Sommerzeit ist Libellenzeit im Dachauer Moos

Die Sommermonate Juni und Juli sind im Dachauer Moos auch die intensivsten Monate mit den unzähligen Arten der Libellen. Die warmen Sonnenstrahlen bringen die Kleinlibellen und danach auch die Großlibellen zum Flug, auf der Suche nach Nahrung und zur Fortpflanzung, das werden wir auch noch sehen.

Mit den Jahren lernt auch die FotografIn die Libellenarten im Flug zu unterscheiden und kann damit schon etwas auf das Verhalten schließen. Kleinlibellen verhalten sich ganz anders als die Großlibellen – gerade was die Möglichkeiten zum Fotografieren bedeutet.

 

Der Blaue Pfeil (Libelle) ist eine meiner liebsten Fotomotive im Moos

Der Blaue Pfeil fällt im Moos durch seinen herrlich hellblau gefärbten Hinterteil (Abdomen) ganz besonders auf. Es ist eine Großlibelle, wie man an der Flügelhaltung im Ansitz sehr gut erkennen kann. Die Großlibellen halten die Flügelpaare vergleichbar einem Flugzeug am Boden – parallel und ausgestreckt.

Der Blaue Pfeil ist leicht mit dem sehr ähnlich aussehenden Plattbauch und Spitzenfleck zu verwechseln. Die nachfolgende Libelle ist ein Blauer Pfeil – für mich als Fotograf sind diese alle Blaue Pfeile im Flug und auf der Sitzwarte.

Die Libellen werden üblicherweise im Ansitz fotografiert, nur da halten sie still und zeigen die ganze Größe und Schönheit im Sonnenlicht. Die Libelle auf dem Ast ist so bei mehr oder weniger vielen Libellenbilder zu sehen. Hier gelingt es, die Szenerie gegen den tiefblauen Himmel freizustellen und so die schöne Libelle (Männchen) besonders zur Wirkung kommen zu lassen.

Begleiten Sie mich über mehrere Tage und meinen Streifzügen durch das Dachauer Moos, auf der Suche nach schönen Bildern von Libellen.

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25. Naturfototage Fürstenfeldbruck waren ein großer Erfolg

Für viele der BesucherInnen wohl eben auch so.

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Deutschlands größte Fotoveranstaltung mit freiem Eintritt fand wieder auf dem herrlichen Forum Fürstenfeldbruck, einer wunderschönen barocken Klosteranlage statt. Bis zu 15.000 BesucherInnen strömen an dem Wochenende in das überregionale Mekka der Fotografie. Die 25. Naturfototage Fürstenfeldbruck 2023 waren nun wieder ohne Beschränkungen durch COVID im vollen Umfang dargeboten worden. Schön und wieder ein fotografisches Highlight in Süddeutschland.

 

 

Viele Fotofreunde wieder getroffen

Gefühlt bin ich seit 20 Jahren bei den Naturfototagen mit dabei, als Besucher, als Ausstellen, als Workshop-Leiter, als Sponsor – als begeisterter Natur- und Landschaftsfotograf. Kaum laufe ich über das weitläufige Veranstaltungsgelände, kommen mir alle gefühlten zwei Minuten ein bekanntes Gesicht entgegen. Viele Workshop-TeilnehmerInnen der vergangenen Jahre sind auch wieder da.

Hallo, das ist ja eine Freude. Haben Sie Ihre Drohne noch?
Ja, Nein, ach so ...

Dieses Wiedersehen ist für mich einer der schönsten Gründe, immer wieder und immer gerne auf die Naturfototage zu kommen.

Für viele der BesucherInnen wohl eben auch so.

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Workshop Naturfototage: Natur im Moor

Während der 25. Naturfototage Fürstenfeldbruck steht ein sehr umfangreiches Angebot an Workshops und Seminaren aller Art auf dem Veranstaltungsprogramm. Das Workshop-Programm beginnt nicht ohne Grund mit unserem Thema Natur im Moor.

