Warum in die Ferne wandern, das Schöne liegt so nah!

Das Dachauer Land liegt als „Speckgürtel“ um die Millionen-Metropole München und ist durchzogen von Straßen, Eisenbahn, Hochspannungsleitungen und noch viel mehr Infrastruktur eines boomenden Ballungsraumes.

Was soll da schön und erlebenswert sein, werden Sie sich fragen?

Dann kommen Sie mit, auf unserer Wanderung von Dachau-Stadt nach Kloster Indersdorf im Dachauer Land, auf den Spuren eines Ludwig Thoma, Dachau – Indersdorf als Wanderung und zurück mit dem Alto-Blitz zum Ausgangspunkt.

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1000 mal beim Kiebitz im Dachauer Moos gewesen …

... aber noch nie richtig fotografisch bemerkt.

Das hat sich diesem Frühjahr vor zwei Wochen verändert, da flogen ganz unerwartet mehr als ein Dutzend Kiebitze in der Luft. Jetzt schaue ich öfters vorbei und so auch an diesem Tag waren die Kiebitze da und ich konnte sie fotografisch beobachten.

Die Kiebitze halten von dem öffentlich zugänglichen Feldweg einen großen Abstand, und so kann man die Kiebitze sehr gut mit dem Fernglas beobachten. Die tauben-große Vögel sind relativ klein und weit weg – da hilft zum Fotografieren nur ganz lange Brennweiten. Mit einem Smartphone braucht die WandererIn gar nicht anzufangen. Das ist komplett ungeeignet.

Auf keinen Fall die Schwäche des Smartphones mit mangelnder Brennweite durch ein Betreten der Äcker und Wiesen zu kompensieren. Dies ist aus gutem Grund verboten und wird hart bestraft. Genießen wir diese wunderbaren Watvögel, oder auch als Limikolen bezeichnet, einfach. Ohne die Gelege am Boden – daher Bodenbrüter – zu stören und zu gefährden.

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Der Sommer beginnt im Dachauer Moos

Nach vielen Wochen Regen und Kälte kommt nun der Sommer ins Dachauer Moos. Die Tiere im Moos zeigen den Wetter- und Stimmungswechsel durch ihren intensiven Aktivitäten im Jahreskreis an. Es gilt ja schließlich, einige Wochen in der Entwicklung nachzuholen.

Hier taucht ein Blässhuhn nach den Gräsern am Seegrund.

Nicht spektakulär, aber einen Moment im Verhalten der Wasservögel schön im Bild festgehalten und für die BetrachterIn aus dem Zeitstrahl herausgelöst.

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Sommer in der Stadt – SurferInnen an der Eisbach Welle

Der Sommer und das Beach-Feeling beginnt in München gleich hinter dem Altstadt-Ring am Englischen Garten.

Hier haben die SurferInnen in München ein Ziel und eine herrliche Welle am Eisbachkanal. Der bis dahin unterirdisch durch das Lehel geführte Stadtmühlbach darf nun endlich wieder in frischer Luft durch München ziehen. Unter dem Isarring hindurch und unter dem quälendem Autoverkehr der Millionenstadt, scheint das Wasser in einem wahren Freudensprung zu explodieren und dabei eine herrliche stehende Welle am Übergang zum Englischen Garten zu formen.

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Gaukel-Flug der Kiebitze im Dachauer Moos

Die Naturbeobachtung und Naturfotografie im Dachauer Moos bietet der aufmerksamen WanderInnen so unendlich viele Möglichkeiten und einzigartige Motivwelten an. Unmittelbar vor der Haustüre gelegen, sind die Städte Dachau, Karlsfeld, Schleißheim, Haimhausen, Bergkirchen – um nur einige zu nennen – von herrlichster Naturlandschaft umgeben. Schon die Maler in den Malerkolonien des ausgehenden 19. Jahrhunderts sind nach Draußen in die Natur gezogen, um den Motiven näher zu sein.

Heute führte mich der Weg eigentlich in einen Teil des Dachauer Mooses, in dem ich schon tausend Mal war. Doch heute erwandere ich das Gebiet einfach einmal von einer eher seltenen Richtung aus.

Kiebitz (Vanellus vanellus)

… und schon zeigt sich für ca. 90 Minuten, ein so typisches und gleichsam einmaliges Schauspiel auf den Äckern und in den Lüften darüber im Moos.

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Ringelnatter sonnt sich im Frühling im Dachauer Moos

Die Flora und Fauna im Dachauer Moos nutzt jeden der seltenen Sonnentage im Frühling. Die letzten Wochen waren kalt, windig und sehr nass, für das Moos sehr gut. So sind die Tümpel und Bäche im Dachauer Moos voll und unterstützt das Leben im Moos.

Die Fauna ist auf die Wärme der Frühlingssonne angewiesen und so kommen die Tiere an die warmen Stellen im Moos und wollen so viel Energie tanken als möglich. Das ermöglicht, für die FotografIn im Moos aus großer Entfernung gerade diese Tiere im Frühling fotografieren.

Der Zitronenfalter macht heute den Anfang im Dachauer Moos. In dieser Position fängt der Flügel die maximale Sonnenenergie ein. Für den Fotografen bedeutet dies, die Helligkeit und der Kontrast zum Hintergrund ist groß und isoliert, das eigentliche Bildmotiv perfekt.

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