Sommerzeit ist Libellenzeit im Dachauer Moos

Die Sommermonate Juni und Juli sind im Dachauer Moos auch die intensivsten Monate mit den unzähligen Arten der Libellen. Die warmen Sonnenstrahlen bringen die Kleinlibellen und danach auch die Großlibellen zum Flug, auf der Suche nach Nahrung und zur Fortpflanzung, das werden wir auch noch sehen.

Mit den Jahren lernt auch die FotografIn die Libellenarten im Flug zu unterscheiden und kann damit schon etwas auf das Verhalten schließen. Kleinlibellen verhalten sich ganz anders als die Großlibellen – gerade was die Möglichkeiten zum Fotografieren bedeutet.

 

Der Blaue Pfeil (Libelle) ist eine meiner liebsten Fotomotive im Moos

Der Blaue Pfeil fällt im Moos durch seinen herrlich hellblau gefärbten Hinterteil (Abdomen) ganz besonders auf. Es ist eine Großlibelle, wie man an der Flügelhaltung im Ansitz sehr gut erkennen kann. Die Großlibellen halten die Flügelpaare vergleichbar einem Flugzeug am Boden – parallel und ausgestreckt.

Der Blaue Pfeil ist leicht mit dem sehr ähnlich aussehenden Plattbauch und Spitzenfleck zu verwechseln. Die nachfolgende Libelle ist ein Blauer Pfeil – für mich als Fotograf sind diese alle Blaue Pfeile im Flug und auf der Sitzwarte.

Die Libellen werden üblicherweise im Ansitz fotografiert, nur da halten sie still und zeigen die ganze Größe und Schönheit im Sonnenlicht. Die Libelle auf dem Ast ist so bei mehr oder weniger vielen Libellenbilder zu sehen. Hier gelingt es, die Szenerie gegen den tiefblauen Himmel freizustellen und so die schöne Libelle (Männchen) besonders zur Wirkung kommen zu lassen.

Begleiten Sie mich über mehrere Tage und meinen Streifzügen durch das Dachauer Moos, auf der Suche nach schönen Bildern von Libellen.

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Urlaub – Sommer – Sonne – Natur – Dahoam

Es ist Sommer, seit 3 bis 4 Wochen (fast) kein Regen und den ganzen Tag über (fast) nur Sonnenschein – so stelle ich mir einen wunderschönen Sommer

  • aus den Kinderromanen der Jugend,
  • aus den Kino-Filmen der 50er und 60er Jahre,
  • den eigenen Erinnerungen aus der Jugend

vor, endlose Sommer und jeden Tag zum nahen Baggersee und dort sinnlos den ganzen Tag in der Sonne herumhängen.

Diese Geschichten des endlosen Sommers 69′, die wir aus unzähligen Rock Klassikern kennen, ist doch kaum wahr. Oder zumindest nicht dann, wenn man selbst Urlaub hat und diese Zeit  nicht auf der Arbeit oder im Büro verbringen muss …

Heute enden die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg.
Sommer, Sonne und Urlaub passte perfekt zusammen.

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Über den Streuwiesen im Dachauer Moos in diesem Sommer

Das Dachauer Moos wird zu großen Teilen als Streuwiesen in der Landwirtschaft genutzt. In Feld und Flur wächst alles in den letzten Wochen bei durchgehendem Sonnenschein und mehreren Wochen Regen zuvor. An einem Sonntagnachmittag, wendet der Landwirt, mit seinem Traktor und Graswender, das frisch geschnittene, lange Gras.

Das alleine ist nicht wirklich ein lohnenswertes Bildmotiv.

Im weiß – blauen Himmel, über dem Landwirt auf seinem Traktor, kreisen zwei Rotmilane, auf der Suche nach frischem Futter auf den Mooswiesen und in der Einstreu.

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Wasser im Sommer – dynamisches Wasser – wie Sie es kaum gesehen haben


Die große Münchener Schotterebene wird durch die oberbayerischen Flüsse

  • Isar
  • Amper
  • Würm

von allen Niederschlägen entwässert. Alle Niederschläge kommen früher oder später in diesen Flüssen an und münden in die Isar. Weiter fließt das Wasser über die Donau in das Schwarze Meer. Im Dachauer Moos und im Amper Auwald ist auch momentan viel Wasser.

 

Bilder mit Wasser – aber bitte dynamisch und mit viel Action

Entlang der Amper sind mehrere Wasserkraftwerke zur Gewinnung von elektrischem Strom zum Ende des 19. Jahrhunderts von Oskar von Miller errichtet worden, dies sind die ältesten Wasserkraftwerke in Bayern. Zu einem Kraftwerk gehört auch immer eine Wehranlage, um das Wasser aufzustauen und regulieren zu können. Über die Wehrkante fließt das tiefgrüne Amperwasser noch ganz ruhig, langsam und als zusammenhängender Wasserfluss.

Ja – da ist momentan noch viel Wasser, aber eigentlich nicht so dynamisch und actionreich …

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Eine Stockente als Bildmotiv – ist das spannend ?

Als FotografIn - auf jeden Fall. 
Als BetrachterIn dürfen Sie das selbst entscheiden.

