Die stoische Dynamik der Wasseramsel am Amperwehr

Der Frühling kommt im Dachauer Moos mit ganz typischen Frühlingsanzeigern. Die aufmerksame BeobachterIn oder FotografIn kennt viele dieser über viele Jahre hinweg erlebte Erfahrung im Jahreskreis:

  • Das Singen der Singvögel in Wald und Flur.
  • Der typische Gesang der Feldlerchen in den Feldern und Ackerflächen.
  • Die Farbakzente der Frühblüher im Schatten der noch kahlen Bäume im Wald und am Waldrand.
  • Die Weidenkätzchen vor Ostern.
  • u. v. m.

… und das energiegeladene Fliegen der Wasseramsel mit ihrer ersten Brut am fließenden Wasser. Im Dachauer Moos ist an der Amper der schönste Platz dazu an der Wehranlage in Günding.

Dahin entführe ich Sie heute in diesem Blog-Beitrag.

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Eine Mittelmeermöwe macht Zwischenstation im Dachauer Moos im Frühling

Auf dem Landschaftssee an der Schinderkreppe im Dachauer Moos ist der Winter weitgehend zu Ende und der Frühling ist bereits eingezogen. Es sind wie den ganzen Winter über, noch kaum Wasservögel auf dem See zu beobachten. Ein paar Blässhühner dümpeln auf dem See umher. Trotzdem bin ich heute wieder einmal zum Beobachten hingegangen. Just als ich ankam, schwebten zwei weiße, relativ große Vögel, auf die Wasseroberfläche ein und landeten im Wasser.

Viel größer als die sonst im Jahreskreis hier immer wieder anzutreffenden Flussseeschwalben, das Gefieder erschien rein weiß im Flug. Es ist eine Mittelmeermöwe, die habe ich hier im Dachauer Moos noch nicht gesehen. Vielleicht sind die beiden Möwen ja auch auf dem Durchzug zu den Brutgebieten im Frühling.

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Frühblüher im Schwarzhölzl – der Frühling ist schon voll im Kommen!

Der Winter endet am 20. März, dann beginnt der Frühling auf dem Kalender. In der Natur zeigt sich der Frühling mit den ersten Blüten in Wald und Flur. Die Frühblüher zeigen sich als Erste und bringen in das Grau-Braun der Landschaft die ersten leuchtenden Farbtupfer. Die Frühblüher heißen so, weil sie als Erste blühen und den Wald und die Waldränder nutzen, solange noch kein Blattwerk die noch spärliche Sonne abschatten kann.

Die Anemonen (Windröschen) blühen bereits im Naturschutzgebiet Schwarzhölzl.

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Der Sound des Vorfrühlings in der Niedermoor-Landschaft im Bild eingefangen: Feldlerche

Im Vorfrühling macht die Feldlerche als einer der ersten Vögel, durch ihre wilden Gesänge über der offenen Niedermoor- und Heidelandschaft auf sich aufmerksam. So ist dieser kleine Vogel zum Inbegriff für das Frühlingserwachen geworden. Kaum ein anderer Kleinvogel ist so charakteristisch für die Ausläufer der Münchener Schotterebene, nördlich von München.

Nur zu Gesicht bekommt man den kleinen und ungemein flugaktiven Vogel kaum. Seinen Gesang kenne ich nur zu gut – aber wie sieht die Feldlerche denn aus?

An diesem Beobachtungstag – ich suche eigentlich die Kiebitze – im Krenmoos, da entdecke ich den kleinen braunen Vogel in der dünnen Grasnarbe sitzen. Zwischendurch ertönen wieder seine Gesänge, und da fällt die Kombination aus dem Gesehenen und dem Gehörten nicht schwer.

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Zwei Fasane im Dachauer Moos – der Frühling steht vor der Tür!

