„Mei schee – schoo wieda Weihnachtn“ mit Fritz Scheuermann und Bernhard Ulrich

Oh ja. Es wird gleich Advent und die Weihnachtsvorbereitungen laufen schoo wieda (!) auf Hochtouren. Auch wenn das Rennen in die Kaufhäuser in den vier Wochen vor Weihnachten nimmer so arg ist. Es gibt die großen Konsumtempel in der Münchener Innenstadt ja kaum noch und am End sitz’n ma doch wieder vorm Computer und bestellen leider wieder alles in dem Internet. Das Rennen und Drängeln ist damit weniger wor’n – dafür müssen wir das Homeoffice ausgiebig ausnützen weil ja doch irgendwann die vielen Packerl-Fahrer kommen – früher ging des alles auf einmal – und die großen Überraschungen gleich Paketweise bringt und da möcht‘ ma doch auch dahoam sein. Auch wenn es früher im Kaufhaus doch irgendwie schöner war.

Und schneller ging es auch.

Nur eins bleibt immer wieda vor Weihnachten – die besinnlichen und heiligen Lesungen in einem abgedunkelten Raum, mit vielen Kerzen und einem großen Weihnachtsbaum. Jetzt kann Weihnachten – bzw. das große Fest des Kaufens und des Umtauschens auch wieder kommen.

 

Besinnliches, Nachdenkliches und a bisserl Hinterfotzig

Zwei bekannte Stars aus der überaus beliebten Heimatsendung des BR – „Dahoam is Dahoam“ laden zu einem für die Adventszeit so typischen Abend mit abwechslungsreichen Lesungen in die Neuen Bürgerstuben nach Oberschleißheim ein. Kunst von der Bühne und dazu ein drei Gänge-Menü sorgen für Kurzweil an dem letzten Abend vor der Adventszeit.

Links: Bernhard Ulrich Rechts: Fritz Scheuermann

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Das Maisacher Moos, die Wiedervernässung und der Biber im Bayerischen Fernsehen

In den vergangenen Jahren war Deutschland über viele Monate hinweg von extremer Trockenheit und Dürre geplagt, Oberbayern kam dabei noch relativ gut weg. Heute, im Jahr 2024, vielen so viele Niederschläge wie schon seit langer Zeit nicht mehr. Der Landkreis Dachau war gleich von mehreren Sparregenlagen und dem dann folgenden Hochwasser immer wieder gefordert. Viele BewohnerInnen im Landkreis Dachau und Fürstenfeldbruck hatten Wasser in den Kellern, im Haus und in den Garagen.

 

Das Dachauer Moos hat ungewöhnlich viel Wasser im ersten Halbjahr abbekommen

Viele Landwirte und Waldbesitzer mussten in den vergangenen Jahren der Dürre in weiten Teilen von Deutschland zusehen. Die Landwirte im Dachauer Moos und da speziell im Maisacher Moos hatten Sorgen ganz anderer Art. Das dauerhaft feuchte und nasse Wetter machte eine Bewirtschaftung der Streuwiesen schwierig bis unmöglich.

Es formiert sich Widerstand gegen den Natur- und Umweltschutz und gegen den Biber als Wasserbauer im Niedermoor – im Maisacher Moos im Speziellen.

 

Ein Beitrag in der Abendschau im BR zu dem Thema

Der BR sendet einen Beitrag zu der Situation im Maisacher Moos im Abendprogramm und stellt die Situation für die ZuschauerInnen dar.

 

In dem Beitrag kommen zu Wort:

Süddeutsche Zeitung: „Wenn der Boden nachgibt“ – Informationsveranstaltung für das Maisacher Moos – 14.11.2024

Quelle: Renate Zauscher, Dachau. Link zum Originalbeitrag auf www.sueddeutsche.de.

 

Süddeutsche Zeitung: Wenn der Boden nachgibt

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Informationsveranstaltung im Sportheim Überacker zum Stand und der Entwicklung im Maisacher Moos.

Dialog zwischen Naturschutz und BürgerInnen zum Maisacher Moos in Überacker

Über das Maisacher Moos wurde in den Anliegergemeinden und in der Öffentlichkeit intensiv über den richtigen Weg im Umgang mit dem Moos diskutiert, vor allem in den Gemeinden Maisach und Bergkirchen, auf deren Gemeindegebiet dieses Niedermoor liegt.

In den letzten Monaten haben sich zum Maisacher Moos, bestehend aus dem Palsweiser Moos und dem Fußbergmoos in der Öffentlichkeit, bei den LandwirtInnen, den JägerInnen, den FreizeitnutzerInnen und den AnwohnerInnen, Widerstand zum Umwelt- und Naturschutz entwickelt. Das zentrale Thema darin ist der Umgang mit der potenziellen Wiedervernässung und dem Management des Grundwasser-Niveaus in der Niedermoorfläche. Dabei stehen auch gegensätzliche Erwartungen im Raum:

  • Von gar nichts machen und den Status Quo halten,
  • bis zur Anhebung des Grundwasserspiegels und damit einer Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen (insbesondere CO2 und deren Äquivalente) durch trocken gefallene Niedermoore.