An diesem späten Abend, lasse ich die Eindrücke der Natur auf mich einwirken und erwarte eigentlich nichts mehr Besonderes zu fotografieren. Eine Grundregel ist es aber, immer bereit zu sein, die Natur hält oft und ohne Vorwarnung, ganz besondere Momente für die NaturbeobachterInnen bereit.

Ist eine Stockente eigentlich ein lohnendes Bildmotiv?

Die Stockenten schwimmen im Dachauer Moos auf jeder Wasserfläche umher und sind zu allen Jahres- und Tageszeiten in allen Lebenslagen zu sehen und auch zu fotografieren. Den Stockenten fehlt sicherlich der Nimbus des etwas besonderen als Bildmotiv.

Nicht hier und nicht heute – ganz im Gegenteil.

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Pfingst-Umzug in der Fauna im Dachauer Moos


Die Natur und die Naturfotografie sind so manches Mal
einfach nur unglaublich und wunderbar.

Über die vielen Jahre, kennen alle Natur-FotografInnen in der bevorzugten Gegend auch die bestimmten Orte und Plätze, an denen sich die Natur in Flora und Fauna ganz besonders gut beobachten und fotografieren lassen, ohne dass wir die Tiere und das Biotop stören. Dort gehen wir auch gerne hin – auch wenn es dort gar nichts zu sehen und zu fotografieren gibt.

So auch an diesem Sommerabend, kurz nach Pfingsten, im weitläufigen Dachauer Moos, an einer der vielen Wasserstellen. Vieles ist anders an diesem Abend, ein Gänsesäger ist hier regelmäßig zu Hause und wahrlich nichts Überraschendes. Ungewöhnlich, aber dass er so dicht am Ufer dahin dümpelt, ganz so als ob das ein ganz normaler Tag sei.

Da sitze ich so am Ufer und die Blicke schweifen über die Wasserfläche, nach etwas Besonderem als Bildmotiv suchend.

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Warum in die Ferne wandern, das Schöne liegt so nah!

Das Dachauer Land liegt als „Speckgürtel“ um die Millionen-Metropole München und ist durchzogen von Straßen, Eisenbahn, Hochspannungsleitungen und noch viel mehr Infrastruktur eines boomenden Ballungsraumes.

Was soll da schön und erlebenswert sein, werden Sie sich fragen?

Dann kommen Sie mit, auf unserer Wanderung von Dachau-Stadt nach Kloster Indersdorf im Dachauer Land, auf den Spuren eines Ludwig Thoma, Dachau – Indersdorf als Wanderung und zurück mit dem Alto-Blitz zum Ausgangspunkt.

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1000 mal beim Kiebitz im Dachauer Moos gewesen …

... aber noch nie richtig fotografisch bemerkt.

Das hat sich diesem Frühjahr vor zwei Wochen verändert, da flogen ganz unerwartet mehr als ein Dutzend Kiebitze in der Luft. Jetzt schaue ich öfters vorbei und so auch an diesem Tag waren die Kiebitze da und ich konnte sie fotografisch beobachten.

Die Kiebitze halten von dem öffentlich zugänglichen Feldweg einen großen Abstand, und so kann man die Kiebitze sehr gut mit dem Fernglas beobachten. Die tauben-große Vögel sind relativ klein und weit weg – da hilft zum Fotografieren nur ganz lange Brennweiten. Mit einem Smartphone braucht die WandererIn gar nicht anzufangen. Das ist komplett ungeeignet.

Auf keinen Fall die Schwäche des Smartphones mit mangelnder Brennweite durch ein Betreten der Äcker und Wiesen zu kompensieren. Dies ist aus gutem Grund verboten und wird hart bestraft. Genießen wir diese wunderbaren Watvögel, oder auch als Limikolen bezeichnet, einfach. Ohne die Gelege am Boden – daher Bodenbrüter – zu stören und zu gefährden.

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Der Sommer beginnt im Dachauer Moos

Nach vielen Wochen Regen und Kälte kommt nun der Sommer ins Dachauer Moos. Die Tiere im Moos zeigen den Wetter- und Stimmungswechsel durch ihren intensiven Aktivitäten im Jahreskreis an. Es gilt ja schließlich, einige Wochen in der Entwicklung nachzuholen.

Hier taucht ein Blässhuhn nach den Gräsern am Seegrund.

Nicht spektakulär, aber einen Moment im Verhalten der Wasservögel schön im Bild festgehalten und für die BetrachterIn aus dem Zeitstrahl herausgelöst.

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Sommer in der Stadt – SurferInnen an der Eisbach Welle

Der Sommer und das Beach-Feeling beginnt in München gleich hinter dem Altstadt-Ring am Englischen Garten.

Hier haben die SurferInnen in München ein Ziel und eine herrliche Welle am Eisbachkanal. Der bis dahin unterirdisch durch das Lehel geführte Stadtmühlbach darf nun endlich wieder in frischer Luft durch München ziehen. Unter dem Isarring hindurch und unter dem quälendem Autoverkehr der Millionenstadt, scheint das Wasser in einem wahren Freudensprung zu explodieren und dabei eine herrliche stehende Welle am Übergang zum Englischen Garten zu formen.

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