Naturfototage Fürstenfeld: Workshop „Natur im Niedermoor“

Auf den Naturfototagen Fürstenfeld, hatten wir in den letzten 10 Jahren schon jede Art von Wetter über die drei Tage hinweg. Nur eines hatten wir nur sehr marginal – drei Tage herrlichstes Frühlingswetter bei Sonnenschein, ohne Regen und mit angenehmen Temperaturen. Seit einigen Jahren habe ich mir gewünscht, die interessierten FotografInnen einen Tag lang in das Niedermoor vor den Toren der Veranstaltungsstadt Fürstenfeldbruck zu führen. Dabei kann ich vieles über den Landschaftsraum Niedermoor vermitteln und fotografisch fokussiert sich der Workshop auf drei unterschiedliche Motivbereiche:

  • Niedermoor: Landschaftsfotografie
  • Niedermoor: Tiere vor der Kamera
  • Niedermoor: Details im Makrobereich

 

Für den Workshop »Natur im Niedermoor« ist das ja geradezu ideal. Es war die ideale Woche im Kalender und Jahreskreis. Alles blüht und die Blätter der Bäume kommen gerade in dem zarten Grün heraus. Die Bäume erlauben noch genügend Sicht auf die Singvögel in den Ästen und Zweigen.

 

Frühling im Niedermoor von seiner fotografisch schönsten Seite

 

Nach einem Treffen und einer Einweisung und dem Tagesablauf im Workshopraum, fahren wir die recht kurze Strecke bis vor die Tore der Stadt Fürstenfeldbruck ins Palsweiser Moos und Fußbergmoos.

Die TeilnehmerInnen des Workshops „Natur im Niedermoor“ im Seminarraum zum Treffen und zur Einweisung auf dem Forumsgelände.

 

Niedermoor – Landschaftsfotografie

Mit wachen Augen durch die herrlich blühende Niedermoorlandschaft zu ziehen, ist ein wunderbares Erlebnis. Das Moos bietet so viele unterschiedliche Bildmotive auf engstem Raum. Dabei hilft es, sich etwas mit dem Lebensraum Niedermoor und seiner Entstehung zu beschäftigen. Bei diesem Workshop übernehme ich gerne diese Rolle. Gemeinsam suchen und finden wir Bildmotive in dieser Naturlandschaft.

In der Niedermoorlandschaft sind gerade in dieser Jahreszeit eigentlich alle Objektive geeignet, was verfügbar ist.

  • Weitwinkelobjektive für die große und weitläufige Mooslandschaft
  • mittlere Teleobjektive für die Details in diesem Landschaftsraum
  • Universalobjektive mit einem breiten Brennweitenspektrum für Flexibilität, zwischen Nah und Fern
  • Objektive für den Nahbereich

In jedes einzelne dieser Bildmotive könnte man sich auch noch weiter hineinarbeiten und fotografisch vertiefen. Wenn ich alleine unterwegs bin, mache ich dies auch mit großer Freude und Hingabe. Geduld und Ausdauer sind mit die wichtigsten Ausrüstungen für eine LandschaftsfotografIn. Wir ziehen aber weiter, haben doch noch ein spannendes Programm für den restlichen Tag.

Im folgenden Beitrag erzähle ich etwas von meiner Suche nach den Bildmotiven im Niedermoor.

 

Niedermoor – Tiere vor der Kamera

Die erste schöne Sichtung war noch unmittelbar bei der Anfahrt aus dem Auto heraus – ein Rotmilan. Langsam zeigen sich immer mehr Tiere im Niedermoor der aufmerksamen BeobachterIn. In wenigen Wochen kommen die Libellen mit dazu.

Als Workshopgruppe sind wir nicht gerade im Tarnmodus unterwegs, sodass es weniger Sichtungen sind, als wenn ich alleine unterwegs bin. In einem der nächsten Beiträge zeige ich Bilder von den Workshop-TeilnehmerInnen.

 

Info & Links

Weiterführende Links zum Veranstalter der Glanzlichter und dem Veranstalter der Fototage:

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„Niedermoor“ – Landschaftsfotografie im Moos bei den Naturfototagen Fürstenfeld

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„Niedermoor“ – Vorbereitung des Workshops bei den Naturfototagen Fürstenfeld im Dachauer Moos

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Demnächst: 28. Naturfototage Fürstenfeld bei München: 24. – 26. April 2026

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„Niedermoor“ – Landschaftsfotografie im Moos bei den Naturfototagen Fürstenfeld

Am kommenden Freitag, 24.4.2026 beginnen nicht nur die 28. Internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München, sondern wie jedes Jahr, eröffnen wir mit dem Workshop „Niedermoor“ mit dem Moos-Experten Paul Eschbach den Veranstaltungsreigen. Der Workshop ist bereits ausgebucht – falls Sie keine Karte haben, muss ich Sie auf das kommende Jahr 2027 vertrösten.

