Aus einer Faschings-Szenerie in Freude, Spaß und schrillen Farben, eine zurückhaltende analoge Schwarz-Weiß-Reportage gestaltet

Kreativität in der Fotografie schafft oft neue fotografische Ausdrucksmöglichkeiten und damit auch immer wieder ganz neue visuelle Ausdrucksformen, auch bekannte Bildmotive in einer ganz neuen Ausdrucksform zu präsentieren. Es war Sonntagvormittag, Mitte Februar und das Wetter war für die Natur- und Landschaftsfotografie unspektakulär und eher trüb, mit einem gleichmäßig bedeckten Himmel in einem einheitlich milchig weißen Hintergrundmuster.

"Aber heute ist doch Faschingssonntag!"
"Da ist doch immer der große Faschingszug am Kloster Indersdorf im Dachauer Land!"

Die Fotoidee für heute Nachmittag entwickelt sich vor meinem fotografischen Auge langsam und immer konkreter. Der Faschingszug ist ein wildes Durcheinander aus tausenden Formen und Farben, meist etwas schrill und möglichst auffallend.

... und es scheint so, als ob es jeden Moment zum Schneien beginnen könnte!"

Ich hatte richtig Lust darauf, den Faschingszug einmal ganz anders zu fotografieren als in den letzten Jahrzehnten.

Ich nehme meine analoge Canon EOS 3 und zwei Rollen Ilford DELTA 100 Schwarzweiß-Film mit Empfindlichkeit 100 ASA. Den Rest macht der diffuse Himmel, die Landschaft und die tausenden Akteure, die sich zum längsten Faschingszug aufstellen, schon ganz von alleine.

Folgen wir den lustig gekleideten Burschen und Mädels aus Indersdorf und dem ganzen Dachauer Land zum Aufstellplatz bei dem einsetzenden Schneefall.

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Ausstellung: NaturWandel – eine Geschichte des Dachauer Landes in Heimatmuseum Karlsfeld – 17.5.- 18.10.2026

Quelle: dachuer-forum.de

Angesichts der aktuellen Debatten um die Natur, Artenvielfalt und Klimawandel gehen wir auf Spurensuche und forschen darüber, wie sich die Natur im Landkreis Dachau verändert hat. Wir recherchieren nach alten Fotos, Landkarten und befragen Zeitzeugen, wie sie den Wandel erlebt haben und erleben. Wann sind aus den Bauerngärten Rasenflächen und Steinwüsten entstanden? Gab es früher im Winter mehr Schnee? Und wie hat sich die Landwirtschaft verändert?

 

NaturWandel – eine Geschichte des Dachauer Landes

Die Geschichtswerkstatt arbeitet an einem neuen Forschungsprojekt! Angesichts der aktuellen Debatten um die Natur, Artenvielfalt und Klimawandel gehen wir auf Spurensuche und forschen darüber, wie sich die Natur im Landkreis Dachau verändert hat. Wir recherchieren nach alten Fotos, Landkarten und befragen Zeitzeugen, wie sie den Wandel erlebt haben und erleben. Wann sind aus den Bauerngärten Rasenflächen und Steinwüsten entstanden? Gab es früher im Winter mehr Schnee? Und wie hat sich die Landwirtschaft verändert? Die Ergebnisse werden nun in der Ausstellung präsentiert.

So, 17.05.2026 – So, 18.10.2026

Leitung: Dr. Annegret Braun, Kulturwissenschaftlerin

Ort: Heimatmuseum Karlsfeld, Gartenstr. 6, 85757 Karlsfeld

 

 

Begleitdokumentation zur Ausstellung: NaturWandel

Die Begleitdokumentation ist bei DELTA IMAGE – Eigenverlag produziert worden und ist im Online-Shop zu beziehen.

Ausstellung: NaturWandel – eine Geschichte des Dachauer Landes im Hutter-Museum Großberghofen – 8.2. – 10.5.2026

Quelle: dachuer-forum.de

Angesichts der aktuellen Debatten um die Natur, Artenvielfalt und Klimawandel gehen wir auf Spurensuche und forschen darüber, wie sich die Natur im Landkreis Dachau verändert hat. Wir recherchieren nach alten Fotos, Landkarten und befragen Zeitzeugen, wie sie den Wandel erlebt haben und erleben. Wann sind aus den Bauerngärten Rasenflächen und Steinwüsten entstanden? Gab es früher im Winter mehr Schnee? Und wie hat sich die Landwirtschaft verändert?