In den Niedermoor-Landschaften zeigen sich in diesen Wochen immer mehr Tiere als Bestandteil der Szenerie in der Naturlandschaft. Die offenen landwirtschaftlichen Flächen sind noch nicht bestellt. Für die bodenlegenden Tiere ist das die Zeit, die Reviere erneut abzustecken und sich dem anderen Geschlecht in der allerprächtigsten Form zu präsentieren. Für die Naturbeobachtung und die Naturfotografie ist dies eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wochen im ganzen Jahreskreis.

Auf der schwarz-melierten Ackerfläche, präsentieren sich die Fasane am äußersten Ende meiner fotografischen Reichweite. Gegen den einheitlichen Hintergrund, ist der Fasan in seinem prächtigen Farbkleid auch ganz klar und schön zu erkennen.

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Der Frühling kommt im Krenmoos: Die Präzision in der Flugmechanik des Turmfalken

Im Vorfrühling wandelt sich die Niedermoor-Landschaft und die Tierwelten

Über die vielen Jahre in meiner Natur- und Landschaftsfotografie ergeben sich die wichtigen Fotomotive im Jahreskreis. Der Kreislauf des Lebens beginnt im Vorfrühling wieder von Vorne:

  • Die Zugvögel kommen aus den Winterquartieren im Süden.
  • Die Suche nach dem Partner für das Jahr/das Leben beginnt von Neuem.
  • Die Vorbereitungen zum Nestbau beginnen – entsprechend viel Flugaufkommen ist zu beobachten.

So ergeben sich aus den fotografischen Erfahrungen der letzten Jahre heraus, die Fotopunkte, die viel Bewegung in der Natur versprechen.

Im Vorfrühling zieht es mich immer ganz besonders hinaus ins nahe Krenmoos, in die weite Niedermoor-Fläche. Das Karlsfelder Krenmoos erwacht im Dachauer Moos gerade aus seinem Winterschlaf, und wer genau hinsieht – oder den Blick gen Himmel richtet –, merkt schnell, dass sich die Dynamik im Moos verändert hat.

Die Kiebitze kommen an uns, suchen sich ihr neues Brutgebiet aus, die Rehe ziehen unvermindert über die freie Moosfläche. Über den Äckern schwirren und trillern die Feldlärchen ihre Lieder und die Singvögel geben auch ihre Ständchen zum Besten.

 

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Rehe im Dachauer Moos bei Neuhimmelreich

Im Dachauer Moos ziehen an vielen Orten unterschiedliche wildlebende Reh-Rudel frei in der Landschaft umher. Im Neuhimmelreich ist eine große freie Moosfläche außerhalb der Wachstumsperiode der landwirtschaftlichen Nutzflächen. Da fühlen sich die Rehe wohl, mögliche Feinde können über weite Flächen hinweg erkannt werden und es kann darauf reagiert werden.

 

Reh-Rudel aus der Entfernung im freien Feld

Ich beobachte die Rehe noch weiter und suche auch andere Fotopositionen.

 

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FOTO-Ausstellung zum Dachauer Moos im Rathaus Erdweg bis zum 8. Mai 2026 eröffnet

Im großzügigen Treppenhaus im Rathaus Erdweg hängt die großformatige FOTO-Ausstellung zu den Schönheiten in der Niedermoor-Landschaft im Dachauer Moos vom Dachauer Fotografen Paul Eschbach.

„Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu finden?“

 

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Vernissage Foto-Ausstellung im Rathaus Erdweg mit Paul Eschbach

Alle Fotos: Andreas Pirchmoser

Im Rathaus Erdweg wird dreimal im Jahr eine Kunstausstellung durch den Kulturverein Erdweg e. V. (Gesa Blaas) organisiert und kuratiert. Am Sonntag, 8.2.2026 eröffnete der 1. Bürgermeister Christian Blatt die allererste Fotoausstellung in diesem Rahmen. Als Künstler stellt der Dachauer Fotograf Paul Eschbach seine großformatigen Natur- und Landschaftsbilder zum Dachauer Moos aus. Die Ausstellung steht unter dem Thema:

»Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu finden?«

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Kunst, Kultur und Natur in Erdweg am Sonntag 8.2.2026

Am Sonntag 8.2.2026 ist in Erdweg einiges interessantes los: Ein Monat später sind bereits Kommunal- und Landtags-Wahlen in Bayern und bis dahin gibt es wohl kaum noch ein anderes Thema in der Öffentlichkeit. Gerade noch rechtzeitig davor beginnen wir zusammen mit dem 1. Bürgermeister von Erdweg Christian Blatt und der Vernissage zur neuen Ausstellung Kunst im Rathaus.

