Silberreiher im Dachauer Moos – Gröbenrieder Moos im Winter

Wochenlang nur eine trübe Suppe am Himmel und keine Gelegenheit, in der Natur Tiere zu beobachten und die Landschaft erleben zu können. Dann war für einen Tag wieder einmal Sonnenschein bestimmend am Tag. Ebenso wie ich, wollten auch verschiedene Tiere hinaus, um Nahrung zu suchen. Eine gute Gelegenheit, im Dachauer Moos wieder Beobachtungen in der Naturlandschaft zu erleben.

Der Silberreiher stolziert ganz herrlich im Sonnenlicht an diesem Wintertag über die schneefreie Wiese im Dachauer Moos.

An der Schinderkreppe bin ich mit dem Fotografieren fertig – da stolziert auf den Wiesen ein Silberreiher im schönen Winterlicht an diesem Januartag. Das Licht steht schön seitlich, genau richtig, um den Reiher im Bild schön profilieren zu können.

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Dachauer Kurier: Kunst im Rathaus Erdweg: Dachauer Moos mit Paul Eschbach

ERDWEG: Die Gemeinde Erdweg präsentiert vom 8. Februar bis 8. Mai 2026 im Rathaus eine besondere Foto-Ausstellung zum Dachauer Moos. Der Dachauer Fotograf Paul Eschbach beschäftigte sich seit über 30 Jahren intensiv mit dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und dokumentierte ihren stetigen Wandel. Unter dem Titel »Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?« zeigt Eschbach großformatige Fotografien, die sowohl die stille Schönheit als auch die Verletzlichkeit der Niedermoorlandschaft sichtbar machen. Seine Motive entstehen im gesamten Dachauer Moos sowie entlang der Glonn und der Ilm – zu allen Jahreszeiten und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Eschbach hat sich mit dem Dachauer Moos nicht nur fotografisch, sondern auch publizistisch auseinandergesetzt und bereits vier Bildbände zu diesem Thema veröffentlicht. Seine Arbeiten reichen von eindrucksvollen Luftaufnahmen bis hin zu detailreichen Makroaufnahmen von Flora und Fauna.

Die Vernissage findet am Sonntag, den 8. Februar 2026, von 11 bis 13 Uhr im Erdweger Rathaus statt. Die Ausstellung ist anschließend bis 8. Mai 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen.

 

KUNST im Rathaus Erdweg mit Paul Eschbach

 

Die Gemeinde Erdweg zeigt vom 8. Februar bis 8. Mai 2026 eine besondere Foto-Ausstellung über das Dachauer Moos. Der Dachauer Fotograf Paul Eschbach widmet sich seit über 30 Jahren dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und dokumentiert ihren Wandel in eindrucksvollen Bildern. Unter dem Titel „Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?“ zeigt Eschbach großformatige Fotografien welche die stille Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit der Niedermoorlandschaft sichtbar machen. Seine Motive findet er im gesamten Dachauer Moos sowie entlang der Glonn und der Ilm – zu jeder Jahreszeit und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Paul Eschbach, geboren und wohnhaft in Dachau, beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit dem Dachauer Moos, zu dem er auch 4 Bildbände veröffentlicht hat. Seine Fotografien zeigen die Landschaft, ihre Tier- und Pflanzenwelt sowie die besonderen Strukturen dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft – vom Luftbild bis zum Makrodetail.

Wir laden alle Interessierten herzlich zur Vernissage am Sonntag, den 8. Februar 2026, von 11 bis 13 Uhr ins Erdweger Rathaus ein und freuen uns auf zahlreiche Besucher. Bis zum 8. Mai 2026 ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

 

Mitteilung im Erdweger Gemeindeblatt

 

Das Plakat zur FOTO-Ausstellung im Rathaus Erdweg

Das neue Jahr 2026 beginnt mit dem ersten Naturfoto im Dachauer Moos

Am Neujahrstag führt mich die Naturfotografie wieder hinaus ins Dachauer Moos, nach den vielen trüben Tagen in den letzten Wochen, ist es einfach an der Zeit, fotografisch im Moos nachschauen gehen.

Im Moos ist es weitgehend still, kaum etwas bewegt sich. Es sind kaum Tiere unterwegs, so freue ich mich über diese Begegnung umso mehr.