 

NaturWandel – eine Geschichte des Dachauer Landes

Die Geschichtswerkstatt arbeitet an einem neuen Forschungsprojekt! Angesichts der aktuellen Debatten um die Natur, Artenvielfalt und Klimawandel gehen wir auf Spurensuche und forschen darüber, wie sich die Natur im Landkreis Dachau verändert hat. Wir recherchieren nach alten Fotos, Landkarten und befragen Zeitzeugen, wie sie den Wandel erlebt haben und erleben. Wann sind aus den Bauerngärten Rasenflächen und Steinwüsten entstanden? Gab es früher im Winter mehr Schnee? Und wie hat sich die Landwirtschaft verändert? Die Ergebnisse werden nun in der Ausstellung präsentiert.

Eröffnung: Sonntag 11.1.2026; 14:00 – 17:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 11.1. – 10.5.2026

Hutter-Museum in Großberghofen bei Erdweg im Dachauer Land

Quelle: Hutter-Museum; www.huttermuseum.de

Im Jahre 1989, wurde ein Förderverein gegründet, er gab sich den Namen Förderverein Hutter-Heimatsammlung e.V. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger schlossen sich zusammen, damit das Lebenswerk von Simon Hutter nicht in Vergessenheit gerät.

Zuerst mussten die von der Gemeinde erworbenen Exponate im Rathaus in Erdweg eingelagert und von den Mitgliedern des neu gegründeten Fördervereins geordnet, katalogisiert und zum Teil restauriert werden.

Bei der Gründung übernahm Blasius Thätter den Vorsitz. Im Jahr darauf erhielt Wolfgang Assmann das Amt des 1. Vorsitzenden. Er setzte sich sehr für die Errichtung eines Museums mit einer Ausstellung der Hutter-Sammlung ein.  

1993 erklärte sich Gisela Winter bereit, die Führung des Museumsvereins zu übernehmen, die sie 16 Jahre lang innehatte. Frau Winter fand engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich erfolgreich für die Gründung des Museums und die Unterbringung im heutigen Haus einsetzten. Dieser Gründungsmannschaft verdankt das Hutter-Museum ein reiches kulturelles Leben.

Durch viele Aktivitäten schaffte es der Förderverein, mit der Unterstützung der Gemeinde, das Museum lebendig zu erhalten. Ein wichtiges Ziel des Museumsvereins ist die Umsetzung der Vision des Simon Hutter, den nachkommenden Generationen die Werte der Heimat weiterzugeben. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, den Bestand der Sammlung zu erhalten, zu pflegen und zu erweitern.

 

Öffnungstage Sonntags: 8.2.2026; 8.3.2026; 3.4.2026; 12.4.2026; 10.5.2026

Leitung: Dr. Annegret Braun, Kulturwissenschaftlerin

Ort: Hutter-Museum in Großberghofen bei Erdweg im Dachauer Land

 

Begleitdokumentation zur Ausstellung: NaturWandel

Die Begleitdokumentation ist bei DELTA IMAGE – Eigenverlag produziert worden und ist im Online-Shop zu beziehen.

 

Wanderausstellung im Dachauer Land

Die Ausstellung „NaturWandel“ war bereits im Dachauer Land an folgenden Stationen zu sehen:

Als Nächstes wird die Ausstellung zu sehen sein:

Ein Blick in die Foto-Ausstellung im Dachauer Wasserturm von Paul Eschbach

Die Foto-Ausstellung im Dachauer Wasserturm ist im Beisein der vielen Vernissage-Gästen eröffnet. Werfen wir doch einen Blick in die hellen Ausstellungsräume im ersten Stock des Dachauer Wasserturms.

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Wochenanzeiger.de Dachau: 50 Jahre Bund Naturschutz in Dachau

