„Nichts Geringeres und nichts Größeres als das Erlebnis namens Heimat“

In der Münchener Kultur-Meile am Gasteig liegt nicht weit entfernt am Hochufer des Auer Mühlbachs im Münchener Stadtteil Au, steht das 2020 eröffnete Sudetendeutsche Museum, gleich neben dem thematisch zugehörigen Haus des Ostens, in einem modernen Prachtbau als Begegnungsstätte für den sogenannten vierten Stamm Bayerns – den Sudetendeutschen.

 

Böhmen – Mähren und Schlesien: Besuch im Sudetendeutschen Museum in München

Jetzt ist das Museum schon fünf Jahre da – genügend Gründe an dem regnerischen Sonntag diesem Sudetendeutschen Museum mit seiner Ausstellungsfläche von 1200 Quadratmetern einen ausführlichen Besuch abzustatten. Und schließlich lockt auch das Konterfei von Prof. Dr. h.c. Ferdinand Porsche auf den Plakaten mit einer Sonderausstellung.

Auf der einen Seite ist die Großstadt mit dem Holidays Inn und all dem Treiben einer Metropole. Die Ostseite zeigt zur Stadt hin und da macht sich das fünfstöckige Gebäude mit der hellen Sandsteinfassade fast unscheinbar. Zur Westseite hin schmiegt sich der Neubau an das Hochufer des Auer Mühlbachs und ist vom Rauschen des Mühlbachs genauso eingenommen wie von dem vielen Grün als eine vermeintliche Insel in der Großstadt.

Vom Auer Mühlbach aus, geht der Blick auf den monolithischen Baukörper ohne Fester und irgendwelche Akzente wie hinauf auf die Umfassungsmauern, eine mittelalterliche Burganlage und strahlt ebenso eine Imposanz im Stadtbild aus. Das macht neugierig und schafft die Grundlage für einen spannenden und lehrreichen Besuch in der elfhundert jährigen Geschichte der Besiedelung in Böhmen und Mähren, sowie im österreichischen Teil von Schlesen.

Die BesucherIn wird schon am Eingang mit einem Sinnspruch am dunkel-getönten Fensterband empfangen:

"Nichts Geringeres und nichts Größeres als das Erlebnis namens Heimat"

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Extreme Makro Fotografie im Kleinstudio: Die Microfotografie

Seit dem Jahr 1986 fotografiere ich ernsthaft, mit viel Engagement und Leidenschaft, begonnen habe ich in der analogen Fotografie mit der ersten Kamera aus dem OLYMPUS OM System. Dieses analoge System hat mir bis zum Jahr 1999 sehr gute Dienste, als treuer Begleiter in Wald und Flur ganz hervorragende Dienste geleistet, gerade im Bayerischen Wald und im Böhmerwald.

Vielseitig - klein und kompakt - leicht - robust und super tolle Bildergebnisse auf Diafilm

Von Anfang an hatte mich die Ausbaufähigkeit dieses OLYMPUS OM Systems in die Nahbereichsfotografie ( bis 1:10), weiter in die Makrofotografie (bis 1:1) – bis hin zur atemberaubenden Microfotografie (bis 20:1) fasziniert und so stark begeistert.

 

Details – Strukturen – Farben – Kontraste: Neues Entdecken im neuen Macro/Micro – Studio

In den letzten Wochen habe ich die Zeit und auch die Muße gefunden, mich mit dieses seit 40 Jahren etwas brach liegende Fotothema noch intensiver zu widmen. So ist mein kleines Macro/Micro-Fotografie-Studio in letzter Zeit immer weiter fortgeschritten. Ich zeige euch die ersten Zwischenergebnisse heute.

Auf dem hell erleuchteten Leuchtpult liegen die Flügel eines Schmetterlings (Tagpfauenauge) und werden im Vergrößerungsmaßstab von etwa 10-facher Vergrößerung mit einer Kombination aus analoger Micro/Makro-Fototechnik von OLYMPUS OM (analog) und einer hochauflösenden, digitaler EOS Digitalkamera in den kleinsten Details fotografiert. Eine vollkommen neue Welt im Mikro-Kosmos öffnet sich dem Fotografen.

In einem der letzten Beiträge habe ich auch schon darüber geschrieben, so lag eines Morgens ein Tagpfauenauge (Schmetterling) in meiner Garage. Den toten Schmetterling wollte ich dann noch einem Sinn zuführen und mit ihm als Fotoobjekt im neuen Micro-Fotografie-Studio ausgiebig fotografisch experimentieren und die sonst doch unsichtbaren Details der Natur hervorholen und sichtbar machen.