Die Mäusebussarde sitzen auf einer Wiese neben der Maisach bei Palsweis und suchen sich Beute zum Jahresbeginn. Da gelingt mir diese Begegnung mit dem Mäusebussard. Er fliegt auf und bewegt sich auf mich zu, die Sonne steht schön seitlich und hinter dem Greifvogel sind die weiten Wiesen und Äcker dieser Winterlandschaft im Moos.

Ein Kormoran im warmen (Winter-) Abendlicht im Dachauer Moos

Der Dezember ist dieses Jahr nass, nebelig und ohne Schnee. Auch die Wasservögel im Dachauer Moos scheinen weniger zu sein als in vielen der vergangenen Jahre. Im Dezember gehe ich darum wieder zum fotografischen Nachschauen ins Dachauer Moos. Die Tage sind schon kurz, viel kürzer werden sie in den kommenden 14 Tagen auch kaum noch werden.

Am späten Nachmittag ist das Licht bereits warm und es legt sich goldfarben über den Landschaftsweiher an der Schinderkreppe im Dachauer Moos. Auf dem See schwimmt ganz alleine ein Haubentaucher – sonst ist der See (fast) leer.

Die westliche Seeseite liegt bereits im Schatten des Dezembertages und der Bäume am Ufer. Im Kontrast zu dem warmen und goldfarbenen Licht auf dem See, ist dort das Licht schon bläulich kalt, so ist der kleine Haubentaucher scheinbar das einzig lebendige in dieser winterlichen Szenerie, und fällt dadurch ganz besonders schnell ins Auge der BetrachterInnen.

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Das Dachauer Moos: NaturWandel in Bildern im Rathaus Sulzemoos

Das Projekt des Dachauer Forums und der Geschichtswerkstatt Dachau über den Wandel der Natur (=NaturWandel) im Dachauer Land und Dachauer Moos geht als Wanderausstellung im Landkreis Dachau umher. In den letzten Wochen war die Ausstellung im Rathaus Sulzemoos für die BürgerInnen und BesucherInnen öffentlich ausgestellt und wird am 13. Dezember 2025 auch schon wieder abgebaut werden (sein).

Die Ausstellung geht nun ins

Heimatmuseum Karlsfeld

und wird dort den ganzen Sommer über

vom 17.5. bis 18.10.2026

zu sehen sein. Mehr Informationen zur Ausstellung „NaturWandel – Eine Geschichte im Dachauer Land“ im Heimatmuseum Karlsfeld in unseren Veranstaltungshinweisen zum Termin.

Rathaus in Sulzemoos ist der Ausstellungsort der Ausstellung „NaturWandel – Eine Geschichte im Dachauer Land“. Die Lichtstimmung im Advent macht das Gebäude besonders stimmungsvoll.

Das Rathaus Sulzemoos ist ein Neubau und wurde ab 2016 mit der Gemeindeverwaltung erweitert, nachdem die Verwaltungsgemeinschaft mit Odelzhausen und Pfaffenhofen a.d. Glonn beendet wurde.

Ich war noch nie im Rathaus in Sulzemoos. 
Die Ausstellung ist ein guter Grund, mir das Gebäude und die Ausstellung ansehen zu können.

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Ein Dezembertag voller Energie und Farbe

Die Tage werden immer kürzer, in zwei Wochen steht der Heilige Abend vor der Tür. Diese Tage sind in Dachauer Land meist trüb, oft nass und eigentlich auch ganz ungemütliche Tage. Nur in wenigen Jahren schaut bereits der erste Schnee im Dezember bei uns vorbei – wie im Jahr 2023 am 1.12. – ganz Bayern erlag dem Wintereinbruch. Der Verkehr auf den Straßen kam zum Erliegen.

Heuer wird es wieder ein Jahr ohne Schnee im Dachauer Land werden. So freue ich mich heute auf einen Tag mit Sonnenschein und herrlichem Dezemberwetter – da gehe ich gleich hinaus in die Gegend und suche mir meine Bildmotive. Bei Kurzholzhausen – auf dem Aussichtspunkt tummeln sich die Menschen – alle wollen einen schönen Blick auf die Landschaft bis in die Alpenkette hinein ergattern.

Bis zur Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen sind es 100 km Luftlinie.

Mein fotografischer Blick fällt gegen Westen – der Abendhimmel verspricht einen herrlichen Sonnenuntergang und ich komponiere mir die dazu passenden Bildmotive am späten Abendhimmel dazu.

