Was für ein toller Sommer für Ausflüge im Abendlicht eines Spätsommertages


Was für ein toller Sommer im Dachauer Land, Sonne – Sommer gefühlt seit Anfang Mai des Jahres, mit nur kurzen Unterbrechungen. So geht der Spätsommer auch weiter, mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen.

Eine schöne Gelegenheit, an diesem September-Abend eine kleine Ausfahrt mit der 39 Jahre alten 250er (CB 250 RS) ins Dachauer Moos zu unternehmen und dabei auch das schön erhaltene Motorrad als Bildmotiv einzusetzen.

Keine Angst vor direktem Gegenlicht im Bild, das kleine Motorrad wird im Gegenlicht ganz leicht angeblitzt. So werden die Kontraste im Bildmotiv reduziert und die Farben kommen so richtig schön zum Leuchten.

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Seltener Besucher im Dachauer Moos im Spätsommer


Das letzte Abendlicht liegt auf dem Weiher im Dachauer Moos, es ist windstill und das Wasser ist glatt wie ein Spiegel. Es herrscht Ruhe am Weiher, nichts stört den Frieden an diesem Ort im Dachauer Moos.

Ein Blässhuhn schwimmt einsam auf dem Weiher, weiter hinten sind noch das hier ansässige Haubentaucher-Pärchen in friedlicher Zweisamkeit. Eigentlich warte ich auf die Graugänse, die Abends hier auf den Weiher kommen, aber heute nicht.

Dann wird es heute wohl keine schönen Fotomotive geben - oder doch!

Alleine die Ruhe und die schöne Atmosphäre zu erleben ist schon den kurzen Ausflug mit dem Radl, an diesen Weiher wert.

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Auf nach Weißenburg (Bay.) in die Zeit der Römer in Bayern

Gestern noch Mittelalter in Aichach, heute geht’s zu den Römern im Altertum in Bayern nach Weißenburg. Ein Videodreh mit Dr. Marcus Junkelmann steht auf dem Programm. Ich bin schon ganz gespannt wie der Tag so abläuft und wie die Ergebnisse sein werden.

Von Dachau nach Weißenburg in Bayern – da fahre ich doch sehr gerne (fast) direkt mit der Bahn und schreibe während der Reise diese letzten Beiträge. Das ist umweltschonend, das ist nachhaltig und das ist autonomes Fahren. Zumindest aus meiner Sicht.

Der Regionalexpress fährt direkt nach Treuchtlingen und dann in den Heckenflitzer und schon bin ich in Weißenburg und Mittens bei den Römern und dem Videodreh mit dem bekanntesten Experten zu den Römern und den Gladiatoren in Bayern.

Die Videoaufnahmen finden im rekonstruierten Römer-Castell in Weißenburg in Bayern, direkt am Römertor, statt. Wir sind direkt am Obergermanisch-Raetischen Limes. Auf dieser Seite war das Land der Germanen – der Barbaren. Auf der anderen Seite dieses rekonstruierten Tores war der Machtbereich der Römer.

Die Heide blüht!


Im September blüht das Heidekraut (Erica) – Besenheide (Calluna vulgaris) in vielen Naturlandschaften, wie Heide, Moos (Niedermoor) und Moor (Hochmoor). Das braun-graue Heidekraut beherrschte das Landschaftsbild seit Monaten und präsentiert nur wenige fotografisch spannende Bildmotive.

Im September wandelt sich das Landschaftsbild in der Heide, im Moos und im Moor. Das ganzjährig unattraktiv und grau-braun erscheinende Heidekraut wandelt sich Ende August – Anfang September zunehmend mit den rötlich bis violett gefärbten Blüten des Heidekrauts. Unzählige neue und zusätzliche Bildmotive bieten sich so in der gerade noch unattraktiven Naturräumen für die Natur- und Landschafts-FotografInnen.

Im diffusen Licht der Schattenbereiche, im Übergangsbereich von Wald zu Heide, wandelt sich die Farbe des Heidekrauts, in ein kräftiges Violett und hebt sich so hervorragend von den Farben der Heide, des Moos oder dem Moor ab.

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Sonnenuntergang am Moldau Stausee im Böhmerwald – BAYERWALDTEAM

Die Sonne geht im Westen unter. Was genau ist das fotografische Bildmotiv für eine FotografIn? Wir können erwarten einen eintönigen Himmel, eine rote Sonnenscheibe davon und darunter ein Vorder-/Mittelgrund, der vollkommen in Schwarz verschwindet. So toll den Moment der Fotografie auch sein mag, diese Empfindungen und Gefühle müssen auf die BetrachterInnen auch mithilfe der Fotografie übertragen werden.