Der Anblick, bis zu 15 TeilnehmerInnen mit langen Teleobjektiven, 
großen Rucksäcken und wetterfesten Outdoor-Kleidung und eigener 
Tagesverpflegung mit dabei - ziehen vom Forumsgelände Fürstenfeld 
hinaus ins Moor.

 

„Natur im Moor“ – wir stellen das Hochmoor und Niedermoor als Biotop und Naturfläche für den Klimaschutz vor

Jedes Jahr besuchen inzwischen 100.000 BesucherInnen, meist FotografInnen, die Antarktis. Da gehören wir nicht hin, die sensible Natur muss am besten in Ruhe gelassen werden. Die wunderbare und schützenswerte Welt der Moore und Moose in Deutschland kennt dagegen noch kaum eine FotografIn.

Wir stellen an diesem Workshop-Tag das Moor als Lebensraum, Biotop und enorm wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland vor. Die Moorgebiete präsentieren sich uns als eine enorme Vielfalt an Flora und Fauna. Wir beginnen mit einem Niedermoor für die FotografInnen, sie können sich auch an diesen Motivraum gewöhnen, um im Laufe des Tages immer besser zu werden. Große Wasserflächen bieten für die Wasservögel einen besonderen Lebensraum, das sumpfige Moorgelände bewahrt die Wasservögel vor allen Raubtieren und auch dem Menschen – da geht niemand freiwillig hinein. Die Vögel wissen, dass uns sind wenig scheu gegenüber dem Menschen.

Die jetzigen Moorflächen sind aus einem früheren Staatswald in Monokultur entstanden. Viele Bäume nebeneinander und viele Bäume hintereinander. Da hat alles Platz, aber nur (fast) kein Leben. Es kommt kaum Licht an, es ist Dunkel und keine spezifische Nahrung vorhanden. Diese Wälder sind extrem artenarm und sind biologisch nur bedingt wertvoll, außer der Holzproduktion und dem CO2 Speicher. Dass es auch anders geht, zeigten die Bayerischen Staatsforsten und wandelten diese frühere Monokultur in ein Moorgebiet um.

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Vögel in den Amperauen beobachten und fotografieren

Es wird von Tag zu Tag immer wärmer, die Sonne steht höher, es wird heller.

In der Natur kommt ebenso das aktive Leben zurück, der Frühling steht vor der Tür und es gibt vieles zu tun:

  • ein Revier sichern,
  • eine große Show abziehen,
  • einen Platz für das Nest suchen,
  • das andere Geschlecht überzeugen.

Im Frühling zeigt sich die Natur von der schönsten, farbenfrohen und aktivsten Seite. Ich gehe in den Amperauen zum Fotografieren und suche mit dem 400 mm Objektiv schöne Motive in den Bäumen. Die Singvögel sind im Abstand von 20 m und weiter entfernt. Da störe ich als Fotograf keinen Singvogel in seinen wichtigen Frühlingsaufgaben.

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Graugänse im Flug – ein Blick auf die Pixel

Ein Foto einer Graugans im warmen Seitenlicht an einem Winterabend ist mit der passenden Fototechnik hinreichend gut aufzunehmen.

Wie gut ist solch ein Foto denn im Detail?
Wenn schon alles gepasst hat.

Diese spannende Frage bewegt auch mich als Fotograf jedes Mal, bei (fast) jedem Foto in der Bildbearbeitung. Nehmen wir einmal dieses Foto mit 24-Megapixel-Auflösung als Ausgangspunkt unserer einfachen Bildanalyse.

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Graugänse im Biotop – der Frühling beginnt

Der Frühling ist am Kommen - die Graugänse ziehen wieder durch die Lüfte.

An einem Sonntag neigte sich der Nachmittag zu Ende, das warme und weiche Abendlicht steht kurz bevor. Alles gute Argumente, um einen Abstecher zur Schinderkreppe am südlichen Stadtrand von Dachau zu machen. In dem Biotop-Weiher verweilt eine große Gruppe an Graugänsen und brechen jeden Abend zum letzten Flug in Formation auf.

 

Es beginnt mit einem wilden Geschnatter – die Unruhe liegt in der Population

Wie auf ein geheimes Zeichen setzen sich die Graugänse in kleineren oder größeren Gruppen in Bewegung und erheben sich majestätisch in die Lüfte über dem Dachauer Moos.