Wie in einem Barocktheater bietet sich die Landschaft als Kulisse eines abendlichen Farbenspektakels dar.

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FOTO-Ausstellung im Rathaus Erdweg – Paul Eschbach; 9.2. – 8.5.2026

Eine Foto-Ausstellung in Erdweg, in den Räumen des Rathauses, über die fotografischen Schönheiten in der Niedermoor-Landschaft im Dachauer Moos; von und mit dem Dachauer Fotografen Paul Eschbach. Eine FOTO-Ausstellung im Rathaus bringt die BürgerInnen mit der Kunst in der Gemeinde und dem Umland in Verbindung.

 

 

präsentiert von der Gemeinde Erdweg, vertreten durch den 1. Bürgermeister Christian Blatt, für die BürgerInnen in Erdweg und Umgebung.


 

Das Thema: Die Schönheiten in der Niedermoor-Landschaft

Natur- und Landschaftsfotograf Paul Eschbach aus Dachau.

Die Niedermoor-Landschaften erfahren seit Jahren eine zunehmende Aufmerksamkeit in weiten Teilen der Wissenschaft und Politik und auch von Teilen der Gesellschaft:

  • im Zuge der Veränderungen durch den Klimawandel,
  • dem Streben nach einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes und anderen klimaschädlichen Gasen wie Methan,
  • dem Erhalt der Biodiversität und dem Schutz der Arten in der Niedermoor-Landschaft,
  • durch das Wassermanagement bei Hochwasser und anhaltender Trockenheit.

Dies werden zusätzliche Herausforderungen für die Gegenwart und die Zukunft werden. Das betrifft sowohl den Schutz gegen das immer häufiger auftretende Hochwasser entlang von AmperWürmGlonn und Maisach und die monatelangen Trockenperioden, verändern das Zusammenleben und das Wirtschaften auch im Dachauer Land.

Diese Foto-Ausstellung nimmt diesen Themen-Kanon auf und zeigt durch die fotografischen Bildmotive in dieser Mooslandschaft aus über 30 Jahren Fotografie des Dachauer Fotografen Paul Eschbach. Das Dachauer Moos besteht aus vielen nur noch kleinteiligen Schutzflächen mit unterschiedlichen Erhaltungsgraden. Die Moore und Moose nehmen europaweit stark ab, der Raubbau an der Natur und der Landschaft geht fast unvermindert weiter. Das Dachauer Moos hat sich stark verändert. Es ist kein einsames und tiefgründiges Niedermoor mehr, wie in den 1930er Jahren und wird es auch nicht mehr werden. Die Mooslandschaft ist in großen Teilen trockengelegt und abgetorft.

Die Maßnahmen der vergangenen Jahrzehnte haben zu einer teilweisen Renaturierung des Mooses geführt und es so wieder zum Positiven verändert, die Natur ist teilweise wieder zurückgekommen. Über diese Renaturierung und die Wiedervernässung sind in den letzten Monaten bei den BürgerInnen in den Anliegergemeinden divergente Positionen diskutiert worden.

 


Näheres zur Foto-Ausstellung

Organisation der FOTO-AusstellungAdresse und AnfahrtÖffnungszeiten der AusstellungBlick in die AusstellungBuch zur Foto-Ausstellung

Die FOTO-Ausstellung findet im vierteljährlichen Zyklus „Kunst im Rathaus“ statt, alle drei Monate werden in den Räumen des Rathauses Erdweg neue und vor allem andere Formen der Kunst im Rathaus der Öffentlichkeit präsentiert.

In der Organisation ist der Kunstverein Erdweg e. V., vor allem durch die 1. Vorständin Gese Blaas aktiv.

Kulturverein Erdweg e. V.

Gesa Blaas, Sägstraße 5a, 85253 Erdweg

Tel.: 0 81 38 / 81 76
eMail: info@kulturverein-erdweg.de

https://kulturverein-erdweg.de

Die Adresse der Ausstellungsräume im Rathaus Erdweg

Das Wappen der Gemeinde Erdweg zeigt die unweit auf dem Petersberg stehende romanische Basilika aus dem Jahr 1107.

Das Wappen der Gemeinde Erdweg zeigt die unweit auf dem Petersberg stehende romanische Basilika aus dem Jahr 1107.

