Nürnberger Ansichten der alten Reichsstadt mit Tilt-Shift

Die Altstadt von Nürnberg ist gotisch. Die gotischen Häuser sind hoch, die Straßen sind schmal, die Deutsche Kaiserburg steht auf einem hohen Felssporn über der Stadt. Alles gute Argumente für die Fotografie mit einem Tilt-Shift-Objektiv zur Perspektiv-Korrektur bei der Aufnahme.

 

Die Gelegenheit führt mit nach Nürnberg, ach welch ein Zufall, ich habe mein T/S-Objektiv mit dabei. Zufälle gibt es, das glaubt man kaum.

Eben.

Ist das Gebäude schon sehr hoch, die Straßen dafür recht eng, dann geht hier auch der steile Anstieg zur Kaiserburg hoch, sodass ich als Fotograf, vielleicht nicht mal auf Höhe der Gebäudeunterkante zum Fotografieren komme. 

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Die Früchte des Waldes im Dachauer Moos im Frühherbst

Die Ernte der Bauern auf den Feldern vor dem Moos sind schon seit Wochen geerntet, nur noch der Mais steht auf den Feldern. Dies ist die Zeit für die Früchte des Waldes, die jetzt bei einem Spaziergang zu sehen sind. Für die Tiere des Waldes sind das jetzt wichtige Beiträge zum Fettpolster vor dem kommenden Winter in Wald und Flur. Um diese Früchte des Waldes zu entdecken, genügt etwas Geduld, Muße und ein waches Auge beim Spaziergang.

Für die FotografInnen ergeben sich neben der eigentlichen Frucht des Waldes auch die fotografische Herausforderung der Umsetzung in ein schönes Bild. Das kann viel länger dauern als der eigentliche Spaziergang. Manchmal ist es besser, wenn gerade im Frühherbst die FotografInnen alleine in den Wald zur Motivsuche losziehen.

Ein Pilz steht alleine auf dem Waldboden. Es ist vielleicht nicht ein schöner oder fotogener Pilz, vielleicht verbirgt er eine besondere Überraschung im Inneren des Pilzes. Es lohnt sich oft, die Früchte des Waldes mit der notwendigen und gegebenen Muße zu betrachten und ihm so ein ganz besonderes Motiv zu entlocken. Hier sind es die „Innereien“ des Pilzes, vor einem in Unschärfe gekleideter Umgebung.

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„Carl Ernst von Gravenreuth und sein Wirken für Affing“ – Buchbesprechung mit Baron Gravenreuth und Dr. Junkelmann im Bücherstüberl Affing

Im Jahr 1816 erwarb der hoch angesehene Diplomat und Regierungspräsident des bayerischen Oberdonaukreises das Schloss Affing und brachte die Weltgeschichte Europas in die schwäbische Gemeinde zwischen Augsburg und Aichach. In der Folge kamen wichtige Vertreter des europäischen Hochadels und der neuen und modernen Verwaltung in Bayern regelmäßig nach Affing.

Pfarrheim Affing ist voll besetzt

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Eisvogel im Dachauer Moos zeigt sich dem Fotografen

Der Eisvogel ist sicherlich einer der beliebtesten Vogel für NaturfotografInnen und NaturbeobachterInnen. Der herrlich blau schimmernde Vogel mit den orangen Bauchfedern ist klein, überaus wendig und sehr gut versteckt in der Natur. Andere Vögel sind viel einfacher zu entdecken und zu fotografieren. Dieser „fliegende Edelstein“ war mir (und einem anderen Fotografen) überaus hold, quasi als ein Geburtstagsgeschenk an den Naturfotografen. Bisher hatte ich den Eisvogel 4 – 5 Mal in der Natur gesehen und dreimal fotografieren können. Darüber war ich schon überaus glücklich – aber es geht immer noch besser.

Heute alleine hatte sich der Eisvogel, auch als Vogel-Pärchen, gut zwei-dutzend-mal präsentiert. Im schnellen und tiefen Flug, aber eben auch sitzend und so durchaus gut zum Fotografieren vorbereitet.

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Wie die Zeit vergeht!

Am eigenen Geburtstag ist es eine gute Möglichkeit, auch mal einen Blick zurückzuwerfen. Seit dem Jahr 1986 stehe ich meistens hinter der Kamera und fotografiere wie wild und auch andere Menschen.

Dann fällt mir wieder ein analoges Bild im Format 20 x 30 cm in die Hand.

Einiges gibt es noch auf diesem Bild, das MTB, die Jacke und der Kerl. Alles andere eben nicht mehr.

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Ein Admiral im Dachauer Moos – es wird Herbst

Dieses Jahr waren im Dachauer Moos ungewöhnlich wenige Schmetterlinge zu beobachten, es betraf alle Arten und die Naturlandschaft zeigte sich in einem eher traurigen Bild. Umso erfreulicher ist es, wenn ich gerade Ende September, ganz besonders schöne Exemplare und Schmetterlingsarten zu Gesicht bekomme.

Dieses Jahr soll es wohl ein Admiral (Vanessa atalanta) sein, ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter.