Die fotografischen Regeln aus Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund bleiben auch beim Sonnenuntergang-Foto bestehen, nur wird es ungleich schwieriger, passend beleuchtete Vordergründe in die Bildkomposition zu verbinden.

Die beiden Stühle sind ganz wunderbar in Unschärfe, so geht der Blick der BetrachterInnen von alleine hinaus auf die Wasserfläche und hinüber zu dem beginnenden Farbspektakel am Abendhimmel. Nehmen Sie doch mit Platz und erfreuen sich dieser Szenerie,

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Moldau Stausee im Böhmerwald – BAYERWALDTEAM

Der Moldaustausee ist die größte Wasserfläche in Südböhmen und ist in den 50er Jahres des letzten Jahrhunderts für den Hochwasserschutz der unterhalb liegenden Städte, wie Hohenfurth, Krumau, Budweis und die goldene Stadt Prag errichtet worden. Die Kraft des Wassers wird auch zur Energieerzeugung verwendet.

Mit dem Beginn der 2000er Jahre wurde die ganze Region auch zur Urlaubs- und Erholungsregion großzügig ausgebaut. Wir besuchen heute in der Haupturlaubszeit in Tschechien den Moldaustausee und freuen uns auf den farbenfrohen Sonnenuntergang, über der größten Wasserfläche in Südböhmen.

 

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Hochwald am Lusen im Nationalpark an der Sagwassersäge – BAYERWALDTEAM

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der erste Nationalpark in Deutschland und hat sich schrittweise seit 1970 in einigen Teilen bereits in Richtung eines Urwaldes entwickelt. Auch in den Hangwäldern am Lusen sind die Wälder durch eine Leben und Sterben der Bäume bestimmt, die Baumleichen bleiben, wie im Nationalpark vorgeschrieben, an Ort und Stelle liegen und verwesen langsam durch die Kräfte der Natur und des Waldes. Das Verwesen eines Baumes kann auch länger andauern, als der Baum bisher gelebt hatte. Im Hochwald geht alles in deutlich längeren Zeitspannen vor sich.

Als BesucherIn sind dies mit die beeindruckendsten Bilder  des Bayerischen Waldes. Urwald entsteht nicht durch Technik, Motorisierung und Technologie, sondern durch die Geduld in Jahrhunderten ausgedrückt. Baumstämme kommen am Waldboden zum Liegen. Aufeinander und übereinander, ganz so wie es die Natur in ihrer unendlichen Geduld für richtig hält. Die aufmerksame WanderIn wird dabei die unterschiedlichen Phasen im Lebenskreislauf eines Baumes im Hochwald auch entdecken können.

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Architektonisches Kleinod Maria Rast am Stein im Böhmerwald – BAYERWALDTEAM

Die Region Südböhmen ist voll mit historischen Sehenswürdigkeiten in den großen und den kleinen Orten entlang der Moldau. Manchmal sind es aber gerade die unscheinbarsten Orte, welche die fotografische Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ganz in der Nähe des Kloster Hohenfurth (Vyšší Brod) liegt hoch im Wald auf 846 m eine kleine und unscheinbare Wallfahrtskapelle Maria Rast am Stein (Panna Marie odpočívající na kameni) aus dem Jahr 1890.

Die Kapelle im neoromanischen Stil ist ein kleines und schönes Ensemble am Berghang gelegen, schaut weit in die umgebende Landschaft um Hohenfurth und dem Moldautal umher.

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Burg Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg) – BAYERWALDTEAM

 

Hoch über der Moldau tront die Burg Rožmberk nad Vltavou  als Schutz der Landesgrenze nach Österreich, des Handelsweges entlang der Moldau und der Brücke über der Moldau im gleichnamigen Ort zu Füßen der Burg.

Die Burg Rožmberk nad Vltavou besteht aus zwei Burgen auf dem Areal auf dem schmalen Felsen. Die Obere Burg besteht noch aus dem gotischen Turm aus dem 13. Jahrhundert, der inzwischen wieder hergestellt wurde. Die Untere Burg ist heute die eigentliche Burg, entstanden im 16. Jahrhundert in der Renaissance und wurde später im 19. Jahrhundert neo-gotischen Stil vor allem in der Ausstattung der Repräsentationsräume behutsam überarbeitet.

An der Fassade der Burg sind die in der Renaissance in Südböhmen typischen Sgraffito Verzierungen der weißen Oberfläche mit einer scheinbaren Steinoberfläche übrig geblieben.

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