Zur entsprechenden Vorbereitung des Workshops war ich in den letzten beiden Tagen im Moos (bayerisch für Niedermoor), um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Alles blüht im Moos. Diese Woche ist im Kalender die schönste Woche für Frühlingsfotos in der Natur im Allgemeinen und im Moos im Speziellen. Die noch zarten Blätter kommen meist in der letzten Aprilwoche heraus und leuchten dann in einem frischen und hellen Grün und sind noch so zart, dass die Blicke auch noch durch die Äste und Bäume gehen. Gerade die Singvögel sind dann im Astwerk noch gut auszumachen. Auch die Frösche und Kröten in den Wasserstellen sind noch gut zu finden und auch zu fotografieren.

Ich möchte Sie an diesem Location Scouting im Frühling gerne mit teilhaben lassen und Ihnen einen Teil meiner Eindrücke in der Niedermoor-Landschaft im April zeigen. Der Wetterbericht für den kommenden Freitag (24.4.2026) ist aus heutiger Sicht bestens und könnte besser kaum sein. 13 Stunden Sonnenschein und daher auch kein Regen. Die Mooslandschaft wird im Frühling erstrahlen.

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„Niedermoor“ – Vorbereitung des Workshops bei den Naturfototagen Fürstenfeld im Dachauer Moos

Am kommenden Freitag, 24.4.2026 beginnen nicht nur die 28. Internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München, sondern wie jedes Jahr, eröffnen wir mit dem Workshop „Niedermoor“ mit dem Moos-Experten Paul Eschbach den Veranstaltungsreigen. Der Workshop ist bereits ausgebucht – falls Sie keine Karte haben, muss ich Sie auf das kommende Jahr 2027 vertrösten.

Zur entsprechenden Vorbereitung des Workshops war ich in den letzten beiden Tagen im Moos (bayerisch für Niedermoor) um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Alles blüht im Moos. Diese Woche ist im Kalendar die schönste Woche für Frühlingsfotos in der Natur im Allgeminen und im Moos im Speziellen. Die noch zarten Blätter kommen meist in der letzten Aprilwoche heraus und leuchten dann in einem frischen und hellen Grün und sind noch so zart, dass die Blicke auch noch durch die Äste und Bäume gehen. Gerade die Singvögel sind dann im Artwerk noch gut auszumachen. Auch die Frösche und Kröten in den Wasserstellen sind noch gut zu finden und auch zu fotografieren.

Der Grenzgraben ist die Landkreisgrenze zwischen Dachau und Fürstenfeldbruck.

Ich möchte Sie an diesem Location Scouting im Frühling gerne mit teilhaben lassen und Ihnen einen Teil meiner Eindrücke in der Niedermoor-Landschaft im April zeigen. Der Wetterbericht für den kommenden Freitag (24.4.2026) ist aus heutiger Sicht bestens und könnte besser kaum sein. 13 Stunden Sonnenschein und daher auch kein Regen. Die Mooslandschaft wird im Frühling erstrahlen.

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Luftakrobatik über dem Dachauer Moos: Wenn die Krähe den Rotmilan „hasst“

In diesem Beitrag nehme ich Sie mit in die weite Niedermoor-Landschaft des Dachauer Mooses. Es ist ein vertrautes Bild am bayerischen Himmel, das doch nie an Faszination verliert: Der majestätische Rotmilan (Milvus milvus), der mit fast zwei Metern Spannweite seine Bahnen zieht, wird plötzlich zum Ziel einer entschlossenen Rabenkrähe (Corvus corone). Was folgt, ist ein fotografisch und erzählerisch extrem spannendes Duell.

Es ist ein vertrautes Bild am bayerischen Himmel, doch es verliert 
nie an Faszination:
Der majestätische Rotmilan, der mit fast zwei Metern Spannweite über 
dem Dachauer Moos kreist, wird plötzlich zum Ziel einer entschlossenen 
Rabenkrähe.

Ein schöner Größenvergleich, wie groß GROSS wirklich im direkten Vergleich ist.

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Die stoische Dynamik der Wasseramsel am Amperwehr

Der Frühling kommt im Dachauer Moos mit ganz typischen Frühlingsanzeigern. Die aufmerksame BeobachterIn oder FotografIn kennt viele dieser über viele Jahre hinweg erlebte Erfahrung im Jahreskreis:

  • Das Singen der Singvögel in Wald und Flur.
  • Der typische Gesang der Feldlerchen in den Feldern und Ackerflächen.
  • Die Farbakzente der Frühblüher im Schatten der noch kahlen Bäume im Wald und am Waldrand.
  • Die Weidenkätzchen vor Ostern.
  • u. v. m.

… und das energiegeladene Fliegen der Wasseramsel mit ihrer ersten Brut am fließenden Wasser. Im Dachauer Moos ist an der Amper der schönste Platz dazu an der Wehranlage in Günding.

Dahin entführe ich Sie heute in diesem Blog-Beitrag.