Wer ist schneller unterwegs, die Graugans oder ihr Spiegelbild?

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Naturfototage Fürstenfeldbruck 2022 – Paul Eschbach wieder mit zwei beliebten Workshops dabei

Im Veranstaltungsprogramm der 24. Fürstenfeldbrucker Naturfototage 2022 ist DELTA IMAGE mit Paul Eschbach wieder mit zwei äußerst beliebten Workshops dabei. Wir freuen uns riesig auf den Kontakt mit den vielen Fotobegeisterten in unseren Workshops und auf den Naturfototagen.

 

Die Workshops bei den Naturfototagen Fürstenfeldbruck 2022

2020 haben wir die Workshops das erste Mal angeboten – alles ist ausgefallen wegen der Pandemie. Der Workshop im Moor war schon 4 Monate vorher ausgebucht, der Workshop Architektur und Technik fast voll. Im Jahr 2021 unverändert im Programm und wieder ausgebucht.

So wollen wir auch im Jahr 2022 diese beiden Workshops wieder anbieten.

 

Fotowalk "Architektur und Technik"

 

Der Titel wird dem Workshop eigentlich gar nicht gerecht. Im Jahr 2021 haben wir den Workshop das erste Mal durchgeführt und mit Unterstützung der Stadtwerke Fürstenfeldbruck die begeisterten Teilnehmerinnen in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort zu vielen außergewöhnlichen Fotospots geführt. Jeder für sich ein Highlight, jeder für sich eine vollkommen andere Herausforderung für die FotografInnen.

Fotoworkshop "Hoch- und Niedermoore fotografisch erleben"

Lange Zeit vorher schon ausgebucht, mit einem überwältigendem Ansturm auf die wenigen freien Plätze. Letztes Jahr war im August nicht ganz so viel geboten im Moor und im Moos. Dieses Jahr (2022) sind wir im April, einer der Hochzeiten im Biotop. Wir besuchen ein nahegelegenes Hochmoor und anschließend im Kontrast dazu ein Niedermoor und suchen noch den einen oder anderen Fotospot auf, um der typischen Flora und Fauna fotografisch möglichst nahe kommen zu können.

 

Mehr zu den Inhalten und dem Ablauf der Workshops, sowie den Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter den Links zu den Veranstaltungen.

Impressionen aus den beiden thematisch und fotografisch sehr vielfältigen Workshops. Hier waren Highlights an Highlight geboten. Die Unterstützung durch die Stadtwerke Fürstenfeldbruck öffnete Türen und Tore für unseren Workshop (fast) exklusiv und das merkte man an positiver Energie bei den TeilnehmerInnen. Mit einer sehr hohen Disziplin konnten wir uns in den technischen Betriebsräumen der Stadtwerke Fürstenfeldbruck bewegen und nach freier Muße fotografieren.

Im Moor waren wir unterwegs und die besprochene Wegdisziplin wurde sehr gut eingehalten, sodass wir auch in diesem Jahre wider gern gesehene Workshopgäste sein werden.

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck unterstützen den Workshop „Architektur und Technik“ von Paul Eschbach

Die Vorbereitungen laufen beim Veranstalter projekt natur & fotografie auf Hochtouren, die Aussteller bereiten die Materialien letztmalig vor und die Workshop Leiter stimmen die Workshopinhalte und den Ablauf mit allen Beteiligten ab.

Ich stimme die Inhalte zu dem Workshop „Architektur & Technik“ mit den Partnern im Umfeld des Klosters Fürstenfeldbruck ab.

 

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck unterstützen den Workshop „Architektur und Technik“ von Paul Eschbach

Als Unterstützer konnten wir bereits letztes Jahr die Stadtwerke Fürstenfeldbruck gewinnen. In enger Abstimmung mit dem Regionalversorgungsunternehmen der Region werden wir als ganz besonderes Highlight (oder noch besser Highlights), zwei Wasserkraftwerke in unmittelbarer Nachbarschaft zum veranstaltungsgelänge betreten und fotografieren dürfen.

