In einem einsamen, schmalen Tal – der Schwarzen Kocher – dort wo es ganzjährig einen Kittel kälter ist als sonst, erwartet man kein Weltunternehmen der absoluten High-Tech Branche – und das seit 170 Jahren. Ein Geschäftstermin führt mich in die Nähe von Oberkochen und da steht ein neues Carl Zeiss Forum am Sitz der Hauptverwaltung schon seit langem auf dem Plan – endlich umgesetzt.
Monthly Archives: Januar 2018
Luftbildfotografie in Starnberg an einem herrlichen Wintertag
Dort wo wir fliegen und fotografieren ist es auch (manchmal) schön, selbst an Wintertagen ohne Schnee. Zwischen all den Wintertagen mit Sturm und Regen haben wir uns an einem Montagvormittag ein Eckchen in der Wettervorhersage herausgeschnitten – und es hat ganz herrlich gepasst.
Zusammen mit meinem Piloten Josef, der auch immer ein ganz vorzügliches Händchen für Wetter hat, haben wir uns die Sichten und das Wetter an diesem Tag auch genau so vorgestellt.
An den Wintertagen um den Jahreswechsel steht die Sonne auch Mittags noch so tief, dass man meinen könnt, es ist grad 10.00 Uhr Frühmorgens. Der Föhn hat schon ganz heftig den Himmel sauber geputzt und versprach uns einen halben Tag relativ ruhige Luft und konstanten Wind aus Süden, sodass wir ganz einfach mit Südkurs anfliegen können und rechts aus dem Ultraleichtflugzeug fotografieren können.
Eventfotografie in Dachau – die Lange Tafel Dachau 2016
Einmal im Jahr wird in Dachau die am meisten genutzte Verkehrsstraße komplett in die längste Veranstaltungsmeile verwandelt. Die Münchener Straße wird Veranstaltungsfläche in Form der „langen Tafel“.
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Da „Holz-Hubi“ bei der Arbeit für ein warmes Zuhause im Bayerischen Wald
Wärme und Geborgenheit in den kalten Wintertagen ist ein urmenschliches Bedürfnis und die Woidler kennen dies mit den langen und harten Wintern noch umso mehr. Dort wo viel Wald ist, dient das Holz auch ganz natürlich zum Heizen in den Wohnungen und so manch ein Woidler geht selber in den Wald und schlägt sich das eigene Holz mit harter Arbeit.

Bayerwaldteam im Winter am bayrisch-böhmischen Grenzkamm unterwegs
Zu allen Jahreszeiten, im Winter, im Frühling und auch im Sommer ist das Bayerwaldteam beiderseits des Grenzkamms in Bayern und Böhmen fotografisch unterwegs. Auch im Herbst hat man uns schon auf den Hochschachten des Bayerischen Waldes und auf den Gipfeln des Mittelgebirges angetroffen.
Wenn die Fotografie zur lebenslangen Leidenschaft geworden ist
Des wuide Treib’n der Wolferer, da Hex’n und am bluadigen Thamerl in der Waldkirchener Rauhnacht
So manches Brauchtum und Tradition hat sich im kalten und weit entfernten Bayerischen Wald länger gehalten wie in anderen Teilen von Bayern. Dort wo die Winter früher noch lang und streng waren und die Menschen mit der kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit wenig Romantisches oder gar Ski-Halli-Galli verbinden konnten, sind so Sagen und Erzählungen am wärmenden Holzfeuer von den Omas zu ihren Enkeln weiter gegeben worden und haben sich so oft bis heute als Brauchtum erhalten können.
Waldkirchen im Bayerischen Wald war früher Säumerstation auf dem Weg von Passau ins nahe Böhmische hinter der Grenze. Hier hat sich bis heute das größte Rauhnachtspektakel in der Region erhalten können.

Ganz furchterbar kann’s eim werd’n bei so vui Grimassen, Hex’n und Wolferer in Waldkirchen.
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Aus der „Neuen Welt“ bis ins Dachstein und Karwendel
Die „Neue Welt“ im Bayerischen Wald ist der östlichste Zipfel von Bayern – dort wo es nimmer weiter nach Osten geht. Das Land um Wegscheid und Breitenberg liegt zwischen dem tiefen Donautal und dem Höhenzug des Dreisesselberges an der Grenze zu Böhmen und ins Mühlviertel. Dieser Landstrich war so abgelegen, und fiel erst im Zuge der europäischen Aufteilungen im Jahr 1805 im Rahmen des Friedens von Pressburg (Bratislava) an Bayern – daher der Name „Neue Welt„.

Die Höhenlage der Gemeinden eröffnet wunderbare Fernsichten in den Bayerischen Wald und bei Föhnlage bis auf den Alpenhauptkamm mit Dachstein, Berchtesgadener Alpen, Karwendel und Wetterstein.
WETTERBERICHT: „Mit Schneefall ist in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes zu rechnen“

Jawohl – und wie!
Im Tal herrscht zwar eher März und der „Auswärts“, vom strengen Winter ist in den Niederungen nicht mehr viel zu spüren. Doch wenn man in die Höhenlagen kommt, da ist der Winter noch da. Über Nacht war Unwetterwarnung für halb Mitteleuropa angesagt – perfektes Wetter, um am Tag danach auf den Dreisessel zu gehen.