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Eine Mittelmeermöwe macht Zwischenstation im Dachauer Moos im Frühling

Auf dem Landschaftssee an der Schinderkreppe im Dachauer Moos ist der Winter weitgehend zu Ende und der Frühling ist bereits eingezogen. Es sind wie den ganzen Winter über, noch kaum Wasservögel auf dem See zu beobachten. Ein paar Blässhühner dümpeln auf dem See umher. Trotzdem bin ich heute wieder einmal zum Beobachten hingegangen. Just als ich ankam, schwebten zwei weiße, relativ große Vögel, auf die Wasseroberfläche ein und landeten im Wasser.

Viel größer als die sonst im Jahreskreis hier immer wieder anzutreffenden Flussseeschwalben, das Gefieder erschien rein weiß im Flug. Es ist eine Mittelmeermöwe, die habe ich hier im Dachauer Moos noch nicht gesehen. Vielleicht sind die beiden Möwen ja auch auf dem Durchzug zu den Brutgebieten im Frühling.

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Frühblüher im Schwarzhölzl – der Frühling ist schon voll im Kommen!

Der Winter endet am 20. März, dann beginnt der Frühling auf dem Kalender. In der Natur zeigt sich der Frühling mit den ersten Blüten in Wald und Flur. Die Frühblüher zeigen sich als Erste und bringen in das Grau-Braun der Landschaft die ersten leuchtenden Farbtupfer. Die Frühblüher heißen so, weil sie als Erste blühen und den Wald und die Waldränder nutzen, solange noch kein Blattwerk die noch spärliche Sonne abschatten kann.

Die Anemonen (Windröschen) blühen bereits im Naturschutzgebiet Schwarzhölzl.

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Der Sound des Vorfrühlings in der Niedermoor-Landschaft im Bild eingefangen: Feldlerche

Im Vorfrühling macht die Feldlerche als einer der ersten Vögel, durch ihre wilden Gesänge über der offenen Niedermoor- und Heidelandschaft auf sich aufmerksam. So ist dieser kleine Vogel zum Inbegriff für das Frühlingserwachen geworden. Kaum ein anderer Kleinvogel ist so charakteristisch für die Ausläufer der Münchener Schotterebene, nördlich von München.

Nur zu Gesicht bekommt man den kleinen und ungemein flugaktiven Vogel kaum. Seinen Gesang kenne ich nur zu gut – aber wie sieht die Feldlerche denn aus?

An diesem Beobachtungstag – ich suche eigentlich die Kiebitze – im Krenmoos, da entdecke ich den kleinen braunen Vogel in der dünnen Grasnarbe sitzen. Zwischendurch ertönen wieder seine Gesänge, und da fällt die Kombination aus dem Gesehenen und dem Gehörten nicht schwer.

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Zwei Fasane im Dachauer Moos – der Frühling steht vor der Tür!

In den Niedermoor-Landschaften zeigen sich in diesen Wochen immer mehr Tiere als Bestandteil der Szenerie in der Naturlandschaft. Die offenen landwirtschaftlichen Flächen sind noch nicht bestellt. Für die bodenlegenden Tiere ist das die Zeit, die Reviere erneut abzustecken und sich dem anderen Geschlecht in der allerprächtigsten Form zu präsentieren. Für die Naturbeobachtung und die Naturfotografie ist dies eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wochen im ganzen Jahreskreis.

Auf der schwarz-melierten Ackerfläche, präsentieren sich die Fasane am äußersten Ende meiner fotografischen Reichweite. Gegen den einheitlichen Hintergrund, ist der Fasan in seinem prächtigen Farbkleid auch ganz klar und schön zu erkennen.

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Der Frühling kommt im Krenmoos: Die Präzision in der Flugmechanik des Turmfalken

Im Vorfrühling wandelt sich die Niedermoor-Landschaft und die Tierwelten

Über die vielen Jahre in meiner Natur- und Landschaftsfotografie ergeben sich die wichtigen Fotomotive im Jahreskreis. Der Kreislauf des Lebens beginnt im Vorfrühling wieder von Vorne:

  • Die Zugvögel kommen aus den Winterquartieren im Süden.
  • Die Suche nach dem Partner für das Jahr/das Leben beginnt von Neuem.
  • Die Vorbereitungen zum Nestbau beginnen – entsprechend viel Flugaufkommen ist zu beobachten.

So ergeben sich aus den fotografischen Erfahrungen der letzten Jahre heraus, die Fotopunkte, die viel Bewegung in der Natur versprechen.

Im Vorfrühling zieht es mich immer ganz besonders hinaus ins nahe Krenmoos, in die weite Niedermoor-Fläche. Das Karlsfelder Krenmoos erwacht im Dachauer Moos gerade aus seinem Winterschlaf, und wer genau hinsieht – oder den Blick gen Himmel richtet –, merkt schnell, dass sich die Dynamik im Moos verändert hat.

Die Kiebitze kommen an uns, suchen sich ihr neues Brutgebiet aus, die Rehe ziehen unvermindert über die freie Moosfläche. Über den Äckern schwirren und trillern die Feldlärchen ihre Lieder und die Singvögel geben auch ihre Ständchen zum Besten.

 

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