Erdweg im Dachauer Land
Kunst im Rathaus - 8.2.2016 11:00 - 13:00 Uhr

Vernissage und FOTO-Ausstellung: Kunst im Rathaus Erdweg, mit dem Fotografen Paul Eschbach

DELTA IMAGE stellt die nächste FOTO-Ausstellung zum Thema: Dachauer Moos vor. Im Rathaus von Erdweg im Landkreis Dachau wird vom 9.2. - 8.5.2026 eine FOTO-Ausstellung vom Dachauer Fotografen Paul Eschbach ausgestellt.

"Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?"

In zwanzig großformatigen Fotos aus dem Palsweiser Moos & Fußbergmoos zeigt Paul Eschbach mit dem Blickwinkel eines Landschafts- und Naturfotografen die Schönheiten der Naturlandschaft in Verbindung zur Kulturlandschaft. Eschbach fotografiert seit 30 Jahren im Dachauer Moos und stammt aus Dachau.

Die FOTO-Ausstellung im Rathaus Erdweg wird geleitet vom 1. Bürgermeister Christian Blatt und unterstützt vom Kulturverein Erdweg e. V. Frau Gese Blaas.

Großberghofen - 8.2.2026 14:00 - 17:00 Uhr

 bei Erdweg im Dachauer Land

Sonderausstellung: NaturWandel im Dachauer Land

Die Begleitdokumentation ist von Frau Dr. Annegret Braun herausgegeben worden. Die grafischen Arbeiten an der Broschüre wurden von Paul Eschbach erstellt und im DELTA IMAGE - Eigenverlag gedruckt und verlegt. Die Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau e. V. zeigt im Hutter-Museum die Wanderausstellung NaturWandel - eine Geschichte im Dachauer Land. An diesem Tag werden die Besuchenden wieder mit ganz leckerem Kuchen und Kaffee empfangen. Das ist für mich eine perfekte Ergänzung zur eigenen Vernissage im Erdweger Rathaus. In beiden Veranstaltungen geht es im Kern um das Zusammenwirken zwischen der Naturlandschaft und der Kulturlandschaft im Dachauer Land.

"Wie hat sich die Natur im Dachauer Land verändert?"

Dazu haben viele engagierte AutorInnen ihre Sicht und Erfahrung auf die Naturlandschaft im Wechselspiel mit der sich verändernden Kulturlandschaft in äußerst interessante Artikel gefasst und zu einem ungemein schön zu lesenden Bericht über das Dachauer Land zusammengestellt.

Nach der Vernissage im Rathaus Erdweg

Nach der Vernissage zieht der Fotograf weiter, denn dieses Wochenende ist von Kunst und Kultur geprägt.

Im nächsten Ort Großberghofen ist ab 14.00 bis 17.00 Uhr das Hutter-Museum bei Kaffee und Kuchen (!) geöffnet. Gezeigt wird u. a. die Wanderausstellung „NaturWandel“ im Dachauer Land von der Geschichtswerkstatt Dachau über den Wandel in der Natur- und Kulturlandschaft in den letzten Jahrzehnten. Zur Ausstellung gibt es eine Begleitdokumentation aller Einzelaufsätze der vielen ehrenamtlichen Autoren aus dem Dachauer Land. Diese Begleitdokumentation ist von Paul Eschbach grafisch erstellt worden und ist im Eigenverlag DELTA IMAGE produziert worden. Vor Ort wird es auch Exemplare des Buches zum Kaufen geben.

Mehr Informationen zum Buch unter shop.deltaimage.de. Im Online-Shop (zur Begleitdokumentation) kann das Buch auch bestellt werden.