 

Rathaus Erdweg

Rathausplatz 1
85253 Erdweg

Landkreis Dachau
Bayern
Deutschland

 

https://rathaus.erdweg.de

Tel. 0 81 38 / 93 171-0

eMail: poststelle@erdweg.de

BILD Rathaus Erdweg

 

 

Anfahrt

Öffnungszeiten im Rathaus Erdweg

Öffnungszeiten

Montag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Donnerstag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

 

Ein Blick in die Ausstellung

Das ist die FOTO-Ausstellung in der vhs Bergkirchen. Mit der Vernissage aktualisieren wir diesen Blick in die Ausstellung mit Bildern aus dem Rathaus Erdweg.

Passend zum Thema der Foto-Ausstellung ist im September 2024 ein passender Foto-Bildband zum Palsweiser Moos und Fußbergmoos von dem Dachauer Fotografen Paul Eschbach im DELTA IMAGE-Eigenverlag erschienen. Die Bildmotive in der Foto-Ausstellung stammen aus diesem Bildband.

Zum Online-Shop: shop.deltaimage.de

  • 44,00  Brutto inkl. MWSt
  • FOTO-BILDBAND
  • gebundene Ausgabe – Hardcover
    Format DIN A4 quer – 297 x 210 mm Seitenformat
    288 Inhaltsseiten
    4/4c Farbdruck
  • ISBN: 978-3-911461-00-9

Goldener (Spät-) Herbst im Fußberg Moos – Dachauer Moos

Die Natur- und LandschaftsfotografInnen in allen Ländern und Regionen haben im Spätherbst einen vorrangigen Fluchtpunkt – hinaus aus dem Alltag, dem Trubel und der Mühsal des täglichen Lebens:

Die Verwandlung der Natur-Landschaften im Oktober und November 
(auf der nördlichen Erdhalbkugel) in den Farbenrausch des Goldenen Herbstes.

Eine Szenerie, fast wie in Otto Erhardts Fabelgeschichte „Das sterbende Moor“. Eine kleine Holzbrücke führt als Jägersteig im Fußbergmoos durch die sumpfige Niedermoor-Landschaft.

Da fallen einem vor allem die bekanntesten Zielpunkte ein:

  • „Indian Summer“ in den USA mit
    • Alaska
    • Kanada
    • Neuenglandstaaten (Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut)
  • „Goldener Herbst“ mit
    • Alpenraum, Oberbayern, Tirol, Südtirol
    • Mittelgebirge (Bayerischer Wald, Böhmerwald, Schwäbische Wald, Pfälzer Wald, Fichtelgebirge)

Dort treffen sich tausende BesucherInnen unterschiedlicher Interessen und so bleibt es nicht aus, dass dort die NaturbeobachterInnen sich gegenseitig am Parkplatz ausbremsen und zuparken. Überfüllung an den Zufahrtsstraßen, am Parkplatz und an den eigentlichen Attraktionen.

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Dachauer Land – vor den großen Bergen im Herbst

Das Tertiär-Hügelland liegt um viele Meter höher als die weite und ebene Landschaft des Dachauer Mooses. So streift der Blick von den ersten Höhenrücken ohne Hindernisse weit hinaus in die Ebene nach Süden hin. Die Blicke der BetrachterInnen werden erst gebremst von den mächtigen Bergen des Alpenhauptlammes. Weit im Westen steht als deren Dominante mit 2.963 Metern der höchste Berg in Deutschland – die Zugspitze. 70 bis 80 Kilometer sind es Luftlinie von Dachau bis hinter Garmisch.

Unmittelbar vor der BetrachterIn zu Füßen liegt die weite Niedermoor-Landschaft des Dachauer Mooses.

Das Farbspiel der Laub- und Nadelbäume im Spät-Herbst leitet den Blick der BetrachterInnen hinaus über die sanften Wellen, Buckeln und Moränen in der Landschaft. Dann fällt der Blick auf die mächtige und stolz dastehende Zugspitze. Die Luft ist an diesem Abend klar und ruhig, so gelingen auch herrliche Fernsichten als Landschaftsfotografien. Die Luft ist schon kühl, nachts fällt das Thermometer bis an die Null Grad Celsius, das sind perfekte Bedingungen beim Einsatz von langen Objektivbrennweiten und vermeidet optische Störungen durch ein nicht zu verhinderndes Hitzeflimmern in der Luft über den aufgeheizten Böden.

Heute ist es kühl genug und das Laub der Laufbäume gibt der Naturlandschaft eines ihrer schönsten Kleider mit.

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