Text: Frank Marquardt

Am Freitag, 21. März, findet um 18 Uhr im Dachauer Wasserturm (Schlossstraße 7a) die feierliche Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Bund Naturschutz in Dachau” statt. Die Kreisgruppe Dachau des Bund Naturschutz, die seit 1975 besteht und mittlerweile fast 5.000 Mitglieder zählt, lädt alle Interessierten herzlich zu dieser besonderen Veranstaltung ein.
Die Ausstellung gibt den Besuchern umfassende Einblicke in die Arbeit der Kreisgruppe Dachau, den Natur- und Moosschutz sowie die aktuellen Projekte.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung sind die Fotografien des Dachauer Natur- und Landschaftsfotografen Paul Eschbach. Er zeigt die Schönheit des Dachauer Moos auf großformatigen Fotografien.
Die Vernissage, mit der die Ausstellung eröffnet wird, bietet zudem eine besondere Attraktion: Aus einer italienischen Ape, einem dreirädrigen Klein-Transporter, wird Paul Eschbach faszinierende Fotografien der Dachauer Mooslandschaft und ihrer Bewohner auf eine Großleinwand projizieren.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei und für Getränke ist gesorgt. Die Ausstellung ist bis zum 21. April jeweils freitags, samstags und sonntags geöffnet.

Dachauer Kurier: Ausstellung im Wasserturm

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe des Dachauer Kurier am 16.3.202

Das neue Jahr 2025 ist da!

Das neue Jahr 2025 ist da und ich wünsche alle BesucherInnen auf meinen Webseiten und im shop.deltaimage.de alles Gute im Jahr 2025!

 

Die letzten Wochen sind gefühlt im Dauergrau untergegangen, die sonst spannendste Jahreszeit ist fotografisch dieses Jahr sehr sparsam ausgefallen. Dafür gab es viel andere Aufgaben zu schaffen. Das neue Jahr 2025 wird für DELTA IMAGE viele neue und spannende Aufgaben bringen, die Arbeiten der letzten Wochen und Monate werden Sie nun bald erleben und sehen können.

 

Neue DELTA IMAGE Buchprojekte

  • Im DELTA IMAGE Eigenverlag arbeite ich gerade an einer Handvoll an neuen Buch-Projekten. Einige davon werden zu Beginn des Jahres dann auch schon veröffentlicht werden.
  • Die meisten Buch-Projekte werden auch im ersten Quartal 2025 vorgestellt werden und in den Vertrieb gehen können.
    • Es sind mehrere Buch-Projekte zu dem 2024 begonnenen Thema Dachauer Moos. In gleichem Format habe ich mir weitere Moos-Gebiete angesehen und als fotografische Entdeckungsreise umgesetzt.
    • Ein Buchprojekt zur Luftfahrt-Geschichte in Bayern und wieder speziell in Schleißheim, freut mich doch schon sehr. Da wird auch das erste Quartal in 2025 spannend werden, da werden wir das Buch auch vorstellen.
    • Ein weiteres Projekt wird sich, passend zu den neuen Büchern zum Dachauer Moos, ebenso um den Landschaftsraum des Dachauer Landes drehen. Bei diesem Buchprojekt werden die Inhalte von gleich mehreren AutorInnen erarbeitet und mir fällt die Aufgabe der Aufbereitung und Umsetzung zur Veröffentlichung zu.
  • Auf dem Jahresprogramm stehen auch gleich mehrere Foto-Ausstellungen zu Themen mit dem Dachauer Moos an.
  • Das Jahr beginnt dann auch schon sehr schnell und zügig mit einer großen Ausstellung im Dachauer Wasserturm über 4 Wochen Dauer.

Ich möchte hier noch nicht zu viel erzählen, freuen Sie sich auf ein freudiges Jahr 2025 mit neuen Büchern.

 

50 Jahre Natur- und Moosschutz – 50 Jahre BN Dachau

Überhaupt wird das 50-jährige Jubiläum (1975 – 2025) der Kreisgruppe Dachau im BUND Naturschutz in Bayern e. V. ein großer thematischer Schwerpunkt werden. Wann, wenn nicht zu einem Jubiläum, werden Bilder für alle Formen der Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit über die Natur- und Landschaftsräume benötigt. Das hängt mit dem Natur- und Landschaftsschutz untrennbar zusammen. Da kann ich meine Fotografie über 40 Jahre im Dachauer Land und seit 30 Jahren im Dachauer Moos einbringen. Da passt meine Erfahrung in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bestens mit dazu, so kann ich die Fachleute beim BN Kreisgruppe Dachau auch ganz gezielt unterstützen.

Das Festjahr wird im März 2025 beginnen, mit den ersten Veranstaltungen und Terminen und sich das Jahr hindurch bis zum Fest-Abschluss im Oktober 2025 durch das Jahr in der Natur ziehen. Wir alle wünschen uns dabei, möglichst viele Menschen, BürgerInnen, Interessierte, Mitmachende, Unterstützende in welcher Form auch immer erreichen zu können.