Die Akteure im Umwelt- und Naturschutz stellen sich den Fragen und Forderungen der Betroffenen und Beteiligten und das ist gut so.

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Süddeutsche Zeitung: Schatzkammer der Natur – Dachau

Quelle: Paul Eschbach nach dem Artikel-Bild in der Süddeutschen Zeitung

 

Süddeutsche Zeitung – Lokalredaktion Dachau von Stefan Salger

Die Süddeutsche Zeitung brachte in der Wochenendausgabe 2./3. November 2024 in der Lokalausgabe Dachau den Bericht von Stefan Salger aus Fürstenfeldbruck zu meinem neuen Foto-Bildband über das Maisacher Mooses, dem Palsweiser Moos und dem zusammengehörenden Fußberger Moos).

Link zum Originalbeitrag im Lokalteil Fürstenfeldbruck

 

Was das Maisacher Moos auf jeden Fall nicht (mehr) ist!

Bei der Erarbeitung dieses neuen Foto-Bildbandes über das Maisacher Moos habe ich als Fotograf und Buchautor viele Gespräche geführt, um mir selbst ein umfassendes Bild über dieses wertvolle Stückchen Niedermoor-Landschaft zu machen. Da bekam ich Antworten aus einem großen Spektrum an GesprächspartnerInnen, auch von Fachleuten, wie:

  • Antwort: „Das Dachauer Moos ist trocken gefallen …“
  • Antwort: „Das Dachauer Moos gibt es nicht mehr …“
  • Antwort: „Das Moos sieht ja nicht mehr so aus, wie Josef Koller das beschreibt …“
  • Antwort: „Ich habe Bilder vom Moos aus den 30er Jahren gesehen, das haben wir heute nicht mehr …“

Solche Antworten erstaunten mich doch sehr, meine eigene Wahrnehmung hat sich in den vergangenen dreißig Jahren dazu auch deutlich verändert und weiter entwickelt. Gerade das Maisacher Moos hat hier gezeigt, was in solch einer relativ kurzen Zeitspanne alles möglich ist, wenn man auch auf die Kräfte der Natur vertraut und diese zur Wirkung kommen lassen kann.

Meine eigene Sichtweise auf das Dachauer Moos und das Maisacher Moos 
im speziellen ist viel differenzierter und positiver!
Paul Eschbach

Der neue Foto-Bildband ist in zwei Formaten mit gleichem Inhalt erhältlich. Einmal groß und opulent, oder auch klein und kompakt.

 

Das Palsweiser Moos im Blick eines Fotografen

Ich selbst war als Fotograf das erste Mal im Maisacher Moos vor etwa dreißig Jahren zum Fotografieren und habe diese Mooslandschaft vor allem im Goldenen Herbst, mit dem Farbspektrum in Gold, Gelb und Orange sehr geschätzt.

  • Die sehr viel vorhandenen Birken verfärben die Blätter ins Goldgelbe hinein.
  • Die Pfeifengräser zeigen im Herbst ebenso Farben im Goldgelb, bis hin zu Violett.
  • Der Ahorn verwandelt sich in eine ganze Farbpalette von Gelb, über Orange und Rot in den Farbrausch eines Herbsttages.
  • Haselnuss zeigt viel rote Farben und kontrastiert zu allen anderen Herbstblättern ganz hervorragend.

Das erinnerte mich sehr an die fotografischen Eindrücke aus dem Bayerischen Wald auf den Hochschachten und den Moorbereichen im Grenzkamm zu Böhmen hinüber. Im Rest des Jahres war das Maisacher Moos sehr unspektakulär und sah aus wie ein Stadtwald – nicht wie ein Niedermoor.

 

 

Als Dachauer Natur- und Landschafts-Fotograf habe ich eine Mission zu erfüllen …

… den Menschen das Palsweiser Moos und das Fußbergmoos (= Maisacher Moos) in der Schönheit im Jahr 2024 vor Augen zu führen. Das Moos wird niemals wieder den Zustand aus den 1930er Jahren bekommen, das ist keine sachgemäße Diskussion. Es zeigt mir nur umso deutlicher auf, die Menschen kennen das Maisacher Moos gar nicht. So geht es wohl auch allen anderen Moosgebieten innerhalb des Dachauer Mooses. Da kann ich etwas tun, einen eigenen Beitrag leisten und den Menschen die Schönheiten der Mooslandschaft vor den Toren von Dachau und vielmehr noch, vor den Toren der Millionenmetropole aufzuzeigen.

Meine Mission war geboren, ich habe eine Aufgabe, ein Ziel und die Umsetzung war realistisch!
Paul Eschbach

Die Aufgabe liegt bei den Fotografen, ein Abbild der Naturlandschaft zu schaffen und dieses einem größeren Publikum zugänglich zu machen, auch und gerade wenn nicht alle Menschen selbst ein Teil dieser Natur oder Landschaft werden können.  Über den Zeitraum von dreißig Jahren war ich so oft in all diesen Landschaften im Dachauer Moos, dass auch soviel wertvolle Bilder dabei entstanden sind, um jetzt meine Erzählung zum Dachauer Moos aufschreiben zu können.