Ich bin seit 30 Jahren in der Energiewirtschaft tätig, 
nun gelingt es dies mit der Fotografie in ganz besonderer 
Art und Weise zu verbinden - zur Freude der Teilnehmer an 
dem Workshop. Ganz sind ganz besondere Highlights im 
Veranstaltungsprogramm.
Nicht unweit von hier hat die Elektrifizierung von Bayern begonnen,
an der Amper bei Schöngeising.
Paul Eschbach - Workshop Leiter

Das freut mich und auch den Veranstalter im besonderen Maße, die Stadtwerke Fürstenfeldbruck hier als Unterstützer gewinnen zu können. Das wird den eh schon äußerst interessanten Workshop noch zusätzlich aufwerten. An diese Orte kommen normale Besucher nicht so einfach hin – na braucht es schon die Fürstenfeldbrucker Narturfototage.

Wie passen Wasserkraft und Naturfototage zusammen

Diese Frage bekomme ich auch gestellt, die Antwort ist ebenso klar und eindeutig.
Paul Eschbach

Die Klosteranlage wurde von der Zisterziensern im Jahr erbaut 1263 und zeichnet sich wie alle Klöster der Zisterzienser durch eine kluge und nachhaltige Nutzung des Mediums Wasser aus. Die Zisterzienser waren wahre Wasserbaumeister und nutzten das nasse Element vielfältig für die wirtschaftlichen Aktivitäten des Klosters und der Prachtentfaltung der Abtei. So auch hier in Fürstenfeld. Auf deren Grundlagen wurde mit der Elektrifizierung ein Altarm der Amper zur Gewinnung von Elektrizität aus Wasserkraft für das Kloster und das königliche Remonte Depot Fürstenfeld genutzt, anschließend fließt das Wasser in prächtigster Art und Weise durch das Klostergelände.

Naturlandschaft ist in Deutschland sehr oft eine Kulturlandschaft mit dem gestaltenden Eingriff des Menschen . Die Naturlandschaft lässt sich ohne die Kulturlandschaft kaum Denken. Die Gewinnung von Nachhaltigem elektrischem Strom aus der Wasserkraft ist in Deutschland, gerade in Bayern ein integraler Bestandteil der Landschaft – Natur- und Kulturlandschaft.

 

Themen und Motive aus Technik und Architektur

Rund um das Klostergelände ist ein besonderer Reichtum an oft verkannten Fotomotiven aus „Architektur und Technik“ für die FotografIn, diese wollen wir in dem Workshop erkunden und dabei immer neue Fototechniken ausprobieren und die Motive ansprechend umsetzen. Dabei kommen die TeilnehmerInnen in Kontakt mit immer anderen Ausrüstungsgegenständen, an denen man sich auch ausprobieren kann und darf.

Der Workshop findet bei jedem Wetter statt, es sind Plätze in der Anmeldung frei.

Bitte entsprechenden Wetterschutz und eine eigene Verpflegung für den Tag mitbringen. Bei schönem Wetter suchen wir uns an der Amper ein passendes Kaffee.

Urbane Naturfotografie – ein Grashüpfer

Naturfotografie bringt immer wieder Überraschungen mit sich. Oft müht man sich mit speziellen Objektiven in der Natur ab und versucht die kleinen und kleinsten Bewohner unserer Heimat auf das Bild zu bannen. Mal gelingt es besser, manchmal weniger gut.

PES

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Technik Report – Teleobjektive für Naturfotografie

Der Oberstdorfer Fotogipfel ist ein Mekka der Fotobegeisterten in der südlichsten und höchsten Stadt Deutschlands. Im Fotomarkt haben die Besucher die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends in der Fotoindustrie zu informieren und auch gleich auszuprobieren.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Alle Fotos auf dieser Seite: Albrecht Wolf

Als Natur- und Landschaftsfotograf bin ich immer auf der Suche nach

  • langen Brennweiten, um die Fotomotive ganz speziell vom Umfeld isolieren zu können
  • und gleichzeitig dabei tragbares Gewicht für viel Ausrüstung über lange Strecken zu transportieren.

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