An einem Sonntagvormittag, drängte sich dieser Admiral geradezu auf, um von mir fotografiert zu werden.

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Was macht denn da unten Klick-Klack, denkt sich der Zilpzalp im Baum

Er heißt wie er auch singt!

Der Zilpzalp ist ein kleiner Singvogel in unseren Breiten und fällt in der Natur kaum auf. Das Federkleid ist ohne auffallende Farben und bewegen sich meist in höheren Bäumen und Büschen. Aber weithin kann man ihn bereits im Frühling hören, indem er seinen Namen laut hinausruft.

Zilpzalp, Zilpzalp, Zilpzalp.

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Der Sommer sagt im Dachauer Moos langsam Servus


Der Sommer hatte dieses Jahr wahre Höhepunkte und war als Erlebnis wunderbar, gepaart mit zu wenig Wasser und Niederschläge in der Natur und hier auch im Dachauer Moos. Die Wasserflächen im Dachauer Moos sind gleich mehrmals trocken gefallen. Das sind harte Bedingungen für die Flora und Fauna im Moos.

Mitte September steht das Ende des Sommers bevor, er verabschiedet sich mit schönen Lichtstimmungen, Farben und den Höhepunkten in Flora und Fauna. Begleiten Sie mich auf meinem fotografischen Streifzug durch das Dachauer Moos, auf der Suche nach den Bildern des vergehenden Sommers in der Naturlandschaft.

Die Birken und die Moosbirken verfärben schon die Blätter in die herrlichen Rot- und Gelbtöne, die wir FotografInnen alle so lieben. Damit ist das Ende des Sommers eingeleitet, der Herbst wird kommen und er wird wieder ganz wunderbar werden.

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Deutsch – Deutsche Geschichte in Berlin im Spätsommer erleben

Die Berliner Hochschule für Technik (BHT Berlin) führt mich zu einer Vorlesung und Klausur nach Berlin Wedding. Als Hotel finde ich im Vorfeld der Berlin-Marathon ganz einfach Hotels ab 4.000 € die Nacht, so komme ich in einem kleinen und sehr hübschen Hotel in der Nähe der Invalidenstraße in Berlin Mitte unter. Ein paar Stunden habe ich frei, bis zu meinem ICE zurück nach München – also besuche ich das ganz nahe gelegene Dokumentationszentrum Berliner Mauer an der Bernauer Straße in Berlin. Dort wo früher der Nordbahnhof – der Stettiner Bahnhof – stand ist jetzt nur noch eine Industriebrache und ein dadurch neu entstandener Grünstreifen für die Stadt. Die Bernauer Straße war wie der Reichstag und Check-Point Charlie einer der bekanntesten Ort und Schauplätze der Berliner Mauer.

Im Dokumentationszentrum an der Bernauer Straße ist ein kurzer Abschnitt der Grenzsperranlagen wieder weitgehend vollständig rekonstruiert worden. Die BesucherInnen wagen einen schnellen und verängstigten Blick durch die angebrachten Sehschlitze in der Hinterland-Mauer (DDR-Seite). Diese war auch eigentlich ein Sichtschutz auf die Grenzanlagen selbst.

Eine 50 m breite Schneise durch eine frühere Wohnbebauung, in der Nacht Tag-hell erleuchtet, inmitten dieses Grenzstreifens die Versöhnungskirche (bis 1985) und der Friedhof der Gemeinde – nun nicht mehr zu erreichen.

Das war das Gesicht der DDR, die ihre Bürger regelrecht einsperrte, um einen Grenzübertritt, in das West-Berlin, um jeden Preis verhindern wollte.

In diesem Dokumentationszentrum haben die wenigen Überreste der Berliner Mauer, dieser Deutsch-Deutschen Geschichte auch fast 35 Jahre später überlebt und wird den BesucherInnen vor Augen geführt.

Ich bin hier und in anderen Orten in Berlin, auf einer fotografischen Spurensuche dieser Zeitgeschichte „Berliner-Mauer“, an einem herrlichen Sommertag.

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Berliner Mauer und Baron von Richthofen


Ich bin in Berlin und habe nach einem Termin an der Berliner Hochschule für Technik (BHT Berlin), Zeit und schlendere durch Berlin, zurück zu meinem Hotel in Berlin-Mitte. In diesem Teil war ich zu Fuß und mit der Kamera noch nie unterwegs, also bin ich gespannt für neues zu sehen und zu entdecken.

Am Nordhafen und dem dann südlich folgenden Berlin – Spandauer Schifffahrtskanal ist es spät am Abend, die Sonne steht schon tief und erleuchtet die ganze Szenerie an Neubauten, wohin das Auge auch blickt.

Jenseits des Kanals, reiht sich ein Stadtentwicklungskomplex an den nächsten. Die Städte werden da auch immer beliebiger und austauschbarer. Ebensolche Blöcke stehen auch in München – ich denk ich bin zu Hause, wäre da nicht der Kanal und die kleinen Schiffe die darauf verkehren. Das gibt es in München nicht, da bin ich mir sicher.

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