Dieser Bildband wird zusammen mit einigen weiteren die noch folgen werden, die LeserInnen direkt und unmittelbar mit den sich entwickelten Schönheiten im Dachauer Moos zusammenführen.

 

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung ist ein wichtiges Element

Ein Buch zu schreiben ist eine Sache, eine ganz wichtige darüber hinaus. Erst mit der Kommunikation mit den BürgerInnen im Moos und im Umland wird etwas wertvolles daraus. Der Buchautor Otto Erhart hat 1930 das Buch „Das sterbende Moos“ geschrieben. Alleine mit der Kraft seiner Worte hat er mich selbst etwa 100 Jahre später zum intensiven Nachdenken gebracht. Am Ende möchte ich mit den Bildern aus dem Dachauer Moos etwas ähnliches bewirken.

Ein Bild sagt viel mehr als 1000 Worte.
Fred R. Barnard

Süddeutsche Zeitung: Die Schnörkellose; Alles im Fluss – die Maisach im Dachauer Moos

Von: Süddeutsche Zeitung Jacqueline Lang, im Originalbeitrag

 

Die Schnörkellose

Die Journalistin Jacqueline Lang schreibt einen Beitrag über den kleinen Fluss Maisach am Nordrand des Dachauer Mooses, unmittelbar am Übergang von der ebenen Niedermoor-Ebene in das viel ältere und von den letzten Eiszeiten nicht mehr überformten Tertial-Hügelland. Ein Beitrag in einer Reihe über die Flüsse in und um Dachau. Letzte Woche war das Portrait der Amper dran, heute eben die Maisach.

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Münchener Merkur: Feuergefecht vor Schloss Schleißheim – Dreissigjähriger Krieg 1618-1648

Von: Andreas Sachse im Originalbeitrag im Münchener Merkur Landkreis München vom 14.10.2024

Auszug aus Beitrag

Feuer frei: Die Musketiere geben eine Salve ab, dass es nur so raucht. © Andreas Sachse

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Süddeutsche Zeitung: Überleben unterm Kanonendonner – Dreissigjähriger Krieg 1618-1648

Von Sabrina Proske, Oberschleißheim, im Originalbeitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 13.10.2024

Foto: Leonhard Simon. Die Musketiere geben eine Salve ab. Richtig laut wird es beim Schuss der Kanone.

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Es ist 1618 in Schleißheim. Der Herzog Maximilian I. von Bayern lädt zum Fest …

Schleißheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges

Dr. Marcus Junkelmann feiert im Maximilianshof des Alten Schlosses Schleißheim im Maximilianshof ein Fest mit all seinen Freunden. Wir zeigen Ihnen hier aus der Veranstaltung am 12. Oktober 2024 die schönsten Eindrücke der BesucherInnen an diesem schönen Herbsttag.

 

Fotoimpressionen: Mönche, Musketiere und Marketenderinnen

Feldlager im Maximilianshof bei schönem und vor allem trockenem Wetter in Oberschleißheim. Die Gennshenker aus Schierling und die Feldwache Tilly haben mit ihren Zelten ein Lager leben im Dreißigjährigen Krieg den ZuschauerInnen dargeboten.

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Da soll Ihnen der Appetit zu Speiß und Trank gar angeregt werden – Schleißheim im Dreißigjährigen Krieg; 12./13. Oktober 2024

Dr. Marcus Junkelmann entführt Sie an dem Wochenende 12./13.10.2024 in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges am Hofe des bayerischen Herzogs / Kurfürsten Maximilian I. von Bayern im Maximilianshof am Alten Schloss Schleißheim. Das schließt nicht nur den ganzen Tag, Aufführungen und Darbietungen aus der Zeitepoche der Renaissance mit ein. Auch für die Verpflegung der ZuschauerInnen den ganzen Tag über ist die kulinarische Speisenfolge der Zeitepoche angepasst, so hat der Herzog Wilhelm V. für die Schwaige eine Speisenfolge für 365 Tage hinterlassen.

Die Speisen werden Ihnen von der Schlosswirtschaft Schleißheim unter der kulinarischen Leitung von Jens Blum nach den historischen Zitaten von Dr. Marcus Junkelmann präsentiert und kredenzt.

Lassen Sie sich auch kulinarisch in die Zeitepoche entführen.

Die damalige Küche kam ohne Convenient-Food mit Breitband-Gewürzen aus, dafür waren am Hof die edlen Gewürze aus allen Teilen der Welt verfügbar, war doch der nördliche Handelsplatz der Kaufleute aus Venedig im bayerischen Mittenwald.

 

Speisen aus dem 17. Jahrhundert in der heutigen Zeit

Jens Blum hat die Speisen extra für mich als Fotograf schon vorbereitet und angerichtet, so dass ich wohl als einer der ersten die ganze Auswahl an einem Ort sehen durfte.

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