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Foto-Safari in das Reich der wilden Tiere

Die Fotografen planen für die großen Sommerferien und den Sommerurlaub jeweils ein ganz besonderes Fotoprojekt für ganz neue Natur- und Landschaftserfahrungen. Eine ganz besondere Reise in abgelegene Regionen unserer Erde, dort hin, wo ganz besondere Tiere leben und so ein ganz besonderes Erlebnis versprechen.

Auch ich war im Reich der wilden Tiere unterwegs!

Es regnet im August, zwischen den Wolkenfetzen kommt etwas Licht und beleuchtet die ganze Szenerie. Meine Wanderung kreuzt den Wanderweg einer wildlebenden kleinen Entenfamilie mit vier kleinen Entlein am Gröbenbach.

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Landschaftsfotografie – Nahbereich – Makro – Micro

Die Natur hält an jedem Tag für jeden von uns tausende Überraschungen und ebensoviele Rätsel bereit, wir machen uns nur oft nicht einmal die Mühe, sie sehen zu wollen. Jenseits der von uns wahrgenommenen Welt, die uns umgibt, steckt die Natur voller Überraschungen in den unzähligen Details. Wir betrachten die Welt meist nur aus einer normalen Entfernung und Perspektive heraus – ich nenne sie einmal:

 

Ist das schon ein volles Bildnis von unserer Welt und unserer Natur?

„Normale Entfernung Landschaftsfotografie.“

Die Medien überschwemmen uns dauernd mit tausenden und Millionen von Bildern mit dieser Perspektive eines Smartphones. Gehen wir doch einmal deutlich näher an die Natur heran, um auch Details erkennen zu können und um aus der Oberflächlichkeit abzutauchen. Auch mit der Kamera ist das meist möglich, nahezu alle Objektive ermöglichen eine Naheinstellung mit einem Abbildungsmaßstab von 1:10 (0.1x).

„Nahbereich"

Erste Details und Elemente der Natur können wir erkennen und auch fotografieren, das ist aber noch bei weitem nicht alles. Viel weiter drin stecken noch so viel mehr Details, die man auch erforschen und entdecken kann.

„Makro-Bereich“

Die ersten Strukturen lösen sich in immer mehr Details auf, die Farben und Strukturen werden erkennbar und können die BetrachterIn genauso faszinieren wie die FotografIn selbst.

„Micro-Bereich“

Auch da ist noch nicht Schluss. Ein jedes bislang erkannte Element besitzt wiederum eine Struktur und einen Aufbau als eine kleine Welt für sich. Gehen wir mit der richtigen Technik immer noch näher heran, sehen wir eine Welt hinter der gerade noch gesehenen Welt. Das ist der Bauplan der Natur – es geht immer weiter und weiter.

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Historische Wellblech-Flugzeuge landen wieder in der Flugwerft Schleißheim

Der Flugplatz Schleißheim ist einer der ältesten Flugplätze in Deutschland und in Europa, sicherlich aber der älteste Flugplatz in Bayern. Mit der Flugwerft Schleißheim ist das weltgrößte Technikmuseum mit der 1992 eröffneten Außenstelle für Luft- und Raumfahrt hier zugegen und zeigt die Meisterwerke der Technik und deren Geschichte den tausenden Besuchern pro Jahr.

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Ein Ausflug in die Natur um uns herum – Die Makro-Welt der Natur

  • Was zeigt das Titelbild?
  • Ist das Titelbild eine normale Fotografie oder schon eine Nahaufnahme?
  • Oder ist das eine viel größere Makroaufnahme oder schon etwa eine extreme Makroaufnahme – eine Microfotografie?

Wir besprechen die unterschiedlichen Abbildungsgrößen in der Natur- und Landschaftsfotografie und dann können Sie die Frage sich selbst beantworten. Los geht’s.

 

Natur- und Landschaftsfotografie ist mein fotografischer Schwerpunkt

Fotografisch beschäftige ich mich mit vielen Genres der Fotografie, mit durchaus unterschiedlicher Intensität. Mein Hauptthema ist die Natur- und Landschaftsfotografie, das zeigte sich auch in den letzten Monaten mit den Veröffentlichungen der neuen FOTO-Bildbände zum Dachauer Moos. Die Natur und die Landschaften zeigen sich in immer anderen Gesichtern und Bildmotiven. Immer neu und immer anders kann die fotografische Sicht auf das sein, was um uns herum ist.

Ein-Mal in der Natur gewesen zu sein, ist so viel wie kein-Mal in der Natur zu sein.

Eine Mikrofotografie Aufnahme zeigt die kleinen Details in den Farben, den Mustern und den Strukturen des Flügels und die äußerst kleinen, farbigen Schuppen auf dem Flügel eines Tagpfauenauges im Abbildungsmaßstab von etwa 5:1 (5x) im heimischen Makro-Studio. Der Schmetterling ist über Nacht gestorben, so konnte ich ihn fotografieren ohne dem lebenden Tier etwas antun zu müssen.

