehe ich nun an dem langen Entwässerungsgraben und entdecke den Totholzbaum in dessen Mitte. Weit weg von mir – so sollten sich die Tiere in dessen Nähe auch sicher fühlen. Ich baue mein Stativ auf und richte mein Objektiv mit 600 mm auf den Wipfel des Baumes aus. Der Hintergrund ist ein einheitliches Weiß – leicht overcast. Das verspricht eine sehr gute Beleuchtung des Bildmotivs ohne harte Schatten.

„Es könnte ja sein, dass einer der Graureiher sich da oben hinsetzt!“

Die Kamera und alles war eingestellt, von mir aus könnte es losgehen. Und es ging gleich los.

 

Fotografische Sicht auf diese Szenerie

  • Die Entfernungspunkte sind vor Ort durch die Landschaft fest definiert gewesen. Der Baum und der Fotostandort sind fix und unveränderlich.
  • Die Brennweite war 400 mm an APS-C – also effektiv 640 mm Brennweite. Viel mehr geht kaum noch.
  • Trotzdem war das Bild im Sucher nicht ausfüllend mit ausreichend Weißraum drumherum. Ich rechnete ja nicht mit solch einer raumgreifenden Szenerie – es war für die Bilderfolge hervorragend so wie es war.
  • Mein Fotoziel war ein Vogel auf dem Baum sitzend. Da reicht eine leicht angehobene ISO vollkommen aus. Die Szenerie war so unerwartet dynamisch in der Bewegung, das war die Überraschung für mich und zeigt sich in einer graduellen Bewegungsunschärfe gerade in den Flügelspitzen.
  • Für das Bildmotiv ist das eine perfekte Umsetzung des Motivs, vor allem vor dem einheitlich weißen und nicht störenden Hintergrund. Für einen Fotowettbewerb ist die Unschärfe wohl zu groß. Hätte ich dazu die Empfindlichkeit auf ISO 1000 erhöht, wäre diese subtile Bewegungsunschärfe nicht da, das wäre echt schade. Also alles richtig gemacht!

KUNST im Rathaus Erdweg mit Paul Eschbach

 

Die Gemeinde Erdweg zeigt vom 8. Februar bis 8. Mai 2026 eine besondere Foto-Ausstellung über das Dachauer Moos. Der Dachauer Fotograf Paul Eschbach widmet sich seit über 30 Jahren dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und dokumentiert ihren Wandel in eindrucksvollen Bildern. Unter dem Titel „Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?“ zeigt Eschbach großformatige Fotografien welche die stille Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit der Niedermoorlandschaft sichtbar machen. Seine Motive findet er im gesamten Dachauer Moos sowie entlang der Glonn und der Ilm – zu jeder Jahreszeit und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Paul Eschbach, geboren und wohnhaft in Dachau, beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit dem Dachauer Moos, zu dem er auch 4 Bildbände veröffentlicht hat. Seine Fotografien zeigen die Landschaft, ihre Tier- und Pflanzenwelt sowie die besonderen Strukturen dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft – vom Luftbild bis zum Makrodetail.

Wir laden alle Interessierten herzlich zur Vernissage am Sonntag, den 8. Februar 2026, von 11 bis 13 Uhr ins Erdweger Rathaus ein und freuen uns auf zahlreiche Besucher. Bis zum 8. Mai 2026 ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

 

Mitteilung im Erdweger Gemeindeblatt

 

Das Plakat zur FOTO-Ausstellung im Rathaus Erdweg

Das neue Jahr 2026 beginnt mit dem ersten Naturfoto im Dachauer Moos

Am Neujahrstag führt mich die Naturfotografie wieder hinaus ins Dachauer Moos, nach den vielen trüben Tagen in den letzten Wochen, ist es einfach an der Zeit, fotografisch im Moos nachschauen gehen.

Im Moos ist es weitgehend still, kaum etwas bewegt sich. Es sind kaum Tiere unterwegs, so freue ich mich über diese Begegnung umso mehr.

Die Mäusebussarde sitzen auf einer Wiese neben der Maisach bei Palsweis und suchen sich Beute zum Jahresbeginn. Da gelingt mir diese Begegnung mit dem Mäusebussard. Er fliegt auf und bewegt sich auf mich zu, die Sonne steht schön seitlich und hinter dem Greifvogel sind die weiten Wiesen und Äcker dieser Winterlandschaft im Moos.

Advent in der Klosterkirche Altomünster

Die Pfarr- und ehemalige Klosterkirche Altomünster ist eines der beeindruckendsten Kirchenbauwerke im Dachauer Land, das gilt im ganz besonderen während der Adventszeit.

Nach einer musikalischen Aufführung in der Adventszeit ist der Kirchenraum noch besonders schön beleuchtet. Das will ich als Fotograf doch auch gleich mit nutzen.

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Ein Kormoran im warmen (Winter-) Abendlicht im Dachauer Moos

Der Dezember ist dieses Jahr nass, nebelig und ohne Schnee. Auch die Wasservögel im Dachauer Moos scheinen weniger zu sein als in vielen der vergangenen Jahre. Im Dezember gehe ich darum wieder zum fotografischen Nachschauen ins Dachauer Moos. Die Tage sind schon kurz, viel kürzer werden sie in den kommenden 14 Tagen auch kaum noch werden.

Am späten Nachmittag ist das Licht bereits warm und es legt sich goldfarben über den Landschaftsweiher an der Schinderkreppe im Dachauer Moos. Auf dem See schwimmt ganz alleine ein Haubentaucher – sonst ist der See (fast) leer.

Die westliche Seeseite liegt bereits im Schatten des Dezembertages und der Bäume am Ufer. Im Kontrast zu dem warmen und goldfarbenen Licht auf dem See, ist dort das Licht schon bläulich kalt, so ist der kleine Haubentaucher scheinbar das einzig lebendige in dieser winterlichen Szenerie, und fällt dadurch ganz besonders schnell ins Auge der BetrachterInnen.

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