Die Tarnung der Frösche und Kröten funktioniert erstaunlich gut.
Ich setze mich an das Biotop und beginne zu beobachten. Der Teich des Biotops ist leer, nichts bewegt sich, nichts ist da, nur ein paar Libellen fliegen umher.
Trotzdem, ich beginne zu beobachten - das heißt man muss zu inneren Ruhe finden
Nach 2-3 Minuten sehe ich unvermittelt einen Frosch auf einem Blatt der Seerose sitzen. Der hat sich sicher nicht bewegt. Daneben noch einer. Weiter vorne ein ganz großes Exemplar – klar und deutlich, ohne dass irgendwelche Pflanzen die Sicht versperren.
Klick.
Nach 5 Minuten ist der Teich voll mit Fröschen und Kröten unterschiedlicher Größen und Gattungen. Das Auge muss sich erst an die Farben und die Kontraste in den Strukturen einsehen, dann fallen einem die Amphibien auch gleich ins Auge – aber erst dann.






Sommerzeit ist im Waldgebirge auch oft Zeit für Gewitter. seit Tagen hängt das Gewitter mit hohen Cumulonimbus Wolken über dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Wir möchten sehr gerne die paar freien Tage nutzen, um wieder einmal auf einer Berghütte zu übernachten. Das ferne Grollen unter den hoch aufragenden Wolken den ganzen Tag über und die weithin sichtbaren Gewitterwolken sind ein schlechter Wetteranzeiger für Tage auf einem ausgesetzten Gipfelgrat – das ist uns viel zu gefährlich und entscheiden uns für eine Alternative.


