
Sonnenaufgang und ein Aufenthalt auf den Berggipfeln des Waldgebirges sind in allen Jahreszeiten eine fotografisch ganz besondere Kombination und gegenseitige Verstärkung. Anfang Juli können wir wieder einmal einige Tage auf dem Lusen Schutzhaus übernachten und so auch die Fototage von Anfang bis zum Ende und darüber hinaus erleben. Das ist mindestens so wichtig für uns, als die eigentliche Fotografie am Berg.

Der Morgen beginnt mit den zartesten Tönen des jungen Morgen. Die Sonne scheint uns von Osten direkt in die Übernachtungsstube und so fällt es ganz besonders einfach – nach einem ersten prüfenden Blick aus dem Fenster – alles Wichtige zusammenzupacken und selbst in die Kälte des jungen Tages zu gegen.
So begrüßt uns der neue Morgen, kurz nach 5:00 mit dem Blick aus der Schlaf-Stube.
Ein verlängertes Wochenende im Bayerischen Wald bietet immer eine wunderbare Möglichkeit, die besondere Landschaft zwischen Bayern und Böhmen in traumhafte Fotos umzusetzen. Darüber hinaus, ist solch ein Wochenende auch ein schöner Rückzug aus der Hektik des normalen Lebens, ein Abstand von Telefon, Internet und e-Mails. Auch das geht, und zwar ganz hervorragend.

Auch in der schönsten Fotoreise in den Bayerischen Wald kann es einmal (Gott sei Dank) regnen und die Landschaftsfotografie ist deutlich eingeschränkt. So auch bei unserem Ausflug auf den Lusen, an einem Nachmittag beginnt es zu regnen – wir entscheiden uns trotzdem (oder genau deswegen) das Schutzhaus am Gipfel zu verlassen und das weiche und ungemein kräftige Licht für Makroaufnahmen in der umliegenden Natur zu nutzen.