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Bayern 2 Radio Eins zu Eins. Der TalkGast: Markus Junkelmann, Historiker und Experimentalarchäologe

Sendetermin im Radio BR2 und im Web: Dienstag, 01.07.2025, 16:04 bis 17:00 Uhr

 

Norbert Joa im Gespräch mit Dr. Marcus Junkelmann, Historiker und Experimentalarchäologe.

Quelle: BR 2  Vor 40 Jahren gelang Dr. Marcus Junkelmann mit einer Alpenüberquerung eine spektakuläre Aktion: Als Experimentalarchäologe stellte er in möglichst originalgetreuer Legionärsausstattung die historischen Bedingungen der alten Römer nach. Später arbeitete er mit vielen archäologischen Parks und Museen zusammen und betrieb auch Feldforschung für andere Epochen der Weltgeschichte.

Eins zu Eins. Der Talk

Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.

Dr. Marcus Silvester Junkelmann; Foto: Paul Eschbach

Eins zu Eins. Der Talk

Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.

Mehr zu Dr. Marcus Junkelmann

auf der von DELTA IMAGE betriebenen speziellen Webseite https://marcus-junkelmann.de.

BR2: Radio-Podcast mit Dr. Marcus Junkelmann am 1.7.2025

Sendetermin im Radio BR2 und im Web: Dienstag, 01.07.2025, 16:04 bis 17:00 Uhr

 

 

Norbert Joa im Gespräch mit Dr. Marcus Junkelmann, Historiker und Experimentalarchäologe.

Quelle: BR 2 Vor 40 Jahren gelang Dr. Marcus Junkelmann mit einer Alpenüberquerung eine spektakuläre Aktion: Als Experimentalarchäologe stellte er in möglichst originalgetreuer Legionärsausstattung die historischen Bedingungen der alten Römer nach. Später arbeitete er mit vielen archäologischen Parks und Museen zusammen und betrieb auch Feldforschung für andere Epochen der Weltgeschichte.

Eins zu Eins. Der Talk

Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.

Dr. Marcus Silvester Junkelmann; Foto: Paul Eschbach

Eins zu Eins. Der Talk

Erfahrungen und Einsichten, einschneidende Erlebnisse und große Erfolge: Biografische Gespräche mit Menschen, die eine spannende Lebensgeschichte oder einen außergewöhnlichen Beruf haben.

daHOME Freising: FLUGWERFT SCHLEISSHEIM – Geschichte eines einzigartigen Luftfahrtmuseums

Ein Beitrag von Kristina Funk, alle Fotos von Paul Eschbach

Die Originalbeilage Online. Link zu daHOME online, dem neuen Hochglanzmagazin mit spannenden Geschichten aus unserer Heimat.

daHOME ist ein Magazin

des Freisinger Tagblatt / Münchener Merkur für den Landkreis München Nord, als Beilage im Freisinger Tagblatt /
MM Landkreis Nord
mit 83.000 LeserInnen (Quelle; Impressum daHome).

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Mitteilungsblatt der Gemeinde Maisach: Foto-Ausstellung von Paul Eschbach im Gemeindezentrum

Wunderschönes Moos vor der Haustür

Die schönsten Niedermoorflächen liegen direkt bei uns vor der Haustür: Das Fußbergmoos und das Palsweiser Moos bilden mit rund sieben Quadratkilometern eines der größten Niedermoorgebiete in Oberbayern. Mit den Heckrindern, Kiebitzen, Bibern, Libellen und vielem mehr ist es der perfekte Entdeckungsort, der zum Wandern und Spazieren einlädt. Hier sollte man die befestigten Wege zum Schutz der Tiere nutzen, und bei Trockenheit auf Brandgefahr, etwa durch Zigaretten, achten . Im 20. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre hinein wurden die Flächen teilweise trockengelegt, bebaut, Torf gestochen, und die Landwirte bestreiten noch heute ihren Lebensunterhalt mit den Feldern.

Es gibt einige Diskussionen um dieses Naturjuwel. Einig sind sich allerdings alle darin: Das Moos ist wunderschön. Die Gemeinde Maisach hat kürzlich im Gemeindezentrum einige detaillierte Naturaufnahmen des Fotografen Paul Eschbach ausgestellt, darunter das aktuelle Titelbild „Brauereiwald“, ein Entwässerungsgraben Richtung Maisacher Brauerei. Einen Rückblick erhalten Sie auf Seite 9.

Text: Gemeinde/Foto: Paul Eschbach

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