Es wird ein spannendes Jahr 2025.

 

Der Jahreswechsel 2024 – 2025

Pünktlich zum Neujahr 2025, wechselte das Wetter vom Dauergrau unter der Inversions-Wetterlage durch dessen Zusammenbruch zu einer herrlichen Föhnstimmung. Pünktlich um 11.00 Uhr war ich dann auch an der Schlossmauer und lauschte

  • dem Anblasen des Neuen Jahres mit den Alphörnern und
  • dem Anschließen des Neuen Jahres mit den Böllerschützen.

Laut und klar waren Sie in der Stadt zu hören. Nach Süden zeigte sich eine weitgehend klare Sicht über den Dunstresten über unserer Landeshauptstadt München, hinein bis zu der schneefreien Alpenkette in 70 Kilometer Entfernung. Das Besondere ist da eher die schneefreie Alpenkette.

Ich habe ein gutes Gefühl, was meine Adventszeit und meinen Jahreswechsel angeht:

Adventszeit

  • Die Adventszeit habe ich fast nur im Landkreis Dachau verbracht – keine Fernreisen. Lediglich der Adventsmarkt im Aichacher Land – in Affing – war ein Ziel.
  • Weiterhin schaffte ich es dieses Jahr wieder einmal in das vorweihnachtliche Prag geschäftlich zu reisen – selbstverständlich mit dem Zug. Das war sehr angenehm und erholsam, nach drei Tagen Erkundungen der goldenen Stadt an der Moldau.

Weihnachtsbaum

  • Meinen Weihnachtsbaum hole ich mir seit vielen Jahren immer im Neuhimmelreich – es geht kaum näher und ich kann dem Weihnachtsbaum schon das ganze Jahr über beim Wachsen zuschauen. Die Blau-Tannen werden erst in den letzten Tagen vor dem Fest geschnitten und bleiben so über die Festtage frisch und verströmen einen weihnachtlichen Duft im Haus.

Weihnachtsurlaub und Ski-Fahren

  • Da war ich noch nie ein großer Freund davon, was Weihnachtsurlaube mit dem Flugzeug und mit dem Auto quer durch Europa angeht. Viele Jahre lang ging ein kleiner Urlaub zum Fotografieren in den Bayerischen Wald und Böhmerwald zum Fotografieren im BAYERWALDTEAM – das war immer herrlich über Silvester in die Berge am Grenzkamm. Das geht jetzt nicht mehr, der Fotopartner Hubi ist letzten Jahres, wenige Tage vor Weihnachten von uns gegangen.

Silvester – Böllern

  • An mir hat dieser Industriezweig noch keinen Euro verdient, auch als Kind noch nie. Ich versetze mich da auch in die Rolle der Tiere in unserer Natur und Landschaft, sowie das Empfinden von älteren Menschen und allen den es auch nicht so gut gehen mag. Da ist dieses Verängstigen und aufgezwungene Fröhlichkeit nicht mein eigener Denkkreis.

Altbairisches Adventsingen in der Klosterkirche Indersdorf

In der barocken Klosterkirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes Indersdorf im Dachauer Land findet jedes Jahr zum Advent im Kloster mehrere vorweihnachtliche Aufführungen in der imposanten Atmosphäre und Akustik statt.

Die Stim Dreig‘sang wird mit Harfe, Geigen und Bläser begleitet und füllt den großen Kirchenraum hervorragend aus.

Bei der ersten Aufführung war der Kirchenraum ausverkauft und die vielen ZuhörerInnen ließen sich diese Atmosphäre nicht entgehen.

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Adventszeit am Schloss Haimhausen

Am östlichen Rand des Dachauer Landkreises steht auf einer großen Insel in der Amper ein herrschaftliches Rokoko Schloss – Schloss Haimhausen. Das prachtvolle Schlossgebäude ist umgeben von einem herrlichen Auwald an der Amper. Heute ist hier schon seit vielen Jahren (1997) die Bavarian International School untergebracht und hat SchülerInnen aus 60 Nationen beheimatet. Ohne die BIS wäre das Schloss wohl in einem immer schlechteren Zustand verfallen – die BIS war die Rettung für das Gebäude und die weitläufigen Parkanlagen.

Der Adventsmarkt vor dem Schloss Haimhausen verspricht eine besonders schöne Atmosphäre vor der Kulisse dieses prächtigen Rokoko-Schlosses zu spenden.